Die amerikanische Krimi-Autorin Mary Higgins-Clark
langweilt sich bei Fernseh-Krimis. Das sagte die 83-Jährige in einem
Interview mit dem Magazin des Kölner Stadt-Anzeiger (Samstagausgabe).
Sogar ihre Kinder seien von spannenden Thrillern wie "Psycho" von
Alfred Hitchcock enttäuscht gewesen. Schuld daran sind ihrer eigenen
Meinung nach die Werbeunterbrechungen. "Immer dann, wenn es spannend
wurde, kam ein Werbespot und die ganze Spannung mündete in einen
Jedes Jahr vor und auch nach der Bekanntgabe
des Literaturnobelpreises kommt es zu Diskussionen: Dieses Jahr muss
es ein Amerikaner sein, hätte es ein Afrikaner sein müssen, ein
Mongole, eine Frau… Wer Literatur liebt, dem sind solche
Proporzgedanken ein Gräuel. Die Frankfurter Buchmesse führt vor
Augen, welche Masse an Büchern auf der Welt geschrieben wird. Auch
wenn Belletristik und Poesie nur ein Teil davon sind, und Bücher von
hoher literarischer Qualit
Die Schwedische Akademie hat, wie schon im vergangenen Jahr,
tatsächlich einen Literaturpreis vergeben und nicht einen zweiten
Friedensnobelpreis. Dabei war die Verlockung durch die Ereignisse des
arabischen Frühlings sicher da, einen künstlerisch geeigneten Autor
mit zugleich aktueller politischer Signalwirkung zu küren. Der
80-jährige Tomas Tranströmer gilt dagegen als Lyriker, der seine
Kunst nie dem Zeitgeist unterworfen hat,
Steve Jobs ist tot. Die Trauer ist global. Die
Nachricht dominiert die Internet-Portale, prägt die Diskussion in den
sozialen Netzwerken. Regierungschefs und Konzernbosse kondolieren.
Ist das gerechtfertigt? War Jobs wirklich mehr als ein knallharter
Unternehmer, der die Zustände in den chinesischen Werken, die für
Apple fertigten, in Kauf nahm und einen autoritären Führungsstil
zelebrierte? Er war nicht »iGod«, das überhöht ihn gewaltig, aber
Für das öffentlich-rechtliche Fernsehen kam es
dieser Tage dicke. Zuweilen wirkte es – ob Ki.Ka oder MDR – wie ein
Selbstbedienungsladen. Dann schlugen Datenschützer in der Debatte um
die neue Haushaltsabgabe Schnüffel-Alarm. Als wäre all dies nicht
genug, verlangten ARD, ZDF und Deutschlandfunk insgesamt 1,3
Milliarden Euro mehr für die nächsten vier Jahre.
Das war, allen Rechentricks zum Trotz, den Gebührenzahlern nicht
zu vermitteln. Besonnene
Ein Weltliterat wie Bert Brecht hat ihn nicht
bekommen, genauso wenig wie James Joyce. Und nun steht auch der große
amerikanische Romancier und Kritikerliebling Philip Roth mehr denn je
davor, den Literaturnobelpreis nicht bekommen zu haben. Vielleicht
ist es ja die größere Auszeichnung, die nur wahre Ausnahme-Literaten
trifft.
Eine bittere Ehre ist es allemal. Genährt wiederum von der
diesjährigen Entscheidung des Nobelkomitees in Stockholm. Keine
Frage, der
Als moralische Instanz hat er für das breite Publikum seit der
Enthüllung seiner SS-Mitgliedschaft ausgedient, als Querulant und
Nörgler hatten ihn seine Gegner schon länger im Visier: Günter Grass
ist und bleibt eine Reizfigur. Jetzt stellt sich heraus, dass der
Autor der "Blechtrommel" persönlichen Mut bewiesen hat, als es darauf
ankam, Flagge zu zeigen. Die um Haaresbreite vermiedene Verhaftung
durch die Staatssicherh
Der Vergleich zwischen Tanker und Schnellboot bietet
sich an: Während die Universitäten schwerfällig vor sich hin dümpeln
und in den neuen Abschlüssen Bachelor und Master eher eine Bedrohung
sahen, entschieden die meisten Fachhochschulen ganz fix: Dann machen
wir das halt. In vielerlei Hinsicht sind die FH eine Alternative zur
Universität. Für uns alle, denn Fachhochschulen kosten die
Öffentlichkeit in der Regel weniger als Unis. Für die Studente
"Olaf TV" ist wieder da. In drei neuen Folgen kämpft Olaf
Schubert, der Weltverbesserer im Pullunder, weiter darum, die
Geschicke der Menschheit zum Guten zu lenken. Musikalisch und auch
sonst begleiten ihn seine drei besten Freunde – der Finanzexperte,
Bassist und Tubaspieler, Herr Bert Stephan, Jochen M. Barkas, der für
Schlagwerk, Gitarre und Druckluftinstrumente zuständig ist, und Klaus
Weichelter, d
Seit nunmehr 100 Jahren werden in Hollywood
Filme produziert und Stars geboren. Auch zwei Schwaben haben sich als
Auswanderer in der Traumfabrik etabliert. Während Carl Laemmle 1912
die Universal Studios gründete, hat auch Roland Emmerich mit Filmen
wie "Independence Day" oder "2012" Filmgeschichte geschrieben. Das
SWR Fernsehen porträtiert in zwei Dokumentationen das Leben der
beiden Schwaben, am 6. und 13. Oktober um 22.30 Uhr im SWR Fernsehen.