Stuttgarter Zeitung: Schauspielerin Anna Loos steht gern mit Ehemann Jan Josef Liefers vor der Kamera

Die Schauspielerin Anna Loos (42) genießt es,
mit ihrem Ehemann Jan Josef Liefers (48) gemeinsam vor der Kamera zu
stehen – so, wie bei dem ARD-Drama "Nacht über Berlin", das am
Mittwoch im Ersten (20.15 Uhr) ausgestrahlt wird. Während andere
Schauspielerpaare bei gemeinsamen Dreharbeiten oft unterschiedliche
Lebensrhythmen oder gar getrennte Zimmer haben, gehen Loos und
Liefers am Ende eines Drehtags essen oder sie kochen zusammen und
sprechen über ihre

Badische Neueste Nachrichten: Geräuschlos

berraschend ist das Urteil des
Bundesverfassungsgerichts nicht, das eingetragenen
Lebenspartnerschaften weitere Möglichkeiten der Adoption einräumt.
Der Richterspruch liegt in der Tendenz der bisherigen Urteile in den
unterschiedlichsten Bereichen, die im Grunde gleichgeschlechtliche
Partnerschaften der Ehe gleichstellen sollen. Das Urteil ist auch ein
Fingerzeig für anstehende Urteile und künftige Verfahren (Stichwort
Ehegatten-Splitting), die ebenfalls die Gleichstell

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Ausstellungen / Wagner

Bittere Ironie

Und wieder ist das Schicksal Richard Wagners verquickt mit dem
Nationalsozialismus: Adolf Hitler ist der letzte nachgewiesene
Besitzer fünf handschriftlicher Partituren des Komponisten. Eine
zutiefst bittere Ironie der Geschichte, eine Verbindung, die man
Richard Wagner, im Gegensatz zu anderen, wahrlich nicht vorwerfen
kann.

Zum Glück sind mit diesen Partituren keine Unikate verschwunden.
Denn Wagner hat an den Aufführungen seiner Werke mitgewirkt, di

Über eine Million Euro Box-office bei der Live-Übertragung von Verdis „Rigoletto“ aus der New Yorker Metropolitan Opera

Clasart Classic hat mit der am vergangenen Samstag
stattgefundenen vierundvierzigsten Live-Übertragung aus der Met ein
Rekordergebnis eingespielt: Knapp 40.000 Opernbegeisterte begaben
sich in deutsche und österreichische Kinos, um Verdis Rigoletto live
aus der Metropolitan Opera, New York, zu erleben. Die Ticketeinnahmen
lagen bei über 1 Million Euro.

Diana Damrau begeisterte in der Rolle der Gilda nicht nur durch
ihre atemberaubenden Koloraturen und Pianissimi, sondern a

Neue OZ: Kommentar zu Film / Afrika

Große Ideen mit kleinem Budget

Tom Tykwer ist einer der wenigen deutschen Regisseure, die den
Sprung auf den internationalen Markt geschafft haben. Und in
Hollywood hat er das Denken in gewaltigen Dimensionen gelernt: Mit
der Roman-Verfilmung "Cloud Atlas" hat er gerade Deutschlands ersten
100-Millionen-Dollar-Film in die Kinos gebracht.

Trotzdem hat er nicht vergessen: Große Ideen sind nicht unbedingt
eine Frage des großen Portemonnaies. Mit der gemeinsa

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Dutroux

Jede andere Entscheidung des Gerichts wäre ein
Skandal gewesen: Marc Dutroux muss weiter im Gefängnis bleiben.
Allein schon die Tatsache des belgischen Kinderschänders- und
mörders, den Antrag auf Haftentlassung zu stellen, war ein Schlag ins
Gesicht derer, denen er mit seinen widerwärtigen Taten
unbeschreibliches Leid zugefügt hat. Für Eltern und Angehörige der
Opfer war es eine unnötige Qual, sich erneut mit den unfassbaren
Verbrechen aus den

Berlinale-Preise für das ZDF / Das kleine Fernsehspiel gewinnt zwei Auszeichnungen

Der Film "Zwei Mütter" hat bei der 63. Berlinale den
"DFJW-Preis Dialogue en perspective", den Preis des
deutsch-französischen Jugendwerkes, gewonnen, der in der Sektion
Perspektive Deutsches Kino verliehen wird. Anne Zohra Berrached
erzählt in ihrem Festivalbeitrag von Katja und Isa, einem lesbischen
Paar, das durch seinen Kinderwunsch in den Dschungel deutscher
Bürokratie und in eine eigenartige Welt von
Reproduktionsdienstleistern gerät.

Neue OZ: Kommentar zu Film / Festivals / Berlinale

Keine Chance auf Skandale

Die Berlinale-Jury hat ihre Bären gleichmäßig verteilt – auf viele
gleichermaßen gute Beiträge. Dass Ulrich Seidls "Paradies: Hoffnung"
und Juliette Binoche für ihre Leistung als Camille Claudel nicht
berücksichtigt wurden, mag überraschen. Unangemessen ist aber nur der
Regiepreis für David Gordon Greens eher netten "Prince Avalanche":
Als Ehrung einer der wenigen Komödien noch nachvollziehba

Neue OZ: Kommentar zu Brücke-Sammlung für Oldenburg

Lob den Enthusiasten

Wie gut, dass es die privaten Sammler gibt, jene Enthusiasten und
Spezialisten, die sich in ihre Themen vertiefen, ohne auf Quote oder
Publikum zu achten. Denn sie formen jene Kollektionen, die sich
später als wirklich wertvoll erweisen. Oldenburg darf jetzt genau
einen solchen Schatz übernehmen. Das Konvolut der Dokumente zur
Geschichte der "Brücke" ist in seinem Wert kaum zu überschätzen. Die
Museen selbst bringen solche Projekt

Mittelbayerische Zeitung: Weggeblasen – Deutschland schickt zum ESC eine Popnummer mit Plagiatsverdacht, weil eine Jury zweifelhaft abstimmt. Von Isolde Stöcker-Gietl

Ein Synthie-Popsong, so einfallsreich
einfallslos, dass er glatt wie der Siegertitel des Eurovision Song
Contest (ESC) aus dem letzten Jahr klingt, das ist also unser Song
für Malmö. Cascada hat den deutschen Vorentscheid gewonnen. Die
Kritik, die deshalb seit Donnerstagnacht das Internet durchzieht,
zeigt, wie wenig nah der Liederwettbewerb noch am Publikum ist. Ganz
Radio-Deutschland stimmt für LaBrassBanda, mit zehn Punkten holt die
Band aus dem Chiemgau auch die zweith&