ZDF-Intendant Thomas Bellut wird dem ZDF-Fernsehrat
und den Bundesländern vorschlagen, den Digitalkanal ZDFkultur in
seiner jetzigen Form einzustellen. Die von der Politik geforderte
Beitragsstabilität zwinge das ZDF zu Sparmaßnahmen, so Intendant
Bellut. Der Sender solle – bis zur endgültigen Entscheidung der
Bundesländer – so rasch wie möglich auf ein Wiederholungs- und
Schleifenmodell umgestellt werden. Die anerkannt innovativen
Programmformate sollen vo
Die Oscar-Verleihung, so sieht es die Satzung der Academy vor, hat
unpolitisch zu sein. Umso größer ist dann der Widerhall, wenn
Künstler ihren Auftritt trotzdem für ihr öffentliches Engagement
nutzen. Michael Moore hat es während des Irakkriegs vorgemacht, mit
seinem legendären Schlachtruf "Schämen Sie sich, Mr. Bush!"
Die Wahrheit sieht ohnehin anders aus: Wenn Hollywood all seine
Promis vor den TV-Kameras
Und sie bewegt sich doch: Zumindest hat sie es
versprochen. Einen "Schub für die katholische Kirche" hatte
Erzbischof Robert Zollitsch im Vorfeld der deutschen
Bischofskonferenz für das viertägige Treffen vollmundig in Aussicht
gestellt; ein "Schübchen" könnte es nun immerhin geworden
sein.Eine höhere Frauenquote in Leitungsfunktionen wollen
die Bischöfe binnen der nächsten fünf Jahre realisieren – für
katholische Verh
"ttt" kommt am Sonntag, um 23.05 Uhr, vom
Hessischen Rundfunk und hat folgende Themen:
"ttt" über einen schockierenden Dokumentarfilm über den
israelischen Geheimdienst "Schin Bet" "Wir gewinnen zwar jede
Schlacht, verlieren aber den Krieg" – das sind die resignierten
Schlussworte eines israelischen Geheimdienstchefs in dem
Dokumentarfilm "Töte zuerst". 90 Minuten lang erzählt der Film des
israelischen Regisseurs Dro
Mauerfall, Wiedervereinigung, lange ist es her – und viele
erinnern sich schon gar nicht mehr an das, was vor knapp einem
Vierteljahrhundert passiert ist. Aber am Potsdamer Platz in Berlin
wird daran seit zwei Jahren erinnert. Am 13. Januar 2011 feierte
"Hinterm Horizont", das Erfolgs-Musical von Udo Lindenberg, Premiere.
Die packende Liebesgeschichte zwischen Jessy aus Ostberlin und dem
Musiker Udo aus dem Westen hat seitdem
Der Begriff "All Ager" geistert seit den weltweit erfolgreichen
Fantasy-Reihen von J. K. Rowling und Stephenie Meyer durch den
deutschen Buchmarkt. Ein Roman, der sich also angeblich "für jedes
Alter" eignet, verspricht die maximale Breitenwirksamkeit und
Bedeutung für belletristische Kinder- und Jugendbücher. Ein
Verlagstrend, der bereits dazu führte, dass in der Branche schon über
das mangelnde Angebot an guten B&u
Seit 45 Jahren gelten für Behörden die
Landespressegesetze. Für Journalisten ist das ein unschätzbarer
Vorteil: Verlangen sie von Regierungsstellen eine Auskunft, dann
können diese dem Fragesteller eine Antwort nicht verweigern.
Versuche, Märchen aufzutischen, gibt es immer wieder, aber mit
Verweis auf die jeweiligen Pressegesetze in den 16 Bundesländern
können Journalisten auf einer vollständigen Beantwortung ihrer Fragen
bestehen. Ein Recht f&
Unterm Strich zähl– ich – sind wir auf dem Weg in
die Ego-Gesellschaft? Eine Kapitalismuskritik sorgt für heftige
Debatten: In seinem Buch "Ego – das Spiel des Lebens" entwirft Frank
Schirrmacher das Szenario einer ökonomisierten Gesellschaft, die sich
gänzlich den Gesetzen des Marktes unterwirft. Im Zeitalter des "Homo
oeconomicus": spekuliere jeder in allen Lebenslagen selbstsüchtig auf
persönlichen Profit, sagt der Mitherausgeber der &quo
Von den heute rund 6.000 gesprochenen Sprachen
ist die Hälfte akut vom Aussterben bedroht. In vielen Ländern wird
nur in der offiziellen Landessprache unterrichtet, während lokale
Sprache als unmodern und rückständig ausgegrenzt werden. Die schnelle
Verbreitung der Neuen Medien begünstigt diesen Trend weiter. Dies
erklärte das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes
anlässlich des UN-Tages der Muttersprache am 21. Februar.
Zum morgigen Internationalen Tag der
Muttersprache wirbt die DEUTSCHE SPRACHWELT für mehr Toleranz und
Freiheit im Sprachgebrauch. Die politisch begründete Sprachreinigung,
wie sie neuerdings wieder stärker betrieben werde, sei daher
abzulehnen. "Nicht politische Korrektheit, sondern größtmögliche
Verständlichkeit muß das oberste Ziel der Sprachpflege sein",
erklärte der Chefredakteur der Sprachzeitung, Thomas Paulwitz.
Außerde