Kindesmissbrauch ist ein so wichtiges Thema, das
von dem, der es journalistisch aufarbeitet, höchste Sensibilität
verlangt. Dass es bei einem Boulevardsender wie RTL2 denkbar schlecht
aufgehoben ist, hätte man sich denken können. In welch eklatanter
Weise der Sender mit "Tatort Internet" journalistische Standards
missachtet, überrascht dennoch. Da werden Verdächtige nicht
ausreichend anonymisiert. Und als den Machern der Sendung der Leiter
eines Kind
Essen. Das Deutsche Bergbaumuseum in Bochum will in
seiner ohnehin geplanten Sonderausstellung zum chilenischen
Kupferbergbau auch die Rettungskapsel zeigen, mit der vergangene
Woche die 33 verschütteten Bergleute gerettet wurden. "Es sieht im
Moment so aus, dass wir die Rettungskapsel Fenix sehr wahrscheinlich
bekommen werden", sagte Museumssprecherin Eva Koch der Neue Ruhr/Neue
Rhein Zeitung (NRZ, Donnerstagsausgabe).
Im November 2008 hat im Kunstmagazin art eine
kleine Serie begonnen, die sich schon nach kurzer Zeit großer
Beliebtheit erfreute: "Frühe Erkenntnis – Kinder erklären Kunst" ließ
Mädchen und Jungen zwischen fünf und sieben Jahren die großen Werke
der Kunst erklären. Was dabei herauskam, ist vor allem eins: sehr
überraschend, sehr kreativ, sehr charmant und häufig auch lustig. Von
den Interpretationen der Kinder profitieren auch di
Jetzt wissen wir es: Agatha konnte Hercule nicht ausstehen – und
sind nicht einmal überrascht. Wie sollte die Vorzeigebritin Christie
auch einen rundlichen Franzosen, pardon, Belgier mögen, der mit
gesäuseltem "Mon ami" klebrige Vertraulichkeit heuchelt? Horrible! Ob
sich die berühmteste Krimi-Autorin gedacht hatte, gerade eine so
fremde Figur umso besser auf Distanz halten zu können? May be. Aber
just in diesem f&uum
Der Star-Regisseur Dominik Graf der ARD-Serie "Im
Angesicht des Verbrechens" über die Russen-Mafia in Berlin ist durch
Francis Ford Coppolas "Der Pate" geprägt worden. Im Gespräch mit den
Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Mittwochausgabe) erklärte der
58-jährige Münchner: Coppola habe mit seiner Trilogie "Der Pate" "den
denkbar größten Traum des Gangsterkinos" verwirklicht. Graf weiter:
"Das Erleben aller dr
Das Kunstprojekt Salzburg geht in die neunte
Runde: Der katalanische Künstler Jaume Plensa hat für den "Walk of
Modern Art" in der Salzburger Altstadt eine Skulptur aus weißem
spanischem Marmor geschaffen. Seit dem 9. Oktober 2010 ziert ein fünf
Meter hoher Mädchenkopf die "Dietrichsruh" der Universität Salzburg.
Die imposante Figur scheint unmittelbar aus dem Boden zu wachsen:
"Awilda", der monumentale fünf Meter hohe Kopf ei
Billigmusiker aus Osteuropa als Auffüllreserve für bestreikte
Opernhäuser im Westen? Was nach der zynischen Idee eines alerten
Kulturmanagers klingt, ist zu einem Teil seit Jahren Realität. Ob
Orchester, Ballettkompagnien oder ganze Operntheater: Künstler aus
Osteuropa liefern für knapp bemessene Gagen auf deutschen Bühnen ihre
Gastspiele ab. So sichern ganze Ensembles ihr Überleben.
Dass sich Erwachsene mit sexuellen Absichten über das Internet an
Kinder heranmachen, ist pervers, abstoßend und nicht zu tolerieren.
Doch wir leben in einem Rechtsstaat. Härtere Gesetze kann man
diskutieren. Es bleibt aber Aufgabe von Polizei und Justiz, Täter zu
fassen und zu bestrafen.
Selbst ernannte Pseudo-Ermittler, die investigative Recherche mit
effektheischender Inszenierung platter Sex-Klischees verwechseln,
können dies nicht lei
Er war Filmemacher, Theatermann, Opernregisseur,
bildender Künstler – und immer für einen Skandal gut: Am 24. Oktober
wäre Christoph Schlingensief 50 Jahre alt geworden. Am Vorabend
(Samstag, 23.10.2010, 20.15-23.40 Uhr) präsentiert Einsfestival in
einem EINSWEITERspeziell eine Reihe von Projekten, filmischen Werken
und Interviews des im August gestorbenen Ausnahmekünstlers.
Das Programm, das die Person Christoph Schlingensief zeigt und
einen Einblick in sein f
Hitler zieht immer. Jährlich blickt er vom Titel des "Spiegels".
In der "Bild"-Zeitung ist er ebenfalls Dauergast. Im ZDF hat Guido
Knopp jeden bräunlichen Stein zweimal gewendet. Jetzt widmet sich das
Deutsche Historische Museum dem "Führer" und schafft es, tausend
Dinge, aber wenig über ihn zu zeigen. Die Kuratoren folgen so dem
Umgang, den Deutschland auch mit originalen Schauplätzen pflegt.
Während etwa in Polen