Köln. Der Kölner Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner
(78), will offenbar einen Auftritt seines französischen Mitbruders
Jacques Gaillot (76) in Köln verhindern. Wie der "Kölner
Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe) berichtet, erinnert Meisner
Gaillot an ein Verbot aus dem Jahr 2004, auf Kölner Territorium tätig
zu werden. "Umso mehr erstaunt es unseren Erzbischof, dass Sie ihm
die geplante Veranstaltung in keiner Weise angekündigt haben&q
So charmant die Idee sein mag, über Bücher, Musik, Fotos im
Internet frei zu verfügen: Diese Forderung der Piratenpartei war
erschreckend naiv. Künstler müssen Essen, Trinken, Miete zahlen wie
jeder andere Mensch auch, und das Geld dafür verdienen sie mit ihrer
Arbeit. Und diese Arbeit muss bezahlt werden. So einfach ist das.
Nicht so einfach ist es, den Geldfluss zu regeln. Denn das
Internet bietet jede Menge
Der Regisseur Nicolas Stemann erhält den mit 10.000
Euro dotierten 3sat-Preis des Gemeinschaftsprogramms von ZDF, ORF, SF
und ARD beim Berliner Theatertreffen für seine Inszenierung von
Johann Wolfgang von Goethes "Faust I + II". Darauf hat sich die Jury,
bestehend aus Vasco Boenisch, Theaterkritiker und Mitglied der
Theatertreffen-Jury, Yvonne Büdenhölzer, Leiterin des
Theatertreffens, und Wolfgang Horn, Redakteur bei ZDFkultur/3sat,
geeinigt.
Es hatte der furiose Start der
kommerziellen Raumfahrt in den USA werden sollen. Doch der "Drache"
hob nicht feuerspeiend ab, sondern blieb wegen eines kaputten Ventils
am Boden. Die Panne von "Dragon X" wird diejenigen unter den
Republikanern freuen, die das Prestigeprojekt Raumfahrt lieber weiter
in staatlicher Hand sähen: Sie kriegen–s eben nicht hin, die
Privaten. Doch ein Startabbruch ist kein Scheitern. Dass Starts wegen
technischer Probleme verschoben werden,
Sie ist das Weltgedächtnis der modernen Kunst und ebenso gut ihr
Labor, ihre Plattform, ihr mediales Hyper-Format: Die Documenta taugt
für jeden Superlativ. Denn sie macht nicht allein die kulturelle
Bilanz der jeweiligen Gegenwart auf, sondern entwirft auch ein Bild
der Zukunft. Die Documenta versöhnt nicht, sie fordert als Werkstatt
und Labor, Forschungsareal und Debattenarena. Ein "Museum der 100
Tage" ist dieses Kunstformat schon lange nicht
PHOENIX zeigt das 2. Semifinale des Eurovision Song
Contest 2012 aus Baku.
Schon vor der LIVE-Übertragung zeigt der Sender als Einstimmung um
19.15 Uhr die Kurzdokumentation "Baku-Aserbaidschan – Im Land des
Feuers" (SWR 2003). Um 19.35 Uhr folgt die Dokumentation "Zwölf
Punkte für Europa – Vom Grand Prix zum Eurovision Song Contest" (WDR
2011), die noch einmal schillernde Geschichten und längst vergessene
Fakten rund um den populären europ&a
"ttt" kommt am Sonntag, 20. Mai, um 23.00 Uhr vom
Bayerischen Rundfunk und hat folgende Themen:
"Schulden. Die ersten 5000 Jahre"
Der amerikanische Anthropologe David Graeber hat eines der
wichtigsten Sachbücher des Jahres geschrieben. Alles über die Wurzeln
der Schuldenkrise.
Die 65. Internationalen Filmfestspiele von Cannes
Stars, Glamour und die wichtigsten Filme. Das Festival eröffnet mit
dem neuen Wes Anderson "Moonrise Empire". Außerd
Hat Cannes ein Problem? Angeblich gab es im Frühjahr schon Anrufe
bei verschiedenen Journalisten, ob sie denn dieses Jahr auch wirklich
kämen. Egal, ob die Geschichte wahr ist oder gut erfunden, sie deutet
auf einen Umstand hin, der den Festivalmachern nicht egal sein kann:
Cannes muss um seinen Status kämpfen.
Denn die Exklusivität als eines der drei wichtigsten Filmfestivals
– neben Venedig und Berlin – muss teuer erkauft werden: Nicht nur
Zugegeben: Noch eine Baustelle – das ist nicht
unbedingt das, was man sich derzeit als Bürgerin oder Besucher von
Karlsruhe wünscht. Und doch: Dass der Verwaltungsrat des Badischen
Staatstheaters einstimmig dafür votiert, endlich das seit 40 Jahren
fehlende Schauspielhaus zu bauen – das ist schlicht und einfach eine
richtig gute Nachricht. Aus mehreren Gründen: erstens muss man auch
in Krisenzeiten die Zukunft im Blick haben. Mit Augenmaß
risikofreudig, aber kons
Nun haben sie wieder Hochkonjunktur, die
Schlagwörter der Sportgutmenschen: Die "hässliche Fratze" des
Fußballs sei gezeigt worden am Montag (in Karlsruhe) und am Dienstag
(in Düsseldorf). Also: Wehret den Anfängen!
Damit eines klar ist: Leuchtfeuer (Bengalos) haben im Stadion
nichts zu suchen. Doch zwischen den Jagdszenen von Karlsruhe, wo
Chaoten mit Pflastersteinen Zuschauer und Polizisten schwer
verletzten, und dem Tohuwabohu von Düsseldorf