Die Allianz von Gummibärchen, Autos und Gottschalk
ist einzigartig im deutschen Fernsehen. Kritik an der
"Dauer-Werbesendung "Wetten, dass …?" wird seit Jahren immer wieder
laut. Zugegeben: Der Moderator als Werber in eigener Sache – Thomas
Gottschalk war bis 2009 Gesellschafter in der Firma seines Bruders
Christoph – hinterlässt ein Geschmäckle. Zwangsläufig muss die viel
beschworene Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Sender und
ihrer
Der Siemens-Musikpreis gilt als musikalisches Äquivalent zum
Literaturnobelpreis. In einem Punkt unterscheidet er sich allerdings
wesentlich vom Preis der schwedischen Akademie: Die Siemens-Jury
zaubert keine exotischen Überraschungssieger aus dem Hut. Nein, die
Liste der Preisträger versammelt maßgebliche Namen der westlichen
Musikgeschichte, von Britten bis Berio, von Karajan bis Brendel, von
Abbado bis Jansons.
Seit 20 Jahren steht Andrea Berg auf der Bühne.
In der ARD wird die Sängerin, die mit ihren Erfolgen sogar die
Beatles schlägt, am Sonnabend (12. Januar 2013) mit einer Gala-Show
gefeiert. Mit der "Neuen Presse" aus Hannover sprach sie über ihr
Bauchgefühl, die Schlagerszene und das Phänomen Andrea Berg.
Sie sind seit 20 Jahren im Geschäft, da haben Sie viele Künstler
kommen und gehen sehen. Was ist Ihr Erfolgsrezept – warum halten Sie
Der Sarotti-Mohr fordert schon längst nicht mehr zum
Schokoladen-Konsum auf, und auch der Abzählreim von den "Zehn kleinen
Negerlein" ist wie von allein aus dem Kinderalltag verschwunden. Der
Zeitgeist, der sich in der Regel ja zuerst im Sprachgebrauch
niederschlägt, verlangt nach anderer Wortwahl. Und wenn man sich die
Sünden der Vergangenheit ins Gedächtnis zurückruft, ist das ja auch
keineswegs nur von Übel. Die Art jedoch, wie inzwischen ganze
Köln. Schauspieler Matthias Schweighöfer hat kein
Verständnis dafür, wenn Karrierefrauen erst spät Kinder bekommen:
"Ich finde die eine Katastrophe. Als Frau arbeiten ist ja gut, aber
mit 38 Mutter werden, finde ich schon komisch. Dann ist sie ja fast
60, wenn ihr Kind zwanzig ist", sagte Schweighöfer dem Magazin des
"Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). Der 31-Jährige hat eine
dreijährige Tochter.
Undressierte Männer in schwierigen Lebenslagen – so
was liegt ihnen im Blut. Jürgen Vogel und Götz George haben zum
ersten Mal einen TV-Film zusammen gemacht. Zum Interview mit der
WAZ-Mediengruppe kommt Vogel in schwarzer Lederjacke und
nachdenklicher Stimmung und spricht übers Altwerden und übers
Jungbleiben. Von Julia Emmrich.
George wird dieses Jahr 75 – und er macht das vor: Alt werden,
aber ein starker Typ bleiben.
Für deutsche Produktionen sind historische Stoffe ein deutlicher
Oscar-Vorteil: Bei "Blechtrommel" und "Leben der Anderen" hat das
geholfen. Diesmal scheint Hollywood sich aber auch mal für die
Geschichte des eigenen Landes zu interessieren: Mit "Lincoln" und
"Django Unchained" zählen gleich zwei Sklaverei-Filme zu den
Favoriten – wenn auch sehr unterschiedliche. Man darf gespannt sein,
was besser ankommt: der w&uu
Einer der begehrtesten Jobs der Klassikwelt wird
neu ausgeschrieben: Sir Simon Rattle, seit 2002 Chefdirigent der
Berliner Philharmoniker, wird seinen noch bis 2018 laufenden Vertrag
nicht mehr verlängern. Er werde dann kurz vor seinem 64.Geburtstag
stehen, sagte Rattle am Donnerstag, und als gebürtiger Liverpooler
"kann man diesen besonderen Geburtstag nicht ohne die Frage der
Beatles ,Will you still need me when I–m 64?– begehen". Er sei
sicher, "dass es dann
Am 4. Februar 2007 sahen 16,17 Millionen
Menschen das Finale der Handball-WM zwischen Deutschland und Polen in
der ARD. Das bescherte dem Ersten einen Marktanteil von 58,3 Prozent.
Fünf Jahre später freuten sich mehr als acht Millionen Zuschauer mit,
als die Beach-Boys Jonas Reckermann/Julius Brink Olympia-Gold
gewannen. Es geht also: Eine Trend- oder Randsportart und die
zweitpopulärste Ballsportart in Deutschland locken Zuschauer an. Der
Handball schafft dabei sogar Zahlen,
Man darf es getrost als Überraschung werten,
dass Manfred Rekowski der neue Präses der rheinischen Kirche wird.
Klare Favoritin war schließlich für Außenstehende Petra Bosse-Huber,
die lange Jahre Vize-Präses und in der Öffentlichkeit deutlich
präsenter war als Rekowski. Doch der Wuppertaler setzte sich gegen
die Wuppertalerin durch. Die dritte Bewerberin, die Ostberlinerin
Ellen Ueberschär, hatte wie erwartet keine realistische Chance.