Kölner Stadt-Anzeiger: Richard David Precht übt scharfe Kritik am WDR: „Die Substanz des Senders wird zerstört“

Der Philosoph und Publizist Richard David Precht hat
die geplanten Änderungen beim Kultursender WDR 3 scharf kritisiert.
"Hier wird durch immer neue Reformen die Substanz des Senders
zerstört – ohne, dass es dafür einen plausiblen Grund zu geben
scheint", schreibt Precht in einem Beitrag für den "Kölner
Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). "Ich sehe die Entwicklung bei WDR
3 schon seit längerer Zeit mit ungläubigem Staunen", f&

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Kunsthalle

Spitze Ohren in Berlin

Potsdam bekommt eine Kunsthalle geschenkt. Und viel ist noch nicht
darüber zu hören, was das Haus einmal zeigen soll: DDR-Kunst des
Mäzens Hasso Plattner, und Wechselausstellungen.

Gerade diese Offenheit dürfte in der benachbarten Metropole Berlin
für spitze Ohren sorgen: Die Stadt ist voller Künstler, die seit
Jahren um eine ständige Adresse für Gegenwartskunst ringen. Von 2008
bis 2010 stieß die Temporäre Kuns

Südwest Presse: KOMMENTAR zu SALAFISTEN

KOMMENTAR zu SALAFISTEN

Ausgabe vom 14.04.2012 Es ist schon erstaunlich, wie es eine
kleine Gruppe radikaler Islamisten geschafft hat, binnen weniger Tage
für medialen Aufruhr zu sorgen. In der Empörungsgesellschaft ist es
einfach, das Interesse der Öffentlichkeit zu wecken, wenn man nur
über PR-Geschick und die nötigen Finanzmittel verfügt. Dann fällt es
dem Publikum wie der Politik schwer, gelassen auf eine gezielte
Provokation zu reagieren. Wir soll

Faktenthriller GAZPROM von Jürgen Roth ab 16.04. im Buchhandel

Gazprom ist nicht nur einer der mächtigsten Energiekonzerne der Welt mitüber 400 000 Mitarbeitern, eigenen Fernsehkanälen und einem eigenen bewaffneten Geheimdienst. Er ist, was gemeinhin gerneübersehen wird, auch die politische und wirtschaftliche Waffe der in Russland herrschenden Kleptokratie, die keinerlei Interesse an einer demokratischen Entwicklung hat. Wer mit Gazprom Geschäfte macht, der füttert daher diese Kleptokratie unter Führung von Wladimir Puti

Neue OZ: Kommentar zu Rückgabe von Raubkunst

Für die Rückgabe

Im Zweifel für die Rückgabe: In der kniffligen Frage der Raubkunst
haben die Bonner Museumsleute die richtige Entscheidung getroffen.
Auch dann, wenn leichte Zweifel bleiben, sollten Kunstwerke eher an
die Erben jüdischer Vorbesitzer zurückgegeben werden, als sie im
Museumsbesitz zu belassen. Es wäre umgekehrt unerträglich, Exponate
von zweifelhafter Herkunft weiter dem Publikum zu präsentieren.

Die Bonner Entscheidung wir

WAZ: Freigegeben ab 18 – Kommentar von Frank Preuß

Noch sind es wohl eher Ausnahmen, wenn Jugendliche
beim Schönheitschirurgen auftauchen, sich schmalere Nasen, vollere
Lippen, größere Brüste wünschen. Vor allem in Deutschland. Und
verantwortungsbewusste Ärzte schicken die 16-, 17-Jährigen nach einer
kurzen Beratung nach Hause. Sofern es sich nicht um medizinische
Notwendigkeiten handelt. Dass der Gesetzgeber mit Verboten reagieren
will, bevor es doch noch zum Trend wird, weil das Schönermachen auf

Weser-Kurier: Autor Dave Eggers bleibt Ehrung der Bremer Günter-Grass-Stiftung fern

Wegen der Auseinandersetzung um das israelkritische
Gedicht von Günter Grass wird der US-Romancier Dave Eggers heute
jenem Festakt im Rathaus fernbleiben, bei dem er mit dem
Literaturpreis Albatros der Günter-Grass-Stiftung Bremen
ausgezeichnet werden sollte. "Eggers kommt nicht zu der Zeremonie,
weil er im Licht der jüngsten Debatte dazu genötigt worden wäre,
endlose und nutzlose Kommentare über Grass, Israel und Iran
abzugeben", teilte seine Agentu