Schauspielerin Anneke Kim Sarnau (40, "Polizeiruf")
steht ihren Mitmenschen eher misstrauisch gegenüber: "Natürlich sucht
man nach Menschen, denen man sich offenbaren und denen man zutiefst
vertrauen kann. Aber zugleich ist da immer die Sorge: Wird damit gut
umgegangen? Aus dieser Sorge heraus bin ich immer ein bisschen
vorsichtig und erwarte es, verletzt zu werden", sagte die 40-Jährige
dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgab
Arnold Schwarzenegger (65), Ex-Gouverneur von
Kalifornien und jetzt wieder Schauspieler, verteidigt die vielen
Schießereien in seinem neuen Film "The Last Stand": "Natürlich müssen
wir beim Film uns überlegen, wie wir Gewalt zeigen. Aber wir sollten
nicht Ursache und Wirkung verwechseln. Gewalt gibt es völlig
unabhängig von Filmen", sagte Schwarzenegger dem Magazin des "Kölner
Stadt-Anzeiger" (Samstags-Ausgabe).
Vermittlung: Das klingt nach einer Aktivität, die unmöglich eine
Hauptsache sein kann. Entsprechend schlecht stand es lange um das
Image der Vermittler in Kulturhäusern. Sie galten so viel wie ihre
wichtigste Zielgruppe, die Kinder und Jugendlichen, nämlich eher
wenig.
Das hat sich gründlich geändert. Und das nicht nur, weil Bildung
auch in der Kultur zum ganz großen Thema avanciert ist. Gerade Kinder
werden als Adressat
"Quartet": Das Regiedebüt von Dustin Hoffman Was
tut so ein Star nach dem Ende einer großen Karriere? Was passiert mit
ihm, wenn die faltige Haut nicht mehr fürs Rampenlicht taugt und die
großen Erfolge nur noch in der Erinnerung stattfinden. Die vier
Opernsänger, von denen Dustin Hoffmans Regiedebüt "Quartet" erzählt,
haben ihr ganzes Leben auf der Bühne verbracht. Jetzt wohnen sie
gemeinsam in Beecham House, einer Seniorenresid
Die Schauspielerin und Plan-Patin Marie-Luise
Marjan eröffnete die Erlebnisausstellung Weil wir Mädchen sind … im
LVR-LandesMuseum Bonn. Die interaktive Schau des Kinderhilfswerks
Plan ist erstmals im Rheinland zu sehen und bleibt dort bis zum 20.
Mai 2013. Das Publikum begibt sich in der Ausstellung auf eine
spannende Weltreise. Zahlreiche Mitmachstationen laden zum virtuellen
Besuch in Afrika, Asien und Lateinamerika ein. Die Veranstalter haben
ein umfangreiches Begleitprogramm
Theaterleiter haben es aus Sicht des ehemaligen
Intendanten des Düsseldorfer Schauspielhauses, Staffan Valdemar Holm,
in der Landeshauptstadt Düsseldorf schwer, zum Publikum und zu den
Verantwortlichen in der Stadt durchzudringen. "Es ist schwierig, mit
der Stadt zu kommunizieren", sagte Holm der "Rheinischen Post"
(Donnerstagausgabe). Auch sei es schwer, sich auf dem
gesellschaftlichen Parkett in der Stadt richtig zu bewegen.
"Smalltalk beim Sekt ist nich
Das muss man dem Riva-Verlag lassen: Er hat ein sicheres Händchen
für Promi-Biografien, die für möglichst großes mediales Aufsehen und
zügigen Verkauf sorgen, von Bushido bis Rudi Assauer.
Etliche publizistische Schnellschüsse, beispielsweise im
vergangenen Jahr die Erinnerungen von Bettina Wulff "Jenseits des
Protokolls", gehören ebenfalls zum Programm. Und nun endet der
juristische Zitate-Streit um eine nur zwei
Erklärtes Ziel der Jury, die das "Unwort des Jahres" wählt, ist
es, auf Formen des Sprachgebrauchs aufmerksam zu machen, und dadurch
das Sprachbewusstsein und die Sprachsensibilität in der Bevölkerung
zu fördern. Dabei möchte die Jury, so steht es jedenfalls in ihren
Statuten, den Blick auf Formulierungen lenken, die sich innerhalb
eines Jahres öffentlich etabliert haben, aber gegen sachliche
Angemessenheit oder Humanität ver
Es ist entschieden: "Opfer-Abo" ist das Unwort
des Jahres 2012. Aus Sicht von Jörg Kachelmann werde Frauen stets die
Opferrolle abgenommen. Diese Aussage ist unqualifiziert und
diskriminierend. Plötzlich ist Google voll mit Treffern zu diesem
Unwort, das am Dienstag kaum einer kannte. Das erzielt wohl nicht den
gewünschten Effekt. Die Jury entschied aufgrund der "inakzeptablen
Weise", wie der Moderator pauschal über Frauen urteilte. Die
Begründun
Niklas Luhmann hat einst gesagt, dass die Welt
komplex und kontingent sei. Vereinfacht bedeutet das, dass die Welt
ziemlich kompliziert ist. Bei Jörg Kachelmann ist das noch nicht
angekommen. Seine Welt scheint klar strukturiert: Männer sind stark,
Frauen sind Opfer – vor Gericht jedenfalls. Dort, so meint er, haben
sie immer einen Frauenbonus und werden als Opfer gesehen, auch wenn
sie Täter sind. Das hat Kachelmann in einem Interview mit dem
Nachrichtenmagazin Der Spiegel