Es gibt Sätze, die überdauern anscheinend
Generationen. "Früher, da musste man im Abitur noch etwas leisten!",
ist so ein Satz. Den haben wir schon von unseren Eltern gehört und
heute sind wir versucht, diese Feststellung selbst zu treffen. Zumal
auch die Statistik dies belegt. Die Durchschnittsnote verbessert sich
in Westdeutschland seit den 70er Jahren. Und nun stellt eine
Untersuchung fest, dass die Zahl der Einser-Abis geradezu
explosionsartig gestiegen is
Unter dem Motto »Wer hat Angst vor wem?«
veranstaltet die Tageszeitung junge Welt, unterstützt von über 30
Organisationen, am 12. Januar 2013 die XVIII. Internationale
Rosa-Luxemburg-Konferenz in der Urania Berlin. Zur größten jährlichen
Konferenz linker politischer Kräfte aus der Bundesrepublik und dem
Ausland werden erneut rund 2000 Gäste erwartet.
Referieren werden 2013 u.a.:
Dan Berger (USA), Publizist, Aktivist und Wissenschaftler
Ein fieser Sklaventreiber will Schwarze kastrieren – kurz darauf
bekommt er selbst einen Schuss in den Schritt. So behandelt
Tarantinos Western "Django Unchained" den Stoff der Sklaverei.
Spike Lee, der als Regisseur selbst seit Jahrzehnten
afro-amerikanische Geschichtsschreibung betreibt, findet das
unangemessen. Und tatsächlich ist der neue "Django" als didaktischer
Zugriff auf die Vergangenheit ungeeignet. In seiner drastischen
Gewa
Der Präsident des Evangelischen Kirchentages,
Gerhard Robbers, hat die Kirchen als Arbeitgeber kritisiert. Die
Kirchen müssten "in ihren Einrichtungen ein Beispiel sein und besser
wirtschaften – nicht mehr Geld verdienen, sondern ein Vorbild im
Umgang mit den Beschäftigten sein", sagte Robbers der ZEIT-Beilage
"Christ und Welt". Es gebe "zu viele Betriebe, die das nicht sind."
Die Kirchen und ihre Wohlfahrtsverbände sind mit mehr als 1,2
M
Die Schriftstellerin Charlotte Link ist seit ihrer
Kindheit Vegetarierin: "Als Kind war ich oft bei meinen Großeltern
auf dem Dorf", sagte sie dem ZEITmagazin. "Direkt neben dem Haus war
eine Kuhweide. Ich habe den Kühen Namen gegeben, sie gefüttert, mit
ihnen gesprochen, wie Kinder das halt tun." Als sie sieben Jahre alt
war, habe sie begriffen, "dass sie das Fleisch sind, das man später
auf dem Teller vorfindet. Von dem Moment an konnte ich ke
Die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Sir Simon Rattle
laden wieder zum traditionellen Silvesterkonzert und begehen den
Jahreswechsel tänzerisch-beschwingt mit Musik von Brahms,
Dvořák, Ravel, Rameau und Saint-Saëns.
Star des Abends ist die italienische Mezzosopranistin Cecilia
Bartoli, die sich einem ihrer Lieblingskomponisten, Georg Friedrich
Händel, widmet.
"Wir hatten eine klare und beständige Beziehung,
die ich heute immer noch in meinen Filmen fortschreibe", sagte Lee
dem ZEITmagazin. Die Hauptfigur in seinem Film "Life of Pi" leide
darunter, "dass er sich von seinem Vater nicht verabschieden konnte".
Das habe er selbst so ähnlich erfahren: Sein Vater "hatte einen
Schlaganfall und starb innerhalb von 45 Minuten. Ich war an einem
Flughafen und telefonierte mit ihm über das Handy. Er lag schon
In einem Interview mit der ZEIT beschwert sich die
Pop-Sängerin Lana Del Rey über eine Verschwörung amerikanischer
Journalisten gegen sie und ihre Musik. "Ausgerechnet in Amerika
schreiben mir Journalisten seit der Veröffentlichung von Born to Die
Hassmails, als hätten sie darauf gewartet, mich fertigzumachen", sagt
sie. Ein Teil der Journalisten habe aber später ihre Presseagentur
kontaktiert und sich entschuldigt: "Sie hätten sich gelangwei
Weihnachtszeit, Geschenkezeit? Bernd Neumann lässt seinen
Gabentisch lieber leer. Und er hat recht damit. Wer heute bei Zusagen
knausert, bremst voraussichtlich jenen dramatischen Kostenanstieg,
der bei Großprojekten der Kultur mittlerweile zur Dramaturgie zu
gehören scheint. Daneben fallen andere Hemmungen. Viel zu schnell
werden Bauten abgerissen, die gerade einmal zwei oder drei Jahrzehnte
alt sind. Der Neubau ist ganz groß in Mode, der Schlend
Das Jahr hat uns vor sich hergetrieben, und es war,
nehmen wir nur alles in allem, kein außergewöhnliches Jahr. Eher eins
von der Stange, mit wenigen großen Augenblicken und Katastrophen, die
sich halbwegs bewältigen ließen. Ein Jahr, in dessen besinnungsloser
Geschäftigkeit sogar das Retten zur Routine wurde, auch wenn hinter
dem schönen Samariter-Wort doch nur schwindelerregende
Geldverschiebungen stecken. Ohne dass wir begriffen hätten, wer da am