Alexander Bommes wird im Ersten künftig die
Fußball-Talkrunde im Anschluss an die Spiele der Fußball-Nationalelf
moderieren. Sechs bis acht Termine sind für die Gesprächssendung
vorerst geplant. Das hat der Berliner "Tagesspiegel" (Montagausgabe)
aus ARD-Kreisen erfahren. Einen "Stammplatz" in der Sendung soll
Dortmunds Trainer Jürgen Klopp bekommen. Ob er den angebotenen
Vertrag annimmt, sei allerdings noch nicht sicher, heißt es a
Warum übernimmt man in Zeiten von Protestwellen in
der russischen Kunstszene trotzdem die Verantwortung für deren
Pavillon auf der Biennale in Venedig? Udo Kittelmann, seit 2008
Direktor der Nationalgalerie in Berlin, sprach exklusiv mit art über
seine Beweggründe, nun den Auftritt des russischen Künstlers Vadim
Zakharov in Venedig zu betreuen. "Diese besondere Künstlerfigur war
für meine Entscheidung ausschlaggebend, ist Vadim Zakharov doch ein
K&uu
Der MFG-Star 2012 beim 23. Fernsehfilmfest
Baden-Baden 2012 geht an "Kaddisch für einen Freund", der erste
Langfilm des gebürtigen Russen und Wahlberliners Leo Khasin, der auch
das Drehbuch geschrieben hat. "Kaddisch für einen Freund" erzählt
authentisch und berührend die tragikomische Geschichte der intensiven
Freundschaft des jungen Palästinensers Ali (14) mit Alexander (84)
einem russischen Juden und Weltkriegsveteranen im Berlin von heute
Die ARD-Koproduktion "Das Meer am Morgen"
(BR/NDR/SWR/ARTE) wurde gestern Abend im Rahmen des
Fernsehfilm-Festivals Baden-Baden von der Deutschen Akademie der
Darstellenden Künste zum Besten Fernsehfilm 2012 gekürt.
Das Dokumentarspiel von Volker Schlöndorff (Buch und Regie) wagt
sich "auf subtile und intelligente Weise in die komplexe
deutsch-französische Kriegs- und Kollaborationsrealität des Zweiten
Weltkriegs", so die Begründung der
Der Sterne-Koch Philipp Bahle (29) übernimmt am 1.
Dezember das Amt des Küchenchefs in der neugebauten
Ausflugsgastronomie auf dem Drachenfels in Königswinter
(Rhein-Sieg-Kreis). Das berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger
(Wochenend-Ausgabe), unter Berufung auf den Koch. Der gebürtige
Berliner arbeitete zuvor in der "Villa Leonhart". Das Gourmetlokal
in der Altstadt von Königswinter erhielt unter seiner Führung im Jahr
2009 seinen ersten Michelin-
Von einem Fortschritt für die Forschung, gar von einem Glücksfall
sprechen die Experten angesichts der 81 Postkarten von Thomas an
Heinrich Mann. Doch was wollen sie Neues über einen Schriftsteller
erfahren, das man nicht längst weiß, vor allem auch aus seinem
eigenen alltagsdetailfreudigen Munde? Doch keine Sorge, die
unentwegten Mann-Forscher werden neue Erkenntnisse finden.
Und ihre Leser werden ihnen die Brosamen aus der Hand picken
Sie wollen den Landtag entern, doch sie standen dicht vor dem
Kentern: Die niedersächsischen Piraten mussten gehörig zittern, um
doch noch für die Niedersachsenwahl am 20. Januar zugelassen zu
werden. Beinahe zum Verhängnis geworden ist der Partei der Versuch,
die Bewerber für das Parlament basisdemokratisch und mit einem extrem
komplizierten Wahlverfahren zu bestimmen. Dafür brauchten sie,
begleitet von ständigen Anfechtungen aus d
Der Fernsehfilm "Der letzte schöne Tag" (Regie:
Johannes Fabrik, Buch: Dorothee Schön) ist der diesjährige
Lieblingsfilm der 3sat-Zuschauer. Sie haben in den vergangenen sechs
Tagen (seit Samstag, 17. November) unter zwölf
Fernsehfilm-Produktionen ausgewählt und den 3sat-Zuschauerpreis 2012
bestimmt. Parallel zum Fernsehfilm-Festival Baden-Baden waren in 3sat
jeweils zwei Festival-Fernsehfilme, die von öffentlich-rechtlichen
und privaten Fernsehsende
Vier junge Frauen in Wollmaske und
Konstruktivistinnenkostüm kreischten ihren Zorn über die Allianz von
Kirche und Staat im Putin-Russland raus: 41 Sekunden dauerte das
Punkgebet von "Pussy Riot" in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale.
Selten wurde eine politische Kunstaktion so knallhart und effektiv
durchgezogen, hat die Aufmerksamkeit der Welt und des Landes
gebündelt – und ganz nebenbei noch die Wut und den Witz der
erschlafften Punk-Bewegung revitalisi
Jetzt hat München auch seinen Bauskandal. Es geht dabei nicht um
Hunderte von Millionen Euro und jahrelang verbummelte Termine wie in
Berlin oder Hamburg. Aber die Mechanismen ähneln sich frappierend.
Mit dem Pavillon 21, dem mobilen Opernhaus der Münchner Staatsoper,
ist das Land um ein teures Luftschloss reicher.
Das Ministerium nimmt das Theater in Schutz; der Theaterintendant
spricht vom Werbeeffekt – das mag alles richtig sein. Trotzdem hat
das