Es war fast zu erwarten: Vor der Wahl am 10. Mai
werden in Bremen keine heißen Eisen mehr angefasst. Da scheinen sich
alle Fraktionen einig zu sein. Jedenfalls drängt sich dieser Eindruck
nach der Sitzung der Kulturdeputation auf. Nach der hitzigen Debatte
um die Zukunft des Museums mit Plagiatsanschuldigungen und
Rücktrittsforderungen in der vorigen Woche wehte hier nur noch ein
Lüftchen an Schuldvorwürfen. Stattdessen herrschte die (weitgehende)
Einigkeit der De
Die Polizei rührt kräftig die Werbetrommel,
doch es wird alles nichts nützen. Auch beim dritten Blitzmarathon
werden die über 13 000 Polizeibeamten an den rund 7000 Messstellen
Temposünder blitzen. Und definitiv nicht wenige. Der
Abschreckungseffekt dieser Aktion hält sich in Grenzen – und doch ist
sie wichtig, um das Thema Geschwindigkeit am Steuer regelmäßig
öffentlich zu thematisieren. Denn die meisten Verkehrsunfälle mit
tödlichem
Fünf Jahre sind vergangen, seit die Explosion
auf der "Deepwater Horizon" die größte Ölkatastrophe in der
Geschichte auslöste. Unvergessen bleiben die Bilder der brennenden
Plattform im Golf von Mexiko, auf der elf Menschen wegen
unverzeihlicher Schlampereien ihr Leben verloren. Beispiellos bleibt
der gigantische Ölteppich, der sich in 87 Tagen auf 9 900
Quadratkilometern ausbreitete. Die Verantwortlichen bei BP,
Haliburton und Transocean zahlten d
Grass war weit mehr als Schriftsteller und
Grafiker. Er hat viel getan für die Verbesserung des Rufs der
Deutschen in aller Welt nach dem Zusammenbruch des Hitlerreichs. Und
er hat wesentlich die Versöhnung der Intellektuellen mit der Politik
in den siebziger Jahren vorangetrieben. Insbesondere mit der SPD
unter Willy Brandt. Er steht allerdings auch für die wachsende
Entfremdung in den vergangenen 25 Jahren. http://mehr.bz/khsts085
Nein, Herr Hack, diese Aktion war nicht »frech«,
sie ist eine Frechheit. Spätestens mit Ihrer irreführenden Aussage
gegenüber der Deutschen Presse-Agentur haben Sie sich und dem SC
Paderborn einen Bärendienst erwiesen. Was als Gag gemeint gewesen
sein mag, endet im Fiasko. Nicht nur die Polizei ist sauer. Und das
vollkommen zu Recht. Ärger, Häme und Spott sind nun Ihr Lohn. In der
Aufmerksamkeitsmaschine Fußball-Bundesliga mag vieles erlaubt
Am 12. August 2006 erklärt Günter Grass, dass er
bei Kriegsende 1945 in der Waffen-SS gedient hatte. Wissentlich?
Unwissentlich? Egal. Der Kritiker Grass wird zum Angeklagten, wird
selbst einer derjenigen, für die Wahrheit mitunter nur ein Wort ist.
Unerträglich aber ist nicht das Agieren als Ladeschütze in den
letzten Kriegstagen, sondern die aufgesetzt wirkende Annäherung an
das Thema. Die Politik geht endgültig wieder auf Abstand zur Kunst.
Günter
Der anonyme Blogger ersetzt so markante Typen wie
Günter Grass." Der Göttinger Demokratieforscher Prof. Dr. Franz
Walter formulierte im vergangenen Jahr diesen Satz, um damit den
dramatisch schwindenden beziehungsweise längst geschwundenen Einfluss
der intellektuellen Eliten im gegenwärtigen Deutschland zu
beschreiben. Tatsächlich markiert der Tod von Günter Grass mehr als
das Lebensende eine weltweit bekannten und anerkannten
Schriftstellers.Ungeachtet al
Günter Grass war der letzte seiner Art: Ein
fabelhafter, saftiger Erzähler, der gleich nach dem Bestseller-Erfolg
mit seiner "Blechtrommel" begann, an den Reden von Willy Brandt zu
feilen, als der noch längst nicht Bundeskanzler war.
Mit Grass hat die Republik den letzten politischen Unruhe- und
Diskussionsstifter unter ihren Schriftstellern verloren. Ein Moralist
und publizistischer Gigant, der wusste, wie man Schlagzeilen
schreibt, und herüberragte aus der
Starke Schwankungen der Lautstärke gibt es
beim Hörfunkprogramm SWRinfo ab Dienstag, 14. April 2015, nicht mehr.
Von 6 Uhr an sendet das digitale Informationsprogramm des SWR als
erstes Radioprogramm der ARD nach neuen, weltweit gültigen
Lautheitsregeln. Diese bringen mehr Hörqualität. Vorbei sind die
Zeiten, in denen beispielsweise beim Autofahren ständig nachreguliert
werden musste, um Telefoninterviews gut zu verstehen. Das Programm
klingt für alle H&ou
Ein Video, das der SC Paderborn auf seine
Facebookseite gestellt hat und das einen Einbruch ins Vereinsheim
zeigen soll, ist gefakt. Polizeisprecher Michael Biermann aus
Paderborn sagte dem WESTFALEN-BLATT, es solle sich offenbar um einen
PR-Gag des Vereins handeln. Es habe keinen Einbruch gegeben, und die
Polizei ermittele auch nicht. Der SCP habe die Polizei vor einer
Woche informiert, dass er nachts einen Film drehen werde. Laut dpa
hatte der Vereinssprecher der Nachrichtenagentur best