Neue OZ: Kommentar zu Kunstmuseen

Willkommen in der Erlebniswelt der Kunst

Kunstmuseen melden neue Rekorde. Die verdanken sich allerdings
nicht bloßem Starkult und leerem Quotendenken, sondern harter Arbeit
an der Qualität der Programme. Dafür gibt es drei klare Indizien.

Erstens: Museen punkten mit besten Exponaten. Kuratoren wissen,
dass ein an Blockbuster gewöhntes Publikum Ausstellungen längst
kritisch vergleicht, Bild für Bild. Zweitens: Museen verlassen sich
nicht nur auf die Zug

WAZ: Computer? Einfach mal abschalten. Kommentar von Frank Preuß

Eines Tages werden Computer nicht mehr größer sein
als Kühlschränke, hat ein amerikanischer Wissenschaftler in den
frühen 50ern mal ganz keck zu Protokoll gegeben. Manchem mag die
Prognose damals so gewagt erschienen sein, als ob wir heute über den
ersten Golfplatz auf dem Mond debattierten. Natürlich amüsieren wir
uns über die Handys aus der Kreidezeit der Kommunikationstechnik, die
den Gewichtheber in uns aktivierten, Geräte von einer Wuc

Entführt! – „WDR 5 Krimi am Samstag“ startet im Januar mit Entführungskrimis auf neuem Sendeplatz

Der "WDR 5 Krimi am Samstag" beginnt im neuen Jahr
auf neuem Sendeplatz mit einer Reihe von Entführungskrimis. Los geht
es am 5. Januar 2013 nicht mehr wie bisher um 10.05 Uhr, sondern um
17.05 Uhr. In den ersten beiden Ausgaben (5. und 12. Januar) stellt
Krimiikone Patricia Highsmith einen jungen New Yorker Polizisten vor
Rätsel – ein Hund ist entführt worden. In Hamm spielt der nächste ARD
Radio Tatort des WDR, der auch live beim Public Listening im
Polizeip

Kulturradio für Zeitgenossen: SWR2 mit neuen Sendungen

Mit dem neuen Jahr starten in SWR2 zwei neue
Sendungen: "SWR2 am Samstagnachmittag – Kultur und Lebensart" bietet
ab Samstag, 5. Januar, jede Woche einen Mix aus Klassik, Jazz und
Weltmusik, Beiträgen zur Alltagskultur und Einblicken in die Welt von
Kulturschaffenden. "SWR2 Cluster – das Musikmagazin" versammelt ab
Montag, 14. Januar, werktags um 15.05 Uhr die Ideen der gesamten
Musikredaktion, vom Besuch bei "Musikmachern" aus Baden-Württemberg
und

Neue OZ: Kommentar zu Denkmäler / Walhalla

Rumpelkammer der Erinnerung

Berühmtheit ist eine Sache von Sekunden – in Zeiten des Internets.
Die Walhalla hingegen bewahrt Berühmtheiten weiter für die Ewigkeit
auf. Ob Kaiser oder Komponisten – die bayerische Ruhmeshalle macht
ihrem Namen alle Ehre und versammelt wie das germanische Walhall
Größen der Vergangenheit, als seien sie tapfere Kämpfer gewesen. Das
wirkt anachronistisch. Dabei fordert das buchstäblich in Stein
gemeißelte Gedäch

Schwäbische Zeitung: Löw zeigt Einsicht – Kommentar Sport

In den wenigen Tagen, da der Ball ruht, haben
Interviews Konjunktur. Vor allem der Bundestrainer hat an vielen
Stellen seine Sicht der Dinge kundgetan, die der vergangenen und der
zukünftigen ebenso.

Bei der Bezeichnung des Jahres 2012 als "durchwachsen" dürfte ihm
kaum jemand widersprechen. Löw bleibt im Ungefähren, nur der Stil
seiner Sprache ("Top-Performance ständig abrufen") weist ihn als Kind
des modernen Führungsstils aus. Auf Eng

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Elbphilharmonie

Der gebaute Witz

Soso, bei einem Bauprojekt wie der Elbphilharmonie fällt also
Umsatzsteuer an. Das war nun wirklich nicht vorherzusehen, auch wenn
manch ein kaufmännischer Auszubildender im ersten Jahr dies
vermutlich einkalkuliert hätte. Mag der Ruf der Hamburger
Kaufmannschaft auch legendär sein, längst ist nichts mehr unmöglich
auf dem teuersten gebauten Witz der Stadtgeschichte. Frei nach dem
Motto "Ist der Ruf erst ruiniert, verrechnet–s sich v

Neue OZ: Kommentar zu Museen / Museumsbund / Rodekamp

Von Facebook ins Museum

Auf die 109 Millionen Besucher dürfen die Museen in Deutschland
stolz sein. Doch liegt in dieser Zahl keine Zukunftsgarantie: Zu
Recht verweist der Präsident des Museumsbundes, Volker Rodekamp, auf
die Teile der Gesellschaft jenseits des Bildungsbürgertums. Um die zu
erreichen, müssen die Museen Angebote machen, und dafür braucht es
fachkundige Mitarbeiter.

Wunder wirken können die zwar nicht: Museen allein holen die
Menschen nic

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Fernsehen

Als es nur die öffentlich-rechtlichen Sender ARD
und ZDF gab, war Fernsehen in erster Linie ein Fenster zur Welt. Per
Knopfdruck kamen Bilder aus entlegenen Gegenden ins heimische
Wohnzimmer, und genau das machte den Reiz des Mediums aus. Als vor
gut 25 Jahren die Privatsender aufkamen, änderte sich das: Fernsehen
wurde zur Ware, zum Geschäft. Diese Entwicklung erreicht in der
Gegenwart einen Höhepunkt. Technischer Fortschritt hat aus der
eindimensionalen Flimmerkiste v