Welche Oper braucht die Stadt Köln? Gemessen an Einwohnerzahl und
am eigenen Selbstverständnis, müsste sich die Domstadt ein Haus
leisten, das mit denen in Berlin, Hamburg und München locker mithält.
Und mit dem Musiktheater in Kommunen wie Essen oder Frankfurt
sowieso. Künstlerisch hat Eric Laufenberg durchaus wieder Anschluss
gefunden an die Spitzengruppe im deutschsprachigen Musiktheater.
Dafür rutschte er allerd
Als Todeszone wird das Vorabendprogramm in der
ARD bezeichnet, weil hier schon so manches Format den Quotentod
gestorben ist. Jetzt hat es auch "Gottschalk live" erwischt. Nach nur
einem halben Jahr wird die ARD Thomas Gottschalk zum 7. Juni vom
Sender nehmen. Eine richtige Entscheidung, denn aus der inhaltlich
schwachen Sendung wäre nichts mehr geworden. Was für ein tiefer Fall
für den einstigen Großunterhalter des deutschen Fernsehens – aber
auch ein absehb
Gräueltaten aus den Abgründen des Menschseins sind
schwer zu ertragen. Kaum vorstellbar, welche Torturen Mütter und
Väter, die Geschwister und Freunde der Opfer des verblendeten
Massenmörders Breivik erleiden mussten und jetzt während des
Prozesses erleiden müssen. Jeder Prozesstag eine Qual, weil der
Mörder auch noch Gelegenheit bekommt, sein krudes Gedankengut auf die
Bühne zu bringen. Damit erreicht der Wirrkopf scheinbar auch noch
sein Ziel,
Natürlich gibt es selbst in Bayern keinen
Jugendlichen, der eine Arbeitsstelle ausschlagen muss, weil er nicht
mit dem Auto fahren darf. Sachlich begründet ist die Forderung nach
dem "Lappen" für 16-Jährige nicht. Ebenso unbegründet ist es, den
Vorschlag deshalb als reine Spinnerei abzutun und auf eine Abwägung
zu verzichten. Zur Erinnerung: Das begleitete Fahren ab 17 wurde bei
seiner Einführung ebenfalls aus allen Blickwinkeln kritisch beä
Wir hätten Thomas Gottschalk einen Abschied in Würde
gegönnt. Er hätte sogar ein großes Goodbye mit Glanz und Gloria
verdient gehabt. Nicht nur, weil er dies alles so mag – er verkörpert
es ja selbst, auf unnachahmlich bodenständige Weise. Welch
sonderliche Menschen auch immer bei "Wetten dass…?" auftauchten, er
empfing sie alle mit Respekt und einem Schuss von rockzupfender
Frechheit zugleich. Das konnte, das kann immer noch keiner wie er.
Geg
Im FORUM MANAGER sprechen Nina Ruge und Marc Beise
mit Mathias Döpfner über seine Person, seine Arbeit als führender
Medienmanager, die Zukunft der Zeitung und Moral in den Medien.
1946 gründete Axel Springer das gleichnamige Verlagshaus in
Hamburg. Zu Beginn bestand das noch überschaubare publizistische
Angebot aus den Nordwestdeutschen Heften und der Programmzeitschrift
HÖRZU. In den folgenden Jahren verbreiterte der Verlagsgründer das
Portfolio kon
Nach dem Sensationserfolg der eben zu Ende gegangenen
Ausstellung "Melancholie und Provokation", in der die Gegenpole im
Werk von Egon Schiele (1890-1918) aufgezeigt wurden: Traurigkeit und
Weltschmerz auf der einen Seite, das Provokante, Aufwühlende auf der
anderen Seite präsentiert das Leopold Museum nun unter dem Titel "Die
Metamorphosen des Egon Schiele" eine Neuaufstellung von
Schiele-Meisterwerken der Sammlung Leopold. Die von Elisabeth Leopold
kuratierte Pr&a
Die Nominierung für einen berühmten Literaturpreis ist
normalerweise bereits eine große Ehre für einen Autor und ein guter
Trost, falls es dann doch nicht zum ersten Platz gereicht hat. Dabei
sein ist doch alles? Das gilt nicht für den Pulitzer-Preis. Hier geht
es um alles oder nichts. Es geht um einen Platz in der
US-Literaturgeschichte. Das hat die Roman-Jury erstmals seit 35
Jahren wieder mit aller Schärfe bewiesen. Ein Verleger, e
Religion spielt in Indien eine sehr wichtige
Rolle. Das bedeutet aber keineswegs, dass alles, was dort als heilig
gilt, auch so behandelt wird. Der verdreckte Ganges ist da keine
Ausnahme. In Indien fehlt es an den grundlegendsten Einrichtungen und
auch am adäquaten Bewusstsein, um die Umwelt einigermaßen intakt zu
halten. Die Müllentsorgung geschieht nur stellenweise öffentlich. In
der Regel wird der Abfall hinterm Haus verbrannt. Plastikmüll liegt
überall,
Was sich hinter den Bieterkulissen abspielte,
kann man nur ahnen. Als die Liverechte für die Bundesliga auf dem
Tisch lagen, ließ sich Sky vom Rivalen Telekom offenbar so in die
Wolken hinaufschaukeln, dass sich die Deutsche Fußball-Liga auf Erden
in der Annahme eines Rekordangebots zurücklehnen konnte. Das kam – in
ungeahnter Höhe. Um 1,9 Milliarden Euro tiefer als bisher greift der
Pay-TV-Sender in die Tasche, in der soviel eigentlich nicht ist.
Dieses Risiko mu