WAZ: Gefährliches Spiel. Kommentar von Andreas Böhme

Die Rechte an der Fußball-Bundesliga sind wieder
vergeben. Fast alles bleibt beim Alten, sprich bei Sky und
Sportschau. Das ist nicht überraschend. Aber überraschend ist, welche
Summen gezahlt werden, um den Status quo zu erhalten.

Die paar Millionen, die die ARD künftig mehr zahlt, mögen manchen
Gebührenzahler zu Recht ärgern, aber sie sind nicht das eigentliche
Problem. Das ist der Bezahlsender Sky, der jedes Jahr knapp 500
Millionen der 628 Million

General-Anzeiger: Zeitungsrecherche führt zur Klärung eines 16 Jahre zurückliegenden Mordfalles im Rhein-Sieg-Kreis

Bonn. Recherchen des in Bonn erscheinenden
General-Anzeigers haben zur Aufklärung eines lange zurückliegenden
Mordes geführt. Dabei geht es um die vor 16 Jahren verschwundene
Rheinbacher Arzthelferin Trudel Ulmen. Wie sich jetzt erst
herausstellte, soll der damalige Ehemann Ulmens seine Frau nach einem
Streit erstickt, die Leiche in sein Auto geladen und in einem Wald in
Bad Honnef notdürftig verscharrt haben. Die Polizei hatte die Suche
nach der Vermissten damals nach

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Kunst

Peinliches Desaster

Remarque plus Impressionisten, Kunst plus Glamour: Die Ausstellung
mit Bildern der Sammlung des Literatur-Weltstars sollte ein Ereignis
werden. Mit der Absage verkehrt sich das Prestige-Projekt für
Osnabrück zum peinlichen Desaster. Nach den Debatten um das dicke
Minus im Etat der Ausstellung "Die verborgene Spur" steht das
Felix-Nussbaum-Haus wieder schlecht da, scheint Osnabrück als Ort für
große Kunstausstellungen weiter diskredi

Westdeutsche Zeitung: Breivik-Prozess = von Peter Kurz

Sein Prozess gibt Anders Breivik ein zweites
Mal eine Bühne, auf der er sich und seine verquere Sicht darstellen
kann. Nach seinen Taten, mit denen er so viel Leid über so viele
Menschen brachte, darf er dieses Handeln auch noch vor Gericht
erklären. So wenig nachvollziehbar wie die Taten selbst ist seine
Rechtfertigung, in "Notwehr" gehandelt zu haben, um ein Zeichen gegen
die Einwanderungspolitik seines Landes zu setzen. "Der ist verrückt",
ist der

Kulturradio-Lesung: Ulysses von James Joyce ab 16. April 2012

LESUNG

Ulysses von James Joyce

Teil I: 16. April bis 13. Juli

Teil II: ab 10. September Montag bis Freitag, 14.30 Uhr bis 15.00
Uhr (Wh. 23.04 Uhr)

Ein besonderes Hörerlebnis: Sprachakrobatik und Vielstimmigkeit
Die erste vollständige deutsche Hörfassung

Mit Matthias Brandt, Heikko Deutschmann, Burghart Klaußner, Imogen
Kogge, Adam Nümm, Sophie Rois, Anna Thalbach, Gerd Wameling u. v. a.

Kulturradio vom rbb startet am 16. April mit einem heraus

WDR-Hörfunkdirektor Schmitz bekräftigt Willen zu Programmänderungen bei WDR 3

WDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz hat erneut
bekräftigt, dass es bei den geplanten WDR 3-Programmänderungen nicht
darum gehe, Kosten zu sparen oder Personal abzubauen. In der WDR
5-Sendung "Funkhaus Wallrafplatz", die auch im Kulturradio WDR 3
ausgestrahlt wurde, antwortete Schmitz am Samstagmorgen auf
entsprechende Hörerfragen: "Es geht definitiv nicht um
Kostenersparnis. Kulturprogramme müssen sich verändern, weil sich die
Medienlandschaft

Kölner Stadt-Anzeiger: Richard David Precht übt scharfe Kritik am WDR: „Die Substanz des Senders wird zerstört“

Der Philosoph und Publizist Richard David Precht hat
die geplanten Änderungen beim Kultursender WDR 3 scharf kritisiert.
"Hier wird durch immer neue Reformen die Substanz des Senders
zerstört – ohne, dass es dafür einen plausiblen Grund zu geben
scheint", schreibt Precht in einem Beitrag für den "Kölner
Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). "Ich sehe die Entwicklung bei WDR
3 schon seit längerer Zeit mit ungläubigem Staunen", f&

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Kunsthalle

Spitze Ohren in Berlin

Potsdam bekommt eine Kunsthalle geschenkt. Und viel ist noch nicht
darüber zu hören, was das Haus einmal zeigen soll: DDR-Kunst des
Mäzens Hasso Plattner, und Wechselausstellungen.

Gerade diese Offenheit dürfte in der benachbarten Metropole Berlin
für spitze Ohren sorgen: Die Stadt ist voller Künstler, die seit
Jahren um eine ständige Adresse für Gegenwartskunst ringen. Von 2008
bis 2010 stieß die Temporäre Kuns

Südwest Presse: KOMMENTAR zu SALAFISTEN

KOMMENTAR zu SALAFISTEN

Ausgabe vom 14.04.2012 Es ist schon erstaunlich, wie es eine
kleine Gruppe radikaler Islamisten geschafft hat, binnen weniger Tage
für medialen Aufruhr zu sorgen. In der Empörungsgesellschaft ist es
einfach, das Interesse der Öffentlichkeit zu wecken, wenn man nur
über PR-Geschick und die nötigen Finanzmittel verfügt. Dann fällt es
dem Publikum wie der Politik schwer, gelassen auf eine gezielte
Provokation zu reagieren. Wir soll

Neue OZ: Kommentar zu Rückgabe von Raubkunst

Für die Rückgabe

Im Zweifel für die Rückgabe: In der kniffligen Frage der Raubkunst
haben die Bonner Museumsleute die richtige Entscheidung getroffen.
Auch dann, wenn leichte Zweifel bleiben, sollten Kunstwerke eher an
die Erben jüdischer Vorbesitzer zurückgegeben werden, als sie im
Museumsbesitz zu belassen. Es wäre umgekehrt unerträglich, Exponate
von zweifelhafter Herkunft weiter dem Publikum zu präsentieren.

Die Bonner Entscheidung wir