Der kulturpolitische Sprecher der
FDP-Bundestagsfraktion, Reiner Deutschmann, hat den Bund
aufgefordert, mehr für den Schutz von Kulturgütern zu tun und dabei
die Berufung eines Bundesbeauftragten nicht ausgeschlossen. "Wir
müssen den Kulturgüterschutz als gesamtgesellschaftliche Aufgabe
begreifen", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe).
"Ob das ein Beauftragter ist oder ob man eine Anlaufstelle schafft,
das würde
Aufbruch und Utopie: Das Motto der neuen Ruhrfestspiele bezeichnet
genau das, was unserer Gegenwart abhanden gekommen ist. Statt großer
Würfe gibt es nur noch die Fahrt auf Sicht. Und statt des Aufbruchs
Krisenmanagement ohne Ende. Wie sehr sich der Zeit- und damit auch
Hoffnungshorizont der Gegenwart verkleinert hat, zeigt das
landläufige Managementvokabular. Die Macher von heute reißen keine
Perspektiven mehr auf. Sie haben si
In weniger als 100 Tagen gibt es in den Niederlanden einen
Thronwechsel – von Königin Beatrix zu ihren Sohn Willem Alexander.
Nicht allein das Interesse der goldenen Blätter an der Amtseinführung
wird gewaltig sein, denn Adelshäuser üben mit ihrem Glanz und Glamour
nach wie vor eine erstaunliche Faszination aus.
Der 45-jährige Willem Alexander ist gut vorbereitet auf seine neue
Aufgabe, hat er doch oft seine Mutter auf Staatsbesuchen be
Kann das Fernsehen mit Qualität Zuschauerrekorde
erzielen? Die Frage treibt Medienwissenschaftler in den Wahnsinn. Sie
wird aber wohl unbeantwortet bleiben – denn was ist Qualität? Also
warum soll die RTL-Dschungelshow nicht auf den Grimme-Preis hoffen
dürfen? Außerdem fiel den Moderatoren zu einer Folge unter dem Motto
»Nachtwache« gleich Rembrandt ein. Hochkultur! Her mit dem
Grimme-Preis! Es gibt Soziologen, die behaupten, wir lebten in einer
Zeit, so bed
Köln. Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in
Deutschland, Kenan Kolat, hat an Bundespräsident Joachim Gauck
appelliert, sich dem Thema Rassismus zu widmen. "Ich danke dem
Bundespräsidenten", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Mittwoch-Ausgabe) mit Blick auf den Empfang des
NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages am Dienstag im Schloss
Bellevue. Kolat fügte jedoch hinzu: "Ich würde mich freuen, wenn der
Bundespräs
(…) Das RTL-Ekelformat aus Australiens Wildnis
ist und bleibt Trash-TV – mit oder ohne Preis. Auch mit 8,6 Millionen
Zuschauern ist das Gipfeltreffen gescheiterter C-Promis und Freaks
aller Genres nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen, wie die
Macher meinen. Und wenn man wie die "Welt" glaubt, die Sendung sei
eine Parabel auf die Conditio humana – also die Natur des Menschen –
und eine "theatralische Form der Kapitalismuskritik", dann darf man
mit dem intelle
Der Westdeutsche Rundfunk hat insgesamt 13
Nominierungen für den 49. Grimme-Preis erhalten. Im Wettbewerb
Unterhaltung /Spezial sind die politisch-satirische Talkreportage
"Der Gastmann" sowie "Die Wiwaldi Show" nominiert. Dennis Gastmann
ist "Der Gastmann". Sein Schicksal: Briefmarkenfreunde,
Schützenvereine, Saunaclubs. Sie alle laden ihn auf ihre Partys ein –
und "Der Gastmann" muss mitfeiern, mittrinken und mit den Menschen
über po
Der Westdeutsche Rundfunk hat insgesamt 13
Nominierungen für den 49. Grimme-Preis erhalten. Im Wettbewerb
Unterhaltung /Spezial sind die politisch-satirische Talkreportage
"Der Gastmann" sowie "Die Wiwaldi Show" nominiert. Dennis Gastmann
ist "Der Gastmann". Sein Schicksal: Briefmarkenfreunde,
Schützenvereine, Saunaclubs. Sie alle laden ihn auf ihre Partys ein –
und "Der Gastmann" muss mitfeiern, mittrinken und mit den Menschen
über po
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) ist bei der
heutigen Bekanntgabe der Nominierungen für den Grimme-Preis dreimal
vertreten.
Nominiert sind in der Kategorie "Information und Kultur" die
Produktion "Bücher und Moor" sowie für einen Spezial-Preis aus der
Produktion "Hänsel und Gretel" das Szenenbild (Oliver Munck),
Kostümbild (Petra Neumeister), Maske (Juliane Hübner) und
Trickgestaltung (Olaf Skrzipczyk).
Kunstsammlung der Bundesrepublik: Das klingt nach bloßer
Repräsentation. Dabei bietet die Kollektion nicht nur die Chance,
gemeinsam erlebte Zeitgeschichte im Medium der Kunst gespiegelt zu
sehen und sie so aus anderem Blickwinkel diskutieren zu können.
Der eigentliche Clou: Für diese Kollektion wird Kunst mit
Steuergeldern gekauft. Das gibt es sonst nur noch in Ausnahmefällen.
Wenn Museen Kunst kaufen, müssen meist Stif