Profiler Petermann: Schweigers "Tatort" ist
irrealer Quatsch
Profi findet Krimis "völlig daneben" – Lob für Dortmunder
Fernseh-Fahnder Faber – Rat an Drehbuchautoren: An der Wirklichkeit
orientieren
Osnabrück. Der Bremer Fallanalytiker und langjährige
"Tatort"-Berater Axel Petermann hält wenig von Til Schweiger in der
Rolle des Hamburger TV-Ermittlers Nick Tschiller: "Der macht zwar
sehr viel Action, aber er ist kein ,Tato
Mit Aktenstudium ist es nicht getan. Zumindest
das hat die Katholikentagsdiskussion zum sexuellen Missbrauch in der
Kirche gezeigt. Bei der Aufarbeitung des Skandals wäre es dringend
geboten, dass die deutschen Bischöfe in einen "strukturierten Dialog"
mit den Opfern treten, wie es Betroffeneninitiativen fordern. Noch
immer ist das Thema sexueller Missbrauch in der Kirche vielerorts ein
Tabu. Opfer, die den Mut finden, über das Schreckliche zu reden, das
ihnen wiede
Die Lage der katholischen Kirche in Deutschland
ist schwierig. Kirchenaustritte häufen sich. Der Missbrauchskandel
und nicht zuletzt die Verschwendungssucht des ehemaligen Limburger
Bischofs Tebartz-van Elst haben ihr Ansehen schwer beschädigt und
Vertrauen zerstört. Die moralischen Ansprüche, die die Institution
vertritt, sind hoch. So hoch, dass sogar Würdenträger an ihnen
scheitern und sich dennoch der schützenden Hand des Klerus gewiss
sein könne
Der türkisch-deutsche Schauspieler Adnan Maral
findet, dass Toleranz allein noch keine Grundlage für das
Zusammenleben verschiedener Kulturen ist: "Ich finde Toleranz als
Begriff schwierig. Am Ende müssen wir uns nicht tolerieren, sondern
akzeptieren, anerkennen, dass wir alle gleich sind. Das steht sogar
in der Verfassung – aber wir reden immer noch von Toleranz. Das ist
doch Wahnsinn", sagte Maral dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Samstags-
Mittwoch, 4. Juni 2014, 20.15 Uhr, 3sat
Erstausstrahlung
Der Erste Weltkrieg war nicht nur die Urkatastrophe des 21.
Jahrhunderts, er war auch der erste Film- und Medienkrieg der
Geschichte. Bereits 1914 erkannten die am Krieg beteiligten Mächte
die enorme Bedeutung von Film und Fotografie für Propaganda – und
nutzten sie für ihre Zwecke. Wie Fotografien und Filme während des
Kriegs eingesetzt wurden und wie authentisch sie tatsächlich sind,
zeigt am Mittwoch,
In Halle (Saale) werden im Sommer die ersten
Mietshäuser in Deutschland gebaut, in denen totales Rauchverbot
herrschen soll. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe). Weder in der Wohnung
noch auf dem Balkon oder auf dem Grundstück darf demnach geraucht
werden. Das soll in einem Zusatz zum Mietvertrag eigens vereinbart
werden. Das Rauchverbot erstreckt sich demnach auch auf Besucher.
Auch diese müssen auf ein begrüntes "
Schauspieler Devid Striesow übernimmt im
Kinofilm "Ich bin dann mal weg" die Rolle des Hape Kerkeling. Das sei
eine "Hammerherausforderung". "Hape Kerkeling ist großartig. Ich
finde ihn so schnell, so wahnsinnig intelligent und radikal in seinem
Tun", sagte der 40-Jährige der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinische Post" (Donnerstagausgabe). Er selbst habe noch keine
Erfahrungen auf dem Jakobsweg gesammelt. "Pilgern war ich ni
Schauspielerin Jeanette Hain (45) träumt noch heute
von ihrer Jugendliebe. Das sagte die Grimme-Preisträgerin im Gespräch
mit der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ, Donnerstagausgabe).
Die gebürtige Münchnerin sagte: "Mit meiner ersten großen Liebe
war ich fünf Jahre lang zusammen. Ich träume heute noch von ihm. Ich
habe ihn kürzlich noch getroffen, und als ich ihn sah, war das eine
unglaubliche Zeitreise. Ich war sofort
Es ist jedes Jahr das gleiche Bild: An Christi
Himmelfahrt – jenem Kirchenfest, dem wir in Deutschland einen
gesetzlichen Feiertag verdanken – ziehen Gruppen von Männern übers
Land. Fast immer einen mit reichlich Alkohol beladenen Bollerwagen im
Schlepptau, feiern sie »Vatertag«. Und in dem Maße, wie sich die
Menge der Spirituosen auf dem Wägelchen verringert, steigt der
Promillepegel der Fußgänger.
Das deutschlandweit erste Dokumentarfestival
startet am Mittwoch (28. Mai) in Karlsruhe. Bis zum 1. Juni werden in
der Kinemathek Karlsruhe Dokumentarfilme, Hördokumentationen und
dokumentarische Installationen gleichberechtigt präsentiert und
diskutiert. Erwartet werden 20 Künstler, Autoren und Regisseure aus
allen drei Sparten. Das Kulturradio SWR2 begleitet das Festival in
seinem Programm und unterstützt den Wettbewerb um die beste
Hördokumentation. Am Sonntag u