Westfalenpost: Fleischskandal / Pferdefleisch / Lebensmittel / Verbraucher

Bei der Aufregung rund um den Etikettenschwindel
mit Pferdefleisch geht etwas der Blick dafür verloren, worin der
eigentliche Kern des Skandals besteht. Ist die Verbrauchertäuschung
einer französischen Firma nur die Spitze eines Eisberges, sind es die
laxen EU-Vorschriften, die eine Rückverfolgbarkeit bis zur Herkunft
eines Lebensmittels unmöglich machen? Handelt es sich um
die undurchsichtigen Folgen der Globalisierung mit ihren komplexen
Warenkreisläufen qu

WAZ: Zufall, Glück und Katastrophen. Kommentar von Christopher Onkelbach

Wenn am selben Tag in der Frühe ein Meteoritenhagel
niedergeht und am Abend ein Asteroid ganz nah an der Erde
vorbeisaust, dann ist das für Astronomen – Zufall. Dass der Meteorit
in bewohntem Gebiet einschlug und nicht etwa in den Pazifik plumpste
– Zufall. Dass es den Ural traf und nicht, sagen wir, Berlin oder New
York, alles Zufall. Zwar lassen sich Berechnungen anstellen über den
Winkel, mit dem ein Meteorit auf die Atmosphäre trifft, über Flugbahn
und Gewicht,

Allgemeine Zeitung Mainz: Demut / Kommentar zum Meteoriteneinschlag

Es ist die Urangst des Menschen: Die Erde wird
zerstört oder unbewohnbar gemacht, unausweichlich, durch einen
Einschlag aus dem All. Man kann mit dieser Vorstellung humorvoll
umgehen, wie es bei "Asterix" geschieht, in dessen kleinem gallischen
Dorf der Häuptling Majestix nur eine Sorge hat: dass ihm der Himmel
auf den Kopf fällt. Man kann in Panik oder Depression verfallen,
beides macht keinen Sinn. Am vernünftigsten ist es, sich vor Augen zu
führen, wie

Kölner Stadt-Anzeiger: Schauspielerin Ursula Karven glaubt: Loslassen können ist das Wichtigste im Leben

Schauspielerin Ursula Karven glaubt, dass es nur
einen Weg gibt, mit Verlust und Trennung fertig zu werden: "Das
Loslassen ist das wesentlichste Thema überhaupt – für uns persönlich
wie für die Gesellschaft", sagte Karven dem Magazin des "Kölner
Stadt-Anzeiger" (Samstags-Ausgabe).

"Die wichtigste Lektion, die ich gelernt habe, lautet: Wir haben
letztlich keine Kontrolle über unser Leben", so die 48-Jährige
weiter. Sein S

Literatursendung „Das blaue Sofa“ im ZDF: Wolfgang Herles im Gespräch mit Tom Wolfe, Taiye Selasi und Péter Esterházy

Tom Wolfe, Schriftsteller und Reporterlegende,
erzählt In der neuen Ausgabe der ZDF-Literatursendung "Das blaue
Sofa" exklusiv von seinen Recherchen in den Sex-Clubs von Miami. Am
Freitag, 22. Februar 2013, 23.00 Uhr, unterhält sich Wolfgang Herles
mit Wolfe über dessen neuen, umstrittenen Roman "Back to Blood".
Außerdem trifft Herles Péter Esterházy und Taiye Selasi, die als
literarische Entdeckung gehandelt wird.

Taiye Selasi hat

Berlinale 2013 in 3sat: Die Bärenverleihung / Live aus dem Berlinale Palast

Samstag, 16. Februar 2013, ab 18.55 Uhr

Es ist der Abend der Sieger: Die Jury unter dem Vorsitz von Wong
Kar-wai hat entschieden, wer den Goldenen und die Silbernen Bären der
63. Internationalen Filmfestspiele Berlin gewinnt. 3sat überträgt die
Preisverleihung live aus dem Berlinale Palast. Die Abschlussgala
präsentiert Anke Engelke.

Wie wird das Urteil der Jury über die Bärenverleihung aufgenommen?
"Kulturzeit extra" kommentiert direkt im Anschl

„ttt – titel thesen temperamente“ am 17.Februar 2013 „ttt“ kommt am Sonntag, um 23.05 Uhr, vom Mitteldeutschen Rundfunk und hat folgende Themen:

Das Monster, das wir schufen – Frank Schirrmachers
Buch über den modernen Finanzkapitalismus Wer regiert die Welt? Sind
es die großen, multinationalen Konzerne, welche die Ressourcen des
Planeten unter sich aufteilen? Die Banken und Hedgefonds, deren
Transaktionen über das Schicksal von Staaten entscheiden? Der Markt
mit Angebot und Nachfrage? Ideologien wie der Neoliberalismus?
Unbekannte Oligarchen? Alles falsch, meint der "FAZ"-Herausgeber und
Bestsellerautor F

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Ausstellungen / Medici

Am Ende bleibt nur die Kunst

Er entging nur knapp einem Mordanschlag, bekam durch seine schiefe
Nase kaum Luft und litt unter Arthrose: Ist das die Beschreibung
eines armen Teufels? Im Gegenteil: So liest sich das einseitige, aber
zutreffende Kurzporträt Lorenzo de Medicis, der den Beinamen "Der
Prächtige" trug. Sein Beispiel lehrt, wie elend das Leben der
Mächtigen sein kann, und dass in der historischen Rückschau Geld und
Prestige nichts, Kunst und Wissens

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Film

Es lebe der Heimatfilm

Drei Stunden deutsche Zeitgeschichte auf der Leinwand, das liefert
Oskar Roehler in der Verfilmung seines autobiografischen Romans
"Herkunft". Darf man da von einem Heimatfilm sprechen? Warum nicht?
In den 50ern stand der Terminus für geschichtsvergessenes
Entlastungskino. In den 60ern wurde er deshalb erst verachtet, dann
neu erfunden: Der Neue Deutsche Film erzählte im besten Sinne von der
"Heimat". Edgar Reitz hat das Wort 1985 soga

Westfalenpost: Sauerland / Studie / Lebensqualität

Die gute Nachricht: Die Sauerländer schätzen ihre
Heimat und genießen die gute Nachbarschaft. Für sie kann es keinen
schöneren Ort zum Leben geben. Das ist eine Erkenntnis der Studie von
Sauerland Initiativ und der Fachhochschule Südwestfalen. Bei aller
Kritik an der schwächelnden medizinischen Versorgung, den Lücken im
öffentlichen Personennahverkehr und der Unzufriedenheit über lokale
Politiker: Wir sind Sauerland – Gott sei Dank! Dieses