In der europäischen Raumfahrt gilt es, die
Weichen neu zu stellen. Wohin die Reise gehen soll, das beraten in
Neapel die Vertreter der 20 Mitgliedsstaaten der Europäischen
Weltraumorganisation Esa.
Von hochfliegenden Plänen, die einstmals die Fantasie beflügelten,
ist nicht mehr viel übrig. Die einzelnen Mitgliedsländer vertreten
immer stärker ihre eigenen Interessen und Ideen. Gemeinsamkeiten der
internationalen Partner werden von einem Wust strittige
Die Unfälle mit Falschfahrern in den vergangenen
Wochen und Monaten sowie der schwarze Montag mit drei Toten auf den
Straßen in Ostwestfalen-Lippe haben Leid in viele Familien gebracht.
Sie wird es nicht interessieren, dass die Zahl der Verkehrsopfer in
den ersten neun Monaten dieses Jahres so niedrig war, wie noch nie
seit Einführung der entsprechenden Statistik. Und doch bleibt
festzuhalten: Trotz einer leicht gestiegenen Zahl an Unfällen gab es
weniger Tote und auch
Vor 300 Gästen nahm der Autor David Van Reybrouck
am Dienstag, 20. November, den NDR Kultur Sachbuchpreis entgegen. Im
Rahmen einer festlichen Gala im Alten Rathaus in Hannover wurde er
für sein Buch "Kongo. Eine Geschichte" ausgezeichnet.
"–Kongo: Eine Geschichte–. Das ist ein nüchterner Titel. Doch was
sich dahinter verbirgt, ist gewaltig. Es ist ein Musterfall dessen,
was exzellente Sachbücher vermögen: Die Geschichte des Kongo wird so
erz&a
Künstler, Wissenschaftler und Ingenieur – Leonardo
da Vinci war eine der größten Persönlichkeiten der Renaissance. Und
doch sind nur eine Handvoll Fakten über ihn bekannt. Zum Beispiel aß
und trank Leonardo mit den wichtigsten Personen seiner Zeit – den
Borgia, Medici und Machiavelli. Und er blieb doch immer ein
Außenseiter. Die zweiteilige Dokumentation "Leonardo – auf den Spuren
eines Genies" in ZDFinfo am Freitag, 23. November 2012, 20.15 U
Künstler sind irgendwie immer Fremdwohner. Sie sind es gewohnt,
Räume zu besetzen, die ihnen eigentlich nicht zugedacht waren.
Insofern trifft der deutsch-französische Häusertausch auf der
Biennale den Nerv etablierter Praxis. Zudem erlaubt es der
wechselseitige Umzug, dem leidigen Nationenprinzip der Biennale zu
entkommen. Pro Land ein Ausstellungshaus: Das wirkt längst
anachronistisch. Kunst ist so internationalisiert, dass es sinnlos
Das Geschäft mit dem Fußball boomt in
Deutschland. Die Stadien sind voll, die Begeisterung ist immens. An
jedem Wochenende, nicht selten auch an ganz normalen Werktagen,
wollen Hunderttausende daran teilhaben, wenn ihre Mannschaft aufläuft
und schnelle Kombinationen auf dem grünen Rasen bietet. Die Mehrheit
liebt es friedlich. Sie streift sich ein Trikot über. Dann singt und
tanzt sie auf den Rängen. Doch es gibt auch eine Minderheit, die im
Grunde nicht am F
Vaduz, 19. November 2012 – Die Schatzkiste der
Mathematik öffnet die Wanderausstellung
"Geopythafibotonpolyhypotesaeder! Matheliebe." ab 22. November 2012
im Liechtensteinischen Landesmuseum in Vaduz (bis 7. April 2013).
Mathematik erklärt die Welt Mathematik ist schön, sie ist sinnlich
– und als lebendige Geisteswissenschaft ist sie allgegenwärtig. Die
heutige Mathematik hat sich über Jahrtausende entwickelt, viele ihrer
Wurzeln liegen in den Naturwiss
In den Palästinensergebieten fehlt es am Nötigsten – und da kommt
eine Horde deutscher Spinner und hat nichts Besseres zu tun, als
Musik zu machen? Ja, genau. "Ein Schreiner macht auch in Krisenzeiten
Tische. Warum soll ein Musiker aufhören, Musik zu machen?", hat der
syrische Klarinettist Kinan Azmeh einmal Reporter gefragt. Seit
Ausbruch des Bürgerkriegs gibt er in seiner Heimat mehr Konzerte denn
je. Dabei hat er seinen Wohnsitz sch
Jetzt bekommt auch noch eine ehemalige Markthalle ihre Schrägen,
Scharten und Schnitte. Daniel Libeskind inflationiert konsequent
seine zum Markenzeichen erstarrte Formensprache. Die Verletzungen,
die Libeskind seinen Bauwerken einzeichnete, verwiesen symbolisch auf
Qual, Furcht und Tod, die Gewalt und Vertreibung Menschen angetan
hatten. Der Architekt hat seine Bauwerke so mit dramatischer
Bedeutung aufgeladen. Jetzt multipliziert er nur noch sein
Markenzeic
Die hitzigen Debatten über die Zusammenlegung
von Kirchenkreisen in der Evangelischen Kirche von Westfalen sind
vorbei. Vorbei sind auch Massenaustritte, das vielfach bemängelte
Ausbleiben von Gottesdienstbesuchern sowie die Diskussion über eine
finanzielle Notlage, da das Kirchensteueraufkommen schmilzt. Und auch
die Kritik, ob sich Kirche wirklich zu jeder politischen Nachricht
äußern, sprich ihren Senf überall und immer dazuzutun muss, ist
verstummt. Warum