Kölner Stadt-Anzeiger: Bibiana Beglau schätzt den Rechtsstaat – und zweifelt am Rechtsempfinden der Menschen

Schauspielerin Bibiana Beglau findet es richtig, dass
das Strafrecht nicht dem Rechtsempfinden der Menschen entspricht:
"Sonst hätten wir sofort die Lynchjustiz zurück. Schauen Sie sich die
Pegida-Demonstrationen in Dresden an: Da gibt es kaum Ausländer, aber
gefühlt ist der "Muselman" an allem schuld. Nein, auf das emotionale
Rechtsempfinden kann man sich nicht verlassen", sagte Beglau dem
Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Aus

Das Erste: „ttt – titel thesen temperamente“ (NDR) am Sonntag, 15. Februar 2015, 00.05 Uhr

Geplante Themen:

Erhaltung oder Verfall? – Streit um den Umgang mit maroden
NS-Bauwerken
Geschätzte 70 Millionen Euro soll der Erhalt der monströsen Tribüne
auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg kosten, auf der sich Hitler auf den
Reichsparteitagen kunstvoll inszenierte. Einst erbaut für die
Ewigkeit, ist das bauliche Ungetüm gut 80 Jahre nach seiner
Errichtung marode und baufällig – und zeugt doch am authentischen Ort
von der Gigantomanie der Nazis. Angesicht

Kultautor T. C. Boyle am 18. Februar beim rbb in Berlin: Weltpremiere seines neuen Romans „Hart auf hart“

Weltpremiere in Berlin: Der US-amerikanische
Kultautor T. C. Boyle stellt am 18. Februar 2015 im Großen Sendesaal
des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) seinen neuen Roman "Hart auf
hart" vor. Radioeins vom rbb veranstaltet die Lesung in Kooperation
mit dem Carl Hanser Verlag und dem Hörverlag und begrüßt T. C. Boyle
bereits einen Tag vorher, am 17. Februar, zu einer dreistündigen
Live-Sondersendung. Dann plaudert der prominente Literat von 10.00
bis 13

Mitteldeutsche Zeitung: Vermischtes/Filme „Fifty Shades of Grey“: Sexualwissenschaftler begrüßt Tabubruch

Der Film "Fifty Shades of Grey" zeige, dass die
Debatte um Sadomaso-Praktiken in der Gesellschaft angekommen ist,
sagte der Merseburger Sexualwissenschaftler Heinz-Jürgen Voß der in
Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe).
Damit werde ein Tabu gebrochen, und das sei richtig. "Je weniger ein
Thema mit Tabus behaftet ist, umso aufgeklärter und selbstbewusster
können die Menschen damit umgehen", sagte Voß weiter.

Westfalen-Blatt: zum Schettino-Urteil

Er hat es nicht geschafft. Bis zuletzt hat
»Costa Concordia«-Kapitän Francesco Schettino nicht den Mut
aufgebracht, sich für das von ihm verursachte Unglück mit 32 Toten zu
entschuldigen. Auch dafür verdient er die Bezeichnung »Kapitän
Feigling«, die ihm in Italien verpasst wurde, nachdem er als einer
der ersten das Schiff nach der Havarie verlassen hatte. Die 16 Jahre
und ein Monat Haft, die das Gericht als ausreichende Sühne sieht,
si

ZDF zeigt Gesellschaftsdrama „Sto spiti – zu Hause“ / Auftakt der Reihe „Bärige Filme – Vier Berlinale-Filme“ im kleinen Fernsehspiel (FOTO)

ZDF zeigt Gesellschaftsdrama „Sto spiti – zu Hause“ / 
Auftakt der Reihe „Bärige Filme – Vier Berlinale-Filme“ im kleinen Fernsehspiel (FOTO)

Wenn die diesjährige Berlinale am Sonntag, 15. Februar 2015,
endet, geht sie im ZDF weiter. Das kleine Fernsehspiel zeigt ab
Montag, 16. Februar 2015, 23.55 Uhr, die vierteilige Reihe "Bärige
Filme – Vier Berlinale-Filme".

Den Auftakt bildet "Sto Spiti – zu Hause". Drehbuchautor und
Regisseur Athanasios Karanikolas behandelt darin das in Griechenland
allgegenwärtige Thema der Klassenunterschiede vor dem Hintergrund der
Wirtschaftskrise. Sein Film e

Die „FreundlicheÜbernahme“ auf Radioeins geht weiter: Alexander Hacke (16.2.), Stumpen und Alaf Ator (19.2.) und Judith Holofernes (20.2.)

"Freundliche Übernahme – Musiker machen Radio" –
unter diesem Titel gehen seit Anfang Februar 2015 bei Radioeins vom
Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) rund 25 prominente Künstler auf
Sendung und bestimmen selbst, was im Programm läuft. Radioeins lädt
sie ein, am Tag – und nicht versteckt in der Nacht -, Songs zu
spielen, die sie geprägt haben oder die sie lieben. Auch Gäste dürfen
sie mitbringen.

In der nächsten Woche:

Alexander Hack

Schwäbische Zeitung: Der Schulmedizin vertrauen

Ist das Urteil der Richter aus Hannover zu
milde? Nein. Denn die Tragödie im Fall der Vierjährigen ist, dass
Vater und Mutter nach Überzeugung der Richter glaubten, das Beste für
ihr Kind zu tun. Sie vertrauten in einer angespannten Situation auf
den Falschen. Die Thesen dubioser Scharlatane mögen unplausibel
klingen, doch wer in Ausnahmesituationen ist, greift nach
Strohhalmen. Der Fall aus Hannover ist extrem. Doch er dient als
warnendes Beispiel auf einem ä

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Fernsehwerbung

Gerade hat sich die Behauptung, die
Haushaltsabgabe beschere dem Fernsehen kein finanzielles Plus, als
unwahr entpuppt. Macht uns das fernsehverdrossen? Dürfen wir, wenn
die Sender im Geld schwimmen, wenigstens die Reduktion der Werbung
fordern? Wir dürfen. Nicht erst jetzt. Werbung im zwangsalimentierten
Fernsehen war nie und ist durch nichts zu rechtfertigen. Würde die
Politik ihr eigenes Bekenntnis zum Nebeneinander von Privaten und
Öffentlich-Rechtlichen ernst nehme

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Dagmar Unrecht zu Lebensmittel/Inhalte

Dioxin im Ei, Pferdefleisch in der Lasagne oder
verseuchte Sprossen aus Ägypten: Lebensmittelskandale sorgen
regelmäßig für Unbehagen, manchmal lösen sie sogar handfeste
Krankheiten aus. Es lohnt sich also, darüber nachzudenken, wie
Verbraucher besser geschützt werden können. Da scheint die Idee
verlockend, auf abgepackten Lebensmitteln eine genaue
Herkunftsbezeichnung der Inhaltsstoffe vorzuschreiben. Doch der
Aufwand wäre groß. Ob sich