Bei der Aufregung rund um den Etikettenschwindel
mit Pferdefleisch geht etwas der Blick dafür verloren, worin der
eigentliche Kern des Skandals besteht. Ist die Verbrauchertäuschung
einer französischen Firma nur die Spitze eines Eisberges, sind es die
laxen EU-Vorschriften, die eine Rückverfolgbarkeit bis zur Herkunft
eines Lebensmittels unmöglich machen? Handelt es sich um
die undurchsichtigen Folgen der Globalisierung mit ihren komplexen
Warenkreisläufen qu
Wenn am selben Tag in der Frühe ein Meteoritenhagel
niedergeht und am Abend ein Asteroid ganz nah an der Erde
vorbeisaust, dann ist das für Astronomen – Zufall. Dass der Meteorit
in bewohntem Gebiet einschlug und nicht etwa in den Pazifik plumpste
– Zufall. Dass es den Ural traf und nicht, sagen wir, Berlin oder New
York, alles Zufall. Zwar lassen sich Berechnungen anstellen über den
Winkel, mit dem ein Meteorit auf die Atmosphäre trifft, über Flugbahn
und Gewicht,
Es ist die Urangst des Menschen: Die Erde wird
zerstört oder unbewohnbar gemacht, unausweichlich, durch einen
Einschlag aus dem All. Man kann mit dieser Vorstellung humorvoll
umgehen, wie es bei "Asterix" geschieht, in dessen kleinem gallischen
Dorf der Häuptling Majestix nur eine Sorge hat: dass ihm der Himmel
auf den Kopf fällt. Man kann in Panik oder Depression verfallen,
beides macht keinen Sinn. Am vernünftigsten ist es, sich vor Augen zu
führen, wie
Schauspielerin Ursula Karven glaubt, dass es nur
einen Weg gibt, mit Verlust und Trennung fertig zu werden: "Das
Loslassen ist das wesentlichste Thema überhaupt – für uns persönlich
wie für die Gesellschaft", sagte Karven dem Magazin des "Kölner
Stadt-Anzeiger" (Samstags-Ausgabe).
"Die wichtigste Lektion, die ich gelernt habe, lautet: Wir haben
letztlich keine Kontrolle über unser Leben", so die 48-Jährige
weiter. Sein S
Tom Wolfe, Schriftsteller und Reporterlegende,
erzählt In der neuen Ausgabe der ZDF-Literatursendung "Das blaue
Sofa" exklusiv von seinen Recherchen in den Sex-Clubs von Miami. Am
Freitag, 22. Februar 2013, 23.00 Uhr, unterhält sich Wolfgang Herles
mit Wolfe über dessen neuen, umstrittenen Roman "Back to Blood".
Außerdem trifft Herles Péter Esterházy und Taiye Selasi, die als
literarische Entdeckung gehandelt wird.
Es ist der Abend der Sieger: Die Jury unter dem Vorsitz von Wong
Kar-wai hat entschieden, wer den Goldenen und die Silbernen Bären der
63. Internationalen Filmfestspiele Berlin gewinnt. 3sat überträgt die
Preisverleihung live aus dem Berlinale Palast. Die Abschlussgala
präsentiert Anke Engelke.
Wie wird das Urteil der Jury über die Bärenverleihung aufgenommen?
"Kulturzeit extra" kommentiert direkt im Anschl
Das Monster, das wir schufen – Frank Schirrmachers
Buch über den modernen Finanzkapitalismus Wer regiert die Welt? Sind
es die großen, multinationalen Konzerne, welche die Ressourcen des
Planeten unter sich aufteilen? Die Banken und Hedgefonds, deren
Transaktionen über das Schicksal von Staaten entscheiden? Der Markt
mit Angebot und Nachfrage? Ideologien wie der Neoliberalismus?
Unbekannte Oligarchen? Alles falsch, meint der "FAZ"-Herausgeber und
Bestsellerautor F
Er entging nur knapp einem Mordanschlag, bekam durch seine schiefe
Nase kaum Luft und litt unter Arthrose: Ist das die Beschreibung
eines armen Teufels? Im Gegenteil: So liest sich das einseitige, aber
zutreffende Kurzporträt Lorenzo de Medicis, der den Beinamen "Der
Prächtige" trug. Sein Beispiel lehrt, wie elend das Leben der
Mächtigen sein kann, und dass in der historischen Rückschau Geld und
Prestige nichts, Kunst und Wissens
Drei Stunden deutsche Zeitgeschichte auf der Leinwand, das liefert
Oskar Roehler in der Verfilmung seines autobiografischen Romans
"Herkunft". Darf man da von einem Heimatfilm sprechen? Warum nicht?
In den 50ern stand der Terminus für geschichtsvergessenes
Entlastungskino. In den 60ern wurde er deshalb erst verachtet, dann
neu erfunden: Der Neue Deutsche Film erzählte im besten Sinne von der
"Heimat". Edgar Reitz hat das Wort 1985 soga
Die gute Nachricht: Die Sauerländer schätzen ihre
Heimat und genießen die gute Nachbarschaft. Für sie kann es keinen
schöneren Ort zum Leben geben. Das ist eine Erkenntnis der Studie von
Sauerland Initiativ und der Fachhochschule Südwestfalen. Bei aller
Kritik an der schwächelnden medizinischen Versorgung, den Lücken im
öffentlichen Personennahverkehr und der Unzufriedenheit über lokale
Politiker: Wir sind Sauerland – Gott sei Dank! Dieses