Der deutsche Filmregisseur Andreas Dresen gehört
der Internationale Jury der 63. Berliner Filmfestspiele (7. bis 17.
Februar) an. Er sei "sehr aufgeregt" und "sehr neugierig" auf diese
Erfahrung, sagte Dresen im Interview mit der Tageszeitung "neues
deutschland" (Dienstagusgabe). Auf die Frage, ob Jury-Entscheidungen
ungerecht seien, antwortet Dresen: "Natürlich. Aber hoffentlich
geschieht die Ungerechtigkeit auf möglichst hohem Niveau. Kin
Zum Europäischen CIVIS Medienpreises 2013 für
Integration und kulturelle Vielfalt sind insgesamt 631 Programme
eingereicht. Programmmacher und Sendeanstalten aus ganz Europa
bewerben sich um Europas bedeutendsten Medienpreis für Integration
und kulturelle Vielfalt. Am europäischen CIVIS Wettbewerb nehmen
erneut Programme aus 22 EU-Ländern und der Schweiz teil.
CIVIS zeichnet seit über zwei Jahrzehnten Programmleistungen im
Radio, TV und seit 2010 auch im I
Mächtige Ruinen, prunkvolle Bauten, verzaubernd
idyllische Landschaften – Polens Burgen und Schlösser erzählen von
der bewegten Geschichte des Landes. Polen-Korrespondent Ulrich Adrian
besucht für PHOENIX die schönsten Bauwerke und begibt sich auf eine
Zeitreise.
Um die gotische Festung Czocha, das polnische "Neuschwanstein" im
Riesengebirge, ranken sich viele Geheimnisse und Legenden. Bis heute
sind noch nicht alle Geheimgänge der Anlage entdeckt
Von solchen Quoten können andere nur träumen:
Beim Finale saßen fast 8,8 Millionen Deutsche vor dem Fernseher! Aber
warum denn nur? Eigentlich war die siebte Staffel des Dschungelcamps
mega-langweilig. Superstar Helmut Berger blieb nicht lange, es gab
keine heiße Affäre und niemand zog sich eiskalt aus – zumindest nicht
im physischen Sinne. Dafür stand Seelen-Striptease auf dem Programm.
Wir erfuhren, dass Patrick Nuo pornosüchtig war, dass Alexa Curtis
Traumfabrik, Außenstelle Babelsberg: Nun richtet sich auch George
Clooney ein Büro in Potsdam ein. Hunderte von Statisten riskieren
kalte Füße, um in seinem Weltkriegsprojekt dabei zu sein. Gut so! Das
sind zugleich Hunderte Botschafter für den deutschen Film.
Seit Kulturstaatsminister Bernd Neumann die Filmförderung
reformiert hat, zieht es Jahr um Jahr internationale Ko-Produktionen
nach Brandenburg. Im Ausland schafft das Aufmer
Das Dschungelcamp war als Fernsehformat immer
besser als sein Ruf. Ausgerechnet auf dem Höhepunkt des Erfolges hat
es sich aber verbraucht.
Man stecke eine Gruppe Menschen auf engen Raum zusammen, was zu
Intrigen und Koalitionen, zu Freundschaft und Feindschaft, zu
Lästerei und Lachen führt. Woran das erinnert? Ganz genau: an den
Büro- und Arbeitsalltag im ganzen Land. Das Dschungelcamp treibt
diese Konstellation nur auf die Spitze, verschärft über Entbehr
Das skandalöse Urteil gegen die türkische Soziologin Pinar Selek
geht nicht in erster Linie auf das Konto der AKP-Regierung unter
Ministerpräsident Tayyip Erdogan: Denn die juristische Verfolgung der
Menschenrechtlerin hat bereits 1998 begonnen. Die kemalistisch,
nationalistisch geprägte Justiz in der Türkei machte systematisch
Jagd auf linke Intellektuelle.
Auch Erdogan war den Kemalisten schon damals ein Dorn im Auge. Sie
sahen durch
Um Gottes Willen, wo soll das alles nur enden?
So mögen in diesen Tagen Verantwortliche der katholischen Kirche
denken. Erst die Negativ-Schlagzeilen im Zusammenhang mit der
wissenschaftlichen Aufarbeitung von Missbrauchsfällen durch
Geistliche. Jetzt die Sinus-Studie, die der Kirche bescheinigt, dass
sich die Katholiken in ihrer Gesamtheit noch nie so weit von ihr
entfernt haben. Auch wenn die Zahl der Befragten klein ist, so stellt
die Kirche die Gültigkeit der Studie nic
Trash-TV ist salonfähig geworden. Das Phänomen
ist relativ unbekannt – zumindest in Deutschland. Psychologen,
Medienwissenschaftler und kulturpessimistische Journalisten reagieren
schockiert. Und warnen vor dem Untergang des Abendlandes. (…)
Kokolores. Die Kritik ist moralinsauer und dünkelhaft. Fernsehen ist
über weite Strecken: Trash. Müll. Das Dschungelcamp ist wider
Erwarten ein subtil-ironischer Kommentar auf die allgemeine
Fernsehverblödung, der man ab
Der Chef der Internationalen Filmfestspiele in
Berlin, Dieter Kosslick, will während der Berlinale für schwäbische
Traditionen werben. "Ich will, dass es ein bisschen durchdringt, dass
Schwaben nicht nur Häuser am Prenzlauer Berg besitzen", sagte der
gebürtige Pforzheimer der "Stuttgarter Zeitung" (Samstagausgabe).
Er sei erstaunt gewesen, dass die nach den Türken größte ethnische
Minderheit "derart eins gedätscht"