Gute Musik ist ein Wert für sich, der gar nicht hoch genug
geschätzt werden kann: Musiker und Zuhörer erleben gleichermaßen
Hochgefühle, wenn ein musikalisches Husarenstück gelingt. Nur, reicht
das schon, um sich zu legitimieren? Nein.
Musik oder ganz allgemein Kunst, die allein sich selbst genügt und
sich nur auf sich selbst bezieht, gibt es nicht. Beethovens Eroica
wurzelt in ihrer Entstehungszeit, seine neunte Si
"Wissenschaft am Donnerstag", 10. Januar 2013, ab
20.15 Uhr, 3sat
Erstausstrahlungen
Nicht erst seit Bettina Wulff in ihrem Buch auf diesen Aspekt
hinwies, fragt man sich manchesmal, wie bloß manche Paare
zusammengefunden haben – so ungleich erscheinen sie. Was macht einen
Menschen für einen anderen attraktiv? Sind es eher rote Lippen,
sinnliche Kurven, lange, schlanke Beine respektive schöne Muskeln?
Oder eher eine dicke Brieftasche, Einfluss und Macht? W
Berlin – vom 8. Januar bis 28. Februar 2013 zeigt der Feuerlöscher-Künstler „Mr. SIE“ seine farbenfrohen Bilder im Salon Kaiserschnitt Berlin in der Lübecker Str. 19 in 10559 Berlin. Nicht mit dem Pinsel, sondern dem Feuerlöscher bringt „Mr. SIE“ die Farbe auf die Leinwand. Das Ergebnis sind explodierende Farbwelten. Hinter seinem Künstlernamen steht der Wunsch, von allen Menschen gesiezt zu werden.
„Mr. SIE“ ist bereits der fünfte Künstler aus Moabit, dere
Metallpartikel können Probleme bei Hüftersatz
auslösen. Das sagte Professor Alfred Karbowski, Chefarzt am
Krankenhaus der Augustinerinnen in Köln, dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Dienstag-Ausgabe). Karbowski erklärte mit Blick auf so genannte
Kappenprothesen: "Problematisch ist, dass bei dieser Hüftprothese
Abrieb entsteht, da Metall auf Metall trifft". Dringen diese
Metallpartikel ins Gewebe ein, könnten sie Wucherungen verursachen,
Das Bekenntnis zum Republikgründer Kemal Atatürk klingt in der
Türkei schon lange nicht mehr so vollmundig wie früher. Die
konservativ-muslimische AKP-Regierung unter Ministerpräsident Recep
Tayyip Erdogan ist mehr und mehr darum bemüht, den lange grenzenlos
verehrten Republikgründer vom Sockel zu holen. Der Grund: Eines der
Prinzipien Atatürks, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit rigorosen
Mitteln die Modernisierung des La
Muss das Alte weichen, wenn die Moderne naht? Der Dauerstreit um
die Berliner Gemäldegalerie wirft einen trügerischen Schlagschatten
auf die gegenwärtige Wahrnehmung von Kunst. Denn selbstverständlich
sind die Alten Meister weit davon entfernt, von der Gegenwartskunst
und klassischer Moderne abgehängt zu werden: Frankfurt macht
Botticelli zur Blockbuster-Schau. In Dresden drängt sich das Publikum
vor Raffaels Madonnen: Die Alten sind u
Der DEUTSCHE KAMERAPREIS startet 2013 in seine 23.
Wettbewerbsperiode. Gesucht werden die besten Filmschaffenden hinter
der Kamera und im Schnitt. Produktionen aus dem Vorjahr können ab
sofort und noch bis zum 28. Februar eingereicht werden. Bei einer
festlichen Gala am 22. Juni 2013 werden die herausragenden
Kameraleute, Cutterinnen und Editoren des Jahres in Köln geehrt – in
den Kategorien Kinospielfilm, Fernsehfilm/Dokudrama, Kurzfilm,
Bericht/Reportage und Dokumentarfilm/Dok
Sprüche zu Lebensstil und Lebenserwartung von Rockmusikern gibt es
schon lange – "Sex, Drugs & Rock –n– Roll" und "Live fast, die young"
(Lebe schnell, stirb früh) sind nur die bekanntesten und haben es in
zweifelhaftem Ruhm auf unzählige T-Shirts und Poster geschafft.
Nun gibt es auch eine Studie, und deren Ergebnis ist auf den
ersten Blick erschreckend. Da wird das durchschnittliche Todesalter
amerikanischer Musiker auf 45,2 Jah
Neben seinen Aufgaben als Glücksbringer,
Babylieferant, Osterhasenstellvertreter (in Thüringen) und Objekt von
Kunst und Literatur hat der Weißstorch über Jahrhunderte die bei den
Menschen besonders beliebte Rolle des Frühlingsbotschafters gespielt.
Wenn die Schnäbel in den Horsten auf den Dachfirsten klapperten, dann
war das Schlimmste überstanden. Jetzt sieht es so aus, als komme der
Storch dafür langsam nicht mehr in Frage. Denn neben vielen anderen
So schamlos wie Gérard Depardieu gebärden sich sonst
nur multinationale Unternehmen. Sie spielen die möglichen Standorte
gegeneinander aus und ziehen dorthin, wo es am günstigsten ist. Und
wenn es teurer zu werden droht, ziehen sie weiter. Gérard Depardieu
ist wie Nokia. Man darf einen Steuersatz von 75 Prozent natürlich als
zu hoch einschätzen. Man kann auch Depardieus Feldzug als
amateurhaftes, aber effektives politisches Manöver einschätzen