Der langjährige "Tagesthemen"-Moderator Ulrich Wickert hat sich für eine strikte Regulierung sozialer Netzwerke ausgesprochen und deren Relevanz für sein eigenes Leben massiv infrage gestellt. "Wenn Social Media völlig unkontrolliert genutzt werden kann, ist das schlecht für den Einzelnen und schlecht für die Gesellschaft", sagte Wickert im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz).
Der deutsche Vatikanbischof und frühere Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, bereitet sich auf das Sterben vor. "Wenn man das auf Erden öfter eingeübt hat, kann man das auch im Moment des Todes machen: loslassen", sagte Tebartz-van Elst im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). Es komme darauf an, gelassen zu sein und sich nicht zu wichtig zu nehmen. "Letztlich ist es, glaube ich, entscheidend, dass wir uns in die Händ
Der Singer-Songwriter Johannes Oerding verarbeitet in seiner neuen Musik gesellschaftskritische Themen und transportiert seine persönliche Weltanschauung. Angesichts der schwierigen weltpolitischen Lage integriert Oerding in seinen aktuellen Werken den Klimawandel, gleichgeschlechtliche Liebe und internationale Unruhen. "Mein Publikum vertraut mir, dass ich das festhalte, was mich gerade bewegt. Dazu gehört auch, was gesellschaftlich gerade Tenor ist", sagte der Musiker im In
Angesichts der rasanten Verbreitung künstlicher Intelligenz in der Musikwelt warnt Singer-Songwriter Johannes Oerding vor massiven Rechtslücken, sieht in der Technik aber auch eine kreative Chance. Vor seinem Album-Release und der neuen Tournee kritisiert Oerding im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) vor allem den Missbrauch von Künstleridentitäten: "Bei KI-Songs werden teilweise einfach unsere Stimmen verwendet für Musik, ohne Freiga
Spaniens Filmlegende Carmen Maura (80) geht mit ihrem Alter und körperlicher Intimität vor der Kamera gelassen um. Für ihren neuen Film "Calle Málaga" stellte die Regisseurin eine klare Bedingung: "Ich musste komplett nackt sein", sagte Maura der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). "Und an diesem Punkt meines Lebens ist mir das völlig egal."
Die vielfach preisgekrönte Schauspielerin staunte nur, dass die Anforderung sie
"Orban nimmt die EU in Geiselhaft, um auf ein paar Stimmen zu spekulieren. Die Eskalation muss den Europäern eine Lehre sein. Selbst wenn Orban abgewählt wird, könnten 2027 in Frankreich und Polen nationalistische Regierungen an die Macht kommen. Ohne ein Abrücken vom Einstimmigkeitsprinzip droht der EU, noch häufiger von einzelnen Anti-Europäern gelähmt zu werden und sich selbst aus dem Spiel zu nehmen." https://mehr.bz/bel80a
Schauspieler Alexander Scheer ("Gundermann", "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush") hat Details über eine medizinische Diagnose und seinen früheren Drogenkonsum öffentlich gemacht: "Ich habe hochgradig ADHS", sagte Scheer der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). Die Diagnose sei durch seine Freundin angestoßen worden – nachdem sie seine Symptome in einer Arztserie wiedererkannt habe: "Damit hat sie mich dann zum Arzt geschickt u
Fast schon prophetisch auf unsere heutige Gegenwart bezogen formuliert Habermas im Jahr 2004 in der Katholischen Akademie: Es gibt die Gefahr der "Verwandlung der Bürger wohlhabender und friedlicher liberaler Gesellschaften in vereinzelte, selbstinteressierte Monaden, die nur noch ihre subjektiven Rechte wie Waffen gegeneinander richten." Die digitale Welt hatte zu dieser Zeit das gemeinsame Interesse einer Gesellschaft beileibe noch nicht so auseinanderdividiert, wie wir das heut
Der Generalsekretär des Wirtschaftsrats der CDU, Wolfgang Steiger, hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer gegen massive Kritik an dessen Amtsführung verteidigt. Steiger bezeichnete dessen Entscheidung, Buchhandlungen unter Extremismusverdacht vom Buchhandelspreis auszuschließen, als richtig. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Steiger: "Es geht um den Schutz der demokratischen Ordnung. Diese verlangt Klarheit, Konsequenz und Glaubwürdigkeit. Dies
Bastian Pastewka (53) stolpert bei seinem Podcast für historische Kriminalhörspiele vor allem über die Rollenbilder: "Unsere größte Sorge bei den Kein Mucks! -Hörspielen ist die Rolle der Frau", sagte Pastewka der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). "Wir sind schon froh, wenn überhaupt mal eine mitspielt, denn die Krimis der 1950er waren Männersache." Der 53-Jährige zeigte sich dabei "dankbar für jede Evelyn Hamann, d