Das deutsche Kinderhilfswerk Unicef besitzt
Raubkunst aus jüdischem Besitz in Frankreich. Nach Recherchen des
Wirtschaftsmagazins –Capital– (www.capital.de) ist das
Kinderhilfswerk im Besitz eines Cézanne-Gemäldes mit zweistelligem
Millionenwert, welches dem jüdischen Galeriebesitzer Josse
Bernheim-Jeune 1941 in Paris unter NS-Besatzung durch so genannten
"Zwangsverkauf" entwendet wurde. Bernheim-Jeune war vor den Nazis
nach Lyon geflohen. Das weltber&uum
Wenn sich Musiker, Schauspieler, Komiker im mittleren Rentenalter
wieder zusammentun, ist das selten genial, aber oft ziemlich
peinlich. Es hat oft etwas Bemühtes, wenn Künstler ihren Rücktritt
vom Rücktritt vom Rücktritt erklären, wenn Idole, statt in Würde und
Anstand zu ergrauen, ihren dritten Frühling zelebrieren, und das auch
noch coram publico. Zumal, wenn der einzige Grund für die Reunion der
ist, aus Resten eins
Judith Schalansky wird die Mainzer Stadtschreiberin
des Jahres 2014. Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, ist die
jüngste jemals gewählte Stadtschreiberin und die 30. Trägerin des
renommierten Literaturpreises. Judith Schalansky wird, wie ihre
Vorgänger Peter Stamm und Kathrin Röggla, gemeinsam mit dem ZDF eine
Dokumentation nach freier Themenwahl produzieren und die
Stadtschreiberwohnung im Mainzer Gutenberg-Museum beziehen. Die
Verleihung des mit 12 500 Euro
Was hat die deutsch-französischen Beziehungen
eigentlich zu dem gemacht, was sie heute sind? Wer sind die
Protagonisten dieser wechselvollen Zweisamkeit? Und wo verlaufen die
Grenzen zwischen Mythos und Wirklichkeit in dieser jahrhundertelangen
Nachbarschaftsgeschichte?
Die zehnteilige Dokumentationsreihe "Geliebte Feinde" beleuchtet
mehr als 1200 Jahre gemeinsame Historie – von den Kriegszügen Karls
des Großen bis zur Eurokrise des 21. Jahrhunderts. Sie fü
München weint Johan Simons bittere Tränen nach: Mit Ende der
nächsten Spielzeit verlässt er die dortigen Kammerspiele. Furioses
Theater hat er dort gemacht und ermöglicht, doch das Heimweh nach den
geliebten Niederlanden treibt ihn gen Norden, heißt es in der
"Süddeutschen". Die Intendanz der Ruhrtriennale fügt sich also
perfekt in Simons– Lebensplan.
Wenn er eine Frauenrolle beim Theater spielen
dürfte, würde sich Johan Simons (67) für Frank Wedekinds "Lulu"
entscheiden. "Lulu! Weil sie einfach Sex liebt", sagte der
designierte Chef des Kulturfestes im Ruhrgebiet lachend in einem
Interview der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ,
Dienstagausgabe).
Seine genauen Pläne für die Ruhrtriennale, die der Niederländer ab
2015 leiten wird, verriet er noch nicht, "aber wir werden hier
Das diesjährige SWR NewJazz Meeting geht am
22., 23. und 24. November auf Tournee in Karlsruhe, Tübingen und
Mainz. Der französische Akkordeonist Vincent Peirani hat in
Zusammenarbeit mit der Jazzredaktion des SWR ein Septett
zusammengestellt, das in dieser Form zum ersten Mal auftritt. Peirani
hat dem Akkordeon im Jazz zu neuem Ansehen verholfen und spielt mit
allen wichtigen Namen des aktuellen französischen Jazz. Für das
Projekt "Living Being Extended"
3sat zeigt ab Montag, 25. November, vier neue Folgen "Olaf TV".
Darin erklärt Olaf Schubert aus seinem frisch renovierten Wohnzimmer
die Welt im allgemeinen und in jeder Folge seine Sicht auf ein
spezielles Thema: Humor, Musik, Physik und Kunst. Mit dabei sind die
besten Freunde des sächselnden "Wunders im Pullunder" – Bert Stephan,
Jochen M. Barkas und Klaus Magnet sowie die stets hilfreiche
Praktikantin Solveig.
Halle – Neuer Leiter des Landes-Kunstmuseums
Moritzburg in Halle soll der gebürtige Dessauer Thomas
Bauer-Friedrich werden. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montagausgabe). Der 37-jährige
Kunsthistoriker Bauer-Friedrich ist derzeit Kurator und Leiter des
Museums Gunzenhauser in Chemnitz. Kultusminister Stephan Dorgerloh
(SPD) bestätigte der Zeitung die Personalie. "Wir freuen uns, dass es
gelungen ist einen gebürtigen Sachsen-Anhalte
Es kommt nicht oft vor, dass Kulturthemen in der breiten
Öffentlichkeit so präsent sind wie der Fall Gurlitt. Kein Wunder, die
Geschichte hat im Übermaß, was einen guten Plot ausmacht: Es geht um
viel Geld, es geht um Nazi-Deutschland, und es geht um einen bizarren
Mann.
Dem "Spiegel" ist der Coup gelungen, Cornelius Gurlitt vor das
Mikrofon zu holen, der Erkenntnisgewinn in Bezug auf die Frage nach
Recht und Gerechtigkeit tendiert al