Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Berlinale

Das Spiel mit den unendlichen Möglichkeiten der
filmischen Illusion wird zum Ringen um die Vorherrschaft über die
direkten Zugänge zu den Endnutzern. Nur konsequent ist es deshalb,
wenn die am Donnerstagabend eröffneten Internationalen Filmfestspiele
Berlin sich selbst zur Bühne für aktuelle TV-Serien-Produktionen
machen. Die Leinwand ist nicht genug? Dann ziehen wir die Leinwand
doch einfach noch weiter – wenn es sein muss, auf jedes beliebige
Abspielger&auml

Kölner Stadt-Anzeiger: Dorka Gryllus ist es leid, sich für ihr Heimatland rechtfertigen zu müssen

Die ungarische Schauspielerin Dorka Gryllus hat es
satt, die Politik in ihrem Heimatland rechtfertigen zu müssen: "Es
fühlt sich an, als würde die eigene Mutter Mist bauen, und man müsste
das ständig irgendwie erklären", sagte Gryllus, die viel in
Deutschland arbeitet, dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Samstags-Ausgabe). Die Situation in Ungarn sei zwar schwierig, aber
das sei überall in Europa so, sagte die 42-Jährige:

Reformations-Botschafter im Miniaturformat – Martin Luther als Spielfigur (FOTO)

Reformations-Botschafter im Miniaturformat – Martin Luther als Spielfigur (FOTO)

Die Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg hat zusammen mit der
Deutschen Zentrale für Tourismus DZT und PLAYMOBIL einen
Reformations-Botschafter entwickelt: Martin Luther als Spielfigur.

Erstmalig zur Jahrhundertausstellung des Germanischen
Nationalmuseums "Der frühe Dürer" im Jahr 2012 entwickelten die
Zirndorfer Systemspielzeug-Spezialisten von PLAYMOBIL zusammen mit
der Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg (CTZ) die thematische
Spielfig

Druckfrisch – Neue Bücher mit Denis Scheck / Am Sonntag, 8. Februar 2015, um 23.35 Uhr über Freiheit, Gewaltbereitschaft und frühgeschichtliche Zeugnisse

In der nächsten Ausgabe von "Druckfrisch" am
Sonntag, 8. Februar 2015, um 23.35 Uhr im Ersten trifft Denis Scheck
in Kalifornien einen Stars des amerikanischen Literaturbetriebs, der
sich nicht scheut, die großen Themen der Zeit frontal anzugehen: T.C.
Boyle. Über die Geschichte der Menschheit vor Erfindung der Schrift
spricht der ARD-Literaturkritiker mit Hermann Parzinger, dem
Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und einem der
profilierte

Pressemitteilung des Vereins Deutscher Hörbuchpreis: Kinderjury zeichnet „Der Junge, der mit den Piranhas schwamm“ als „Bestes Kinderhörbuch“ aus

Der diesjährige Gewinner des Deutschen Hörbuchpreises
in der Kategorie "Bestes Kinderhörbuch" steht fest. "Der Junge, der
mit den Piranhas schwamm", nach der Roman-Vorlage des britischen
Autors David Almond, wurde von der Kinderjury zum Preisträger gekürt.
Das Hörbuch ist bei der "HÖRCOMPANY" erschienen, den Preis erhält
Sprecher Jörg Pohl. Erstmalig hat eine Zusammenarbeit zwischen dem
Jungen Literaturhaus Köln

neues deutschland: Andreas Dresen: „Die Berlinale ist der große Sportplatz alle, Cannes ist der mondäne Golfclub“

Die Berlinale ist für den Regisseur Andreas Dresen
"so etwas wie ein Volksfest des Kinos". "Wenn man, zum Beispiel,
Cannes als den mondänen Golfclub der Festival bezeichnen würde, dann
wäre die Berlinale wohl der große Sportplatz für alle", sagte Dresen
im Interview mit der Tageszeitung "neues deutschland"
(Donnerstagausgabe). "In Cannes dominieren Smoking und Abendkleid, in
Berlin das T-Shirt, der Parka und die Jeans."

Rheinische Post: Karl Lagerfeld sieht sich als „langweiligen Tugendpinsel“

Modeschöpfer Karl Lagerfeld (81) bezeichnet
sich als "langweiligen Tugendpinsel", weil er bei seiner Arbeit sehr
organisiert sei. "Wenn ich Mode mache, vergesse ich, dass ich
Fotograf oder Filmemacher oder Verleger bin", sagte Lagerfeld der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Er
mache alles selbst. "Das Gehirn ist wie ein Muskel, Appetit kommt
beim Essen und die Idee bei der Arbeit. Von zwei Wochen faul am
Stran

Westfalen-Blatt: zur Berlinale

Wim Wenders, Werner Herzog & Co. haben einen
Bärenhunger: Gemeinsam mit 17 weiteren Regisseuren aus aller Welt
bewerben sie sich bei der Berlinale um den »Goldenen Bären«. Und
irgendwo, halb unterm Ladentisch, läuft das SM-Geplänkel »Fifty
Shades of Grey«, ein Film für – wie der »Spiegel« ätzte – schwäbische
Hausfrauen, Vollzeitbademantelträger und Pädagogikstudis außer Rand
und Band. Ein bisschen Spa

Märkische Oderzeitung: schreibt zur Berlinale:

Politik und Publikum sind die
Erfolgsrezepte des Festivals. Sie sind vielleicht nicht taufrisch,
sie verleihen der Berlinale jedoch das, was solch ein Spektakel neben
dem großen Star-Aufgebot braucht: Relevanz. Deshalb ist es zur
Eröffnung der 65. Berlinale nur gerecht, dem Festival ein "Alles
Gute, alte Tante!" zuzurufen – verbunden mit dem leisen Wunsch,
vielleicht doch ein wenig mehr Innovationsfreude zu zeigen.

Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD

Tele

Märkische Oderzeitung: Die „Märkische Oderzeitung“ in Frankfurt (Oder) schreibt zu Castorf/Suhrkamp:

Nicht erst seit John Fuegi sein Buch
"Brecht & Co" veröffentlichte, weiß man, dass Bertolt Brecht seine
Frauen für beides benutzte: fürs Bett und die Schreibmaschine. Doch
als Mitautorin hat er keine von ihnen je anerkannt. Ein vorbildlicher
Wächter des geistigen Eigentums ist er nie gewesen. Warum soll man
mit ihm nicht so verfahren, wie er es die Theaterwelt gelehrt hat?
Der Verlag tut mit seiner Intervention weder dem Autor noch dessen
Werk einen