Kaum ein anderer Komponist hat das Musikdenken so tiefgreifend
verändert wie der US-amerikanische Klangpionier, Musikphilosoph,
Hörspielmacher, Poet und Maler John Cage (5.9.1912 – 12.8.1992). Cage
liebte den Zufall, das Unbestimmte und das Unvorhersehbare. Er
verwandelte Schweigen in Musik. Er öffnete die Ohren für Stille.
Anlässlich des 100. Geburtstages und des 20. Todestages von John Cage
in 2012 gestaltet das Kulturradio WDR 3 einen breit gefächerten
Progr
Diesmal bekommt Günter Grass Aufmerksamkeit nur mehr über Bande.
Sein Griechenland-Gedicht ist kein Thema, sondern der Umstand, dass
ein Spaßvogel in die Welt setzte, das Werk stamme aus der Redaktion
der "Titanic".
Der findige Volker Weidermann nutzt den Ruf der Satire-Zeitschrift
als Keimzelle herzerfrischender Respektlosigkeiten für einen
Doppelschlag: Der Dichter wird genauso zur Zielscheibe des Spotts wie
die "Süddeutsche Zei
Köln. Die Schauspielerin Ulrike Kriener ("Kommissarin
Lucas") hat im nächsten Familienkreis bedrückende Erfahrungen mit der
Alzheimer-Krankheit gemacht. "Ich weiß, wie belastend es ist, wenn
Alzheimer die Erinnerung eines Menschen auslöscht – und damit ja auch
ein gemeinsames Leben, eine gemeinsame Identität", sagte die
57-Jährige dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe).
Für die Patienten selbst sei d
Wäre es doch nur um den Sitz in einer Jury gegangen. Aber Heinrich
Heine bewarb sich seinerzeit um die für einen Menschen und Autoren
wirklich wichtigen Dinge – um einen Platz in der Gesellschaft, einen
Ort in der Literaturgeschichte. Heines großes Pech: Er passte einfach
zu nichts und niemandem. Als Jude passte er nicht in die besseren
Kreise, als Spötter nicht zur Mehrheit, die am liebsten im wärmenden
Konsensbad planscht. Als Ironiker pa
Warum lassen wir sie nicht einfach singen? So
mancher Deutsche empfindet die Kritik an den
Menschenrechtsverletzungen in Aserbaidschan als Misston, als
hässliche Begleitmusik zum Song Contest. Lasst uns doch in Ruhe,
erklären sie. Und damit das klar ist: Wer will, hat alles Recht der
Welt, sich am Samstag zurückzulehnen und einfach zu genießen. Anders
verhält es sich mit denen, die in ihrem Verlangen nach Ruhe alles
abstreiten, was den Genuss stört. Wer ohn
Es war selbstverständlich doch nicht "mit letzter
Tinte", mit der sich Günter Grass da kurz vor Ostern zu Wort gemeldet
hat. Der weltweite Wirbel, den er mit seinem als Gedicht verkleideten
Leitartikel auslöste, ließ ihn womöglich glauben, er sei damit
tatsächlich den Israelis beim vermeintlichen atomaren Erstschlag
gegen den Iran in den Arm gefallen. Tatsächlich aber dürfte
Deutschlands prominentester Wutdichter vor allem die
Einflussm&oum
am 16. Juni 2012 kommt die erste deutschsprachige Hörspielfassung
des Romans "Ulysses" in SWR2 zur Ursendung – 22 Stunden lang ab 8.03
Uhr, unterbrochen durch kurze Einführungen und Zusammenfassungen.
Ausgewählte Kapitel sind am Abend auch im Deutschlandfunk zu hören.
Seit 1954 wird der 16. Juni als "Bloomsday" auf der ganzen Welt
begangen. Denn das ist der Tag im Jahr 1904, an dem
Heute Morgen war Schlagerprofi Jürgen Drews im
Gespräch bei der ENERGY Berlin Toastshow und lästerte sich so durch
die Teilnehmerliste des morgigen Eurovision Song Contest 2012 in
Baku. Den ENERGY Berlin Toastshow Moderatoren Ingmar und Boussa gab
der "König von Mallorca" dann bereitwillig sein teilweise
vernichtendes Urteil. Zur Erinnerung die Karriere von Jürgen Drews
ist mit dem Eurovision Song Contest eng verknüpft, denn der
Schlagerbarde trat s
3sat ist Medienpartner der dOCUMENTA (13), die vom
9. Juni bis zum 16. September 2012 in Kassel stattfindet. "Die
Weltausstellung der Gegenwartskunst ist alle fünf Jahre eines der
beeindruckendsten Kulturereignisse. 3sat sieht es als einen wichtigen
Teil seines Auftrages an, die Vielfalt der Gegenwartskunst, die sich
hier darstellt, einem breiten Publikum zu vermitteln", begrüßt Daniel
Fiedler, Koordinator 3sat, die Zusammenarbeit mit der dOCUMENTA (13).
Der neue Generalvikar des Erzbistums Köln, Stefan
Heße, hält den erneuten Einsatz von Geistlichen nach sexuellem
Missbrauch an Kindern und Jugendlichen kaum für möglich. Als
praktikable Lösung bleibe im Grunde nur die "Null-Toleranz", die
Entlassung aus dem kirchlichen Dienst. "Diese US-amerikanische Praxis
wird auch von den deutschen Bischöfen diskutiert, und ich halte es
durchaus für möglich, dass auch wir zu dieser Lösung