Südwest Presse: KOMMENTAR zu SALAFISTEN

KOMMENTAR zu SALAFISTEN

Ausgabe vom 14.04.2012 Es ist schon erstaunlich, wie es eine
kleine Gruppe radikaler Islamisten geschafft hat, binnen weniger Tage
für medialen Aufruhr zu sorgen. In der Empörungsgesellschaft ist es
einfach, das Interesse der Öffentlichkeit zu wecken, wenn man nur
über PR-Geschick und die nötigen Finanzmittel verfügt. Dann fällt es
dem Publikum wie der Politik schwer, gelassen auf eine gezielte
Provokation zu reagieren. Wir soll

Neue OZ: Kommentar zu Rückgabe von Raubkunst

Für die Rückgabe

Im Zweifel für die Rückgabe: In der kniffligen Frage der Raubkunst
haben die Bonner Museumsleute die richtige Entscheidung getroffen.
Auch dann, wenn leichte Zweifel bleiben, sollten Kunstwerke eher an
die Erben jüdischer Vorbesitzer zurückgegeben werden, als sie im
Museumsbesitz zu belassen. Es wäre umgekehrt unerträglich, Exponate
von zweifelhafter Herkunft weiter dem Publikum zu präsentieren.

Die Bonner Entscheidung wir

WAZ: Freigegeben ab 18 – Kommentar von Frank Preuß

Noch sind es wohl eher Ausnahmen, wenn Jugendliche
beim Schönheitschirurgen auftauchen, sich schmalere Nasen, vollere
Lippen, größere Brüste wünschen. Vor allem in Deutschland. Und
verantwortungsbewusste Ärzte schicken die 16-, 17-Jährigen nach einer
kurzen Beratung nach Hause. Sofern es sich nicht um medizinische
Notwendigkeiten handelt. Dass der Gesetzgeber mit Verboten reagieren
will, bevor es doch noch zum Trend wird, weil das Schönermachen auf

Weser-Kurier: Autor Dave Eggers bleibt Ehrung der Bremer Günter-Grass-Stiftung fern

Wegen der Auseinandersetzung um das israelkritische
Gedicht von Günter Grass wird der US-Romancier Dave Eggers heute
jenem Festakt im Rathaus fernbleiben, bei dem er mit dem
Literaturpreis Albatros der Günter-Grass-Stiftung Bremen
ausgezeichnet werden sollte. "Eggers kommt nicht zu der Zeremonie,
weil er im Licht der jüngsten Debatte dazu genötigt worden wäre,
endlose und nutzlose Kommentare über Grass, Israel und Iran
abzugeben", teilte seine Agentu

NDR weist Vorwürfe des Honecker-Vertrauten zurück

Der NDR weist die Vorwürfe des Berliner
Publizisten Frank Schumann im Zusammenhang mit den Dreharbeiten zur
Dokumentation "Der Sturz – Honeckers Ende" als völlig unzutreffend
zurück. Patricia Schlesinger, Leiterin des Programmbereichs Kultur
und Dokumentation / Fernsehen im NDR: "Selbstverständlich waren die
Aufnahmen für eine Sendung im Fernsehen bestimmt und nicht für ein
Archiv. Dem NDR liegt eine uneingeschränkte, von Margot Honecker
u

Schauspielerin Iris Berben liest aus den Werken von Armin T. Wegners

3. Lesung der Lesungsreihe zur Sonderausstellung

„Von den Nazis verfemte Schriftsteller:
verdrängt, vertrieben, ermordet“

Mittwoch | 25. April 2012 | 19.00 Uhr
Cora-Berliner-Straße 2 | 10117 Berlin | Ausstellungspavillon, 1. Stock
(gegenüber des Holocaust Denkmals)

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Radfahrern

Die Debatte um die Sicherheit des Radverkehrs
läuft schief, wenn sie sich nur auf die Rowdytum unter den
Fahrradfahrern konzentriert. Besonders gefährdet sind nämlich nicht
Kampfradler, sondern fahrradfahrende Senioren. Dies belegen die
Statistiken. Mehr als die Hälfte der Radfahrer, die tödlich
verunglücken, sind über 65. Ein Viertel der Opfer, die bei
Radunfällen so schwere Verletzungen erleiden, dass sie in ein
Krankenhaus eingeliefert werden, si

Hörfunkchef Schmitz und Kulturrats-Geschäftsführer Zimmermann im Live-Gespräch über Profil des Kulturradios / Call-In am kommenden Samstag

WDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz und der Geschäftsführer des
Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, diskutieren in der Sendung
"Funkhaus Wallrafplatz" über das Kulturradio der Zukunft.
Die WDR 5-Sendung wird am 14. April (9.20-10.00 Uhr) eigens aus
diesem Anlass auch im Kulturradio WDR 3 zu hören sein. Die Hörerinnen
und Hörer sind eingeladen, sich telefonisch oder per E-Mail an der
Diskussion zu beteiligen.

Der WDR hat zwei Radioprogramm

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Festival / Movimentos

Anspruchsvolles Wohlfühl-Paket

Es waren die Tänzer, die das kulturelle Engagement der
VW-Autostadt in Wolfsburg einst in Bewegung gebracht haben. Mit
hochkarätigen internationalen Ensembles sorgte Movimentos zunächst
überregional für Furore. Ein festes Standbein als Publikumsmagnet in
der Region gelang mit der Erweiterung des Festivals um Lesungen,
Klassik- und Popkonzerte. Dabei wurde nicht gekleckert, sondern
geklotzt: Prominente Schauspieler bringen sei

Neue OZ: Kommentar zu Grass

Zeit, das Thema zu wechseln

Jeder kennt das: das peinliche Schweigen, das einsetzt, wenn sich
Oma oder Opa auf der Familienfeier in seltsame Gedanken versteigen.
Den Mund verbieten kann man den ehrwürdigen Alten schlecht, deshalb
lässt man sie reden, blickt verschämt zu Boden – und wechselt dann
dezent das Thema.

So halten es die Israelis mit Günter Grass: Offizielle Stellen
äußern pflichtgemäß ihre Kritik, lassen den Mann aus Lübeck an