Erste Nominierungen für den Deutschen Radiopreis – Tim Mälzer, Sonya Kraus und Bülent Ceylan sind Laudatoren

Sperrfrist: 16.08.2011 04:00
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Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

Drei Wochen vor der Verleihung des Deutschen Radiopreises stehen
die ersten Finalisten fest. Die unabhängige Jury des Grimme-Instituts
hat in den Kategorien "Beste Comedy", "Beste Innovation" und "Beste
Sendung" jeweils drei Sender nominiert. Die Gewinner werden am 8.
September in Hamburg gekürt, w

Neue OZ: Kommentar zu Literatur-Zensur / Mullah-Regimes

Konstant ist nur die Verunsicherung

Das iranische Ministerium für Kultur und Islamische Führung
versteht sich auf die Politik der Verunsicherung. Da setzt es mal nur
einen Rüffel, wenn das Kopftuch der Frauen zu weit hinten sitzt, mal
werden die Frauen im Polizeipräsidium verhört. Manchmal passiert aber
auch gar nichts. Sicher ist lediglich: Man weiß nie, was passiert.
Verunsicherung wird zu einer Konstanten des Mullah-Regimes.

Jetzt setzen die Sittenw&a

Neue OZ: Kommentar zu Wandertag

Wanderer kommen gerne wieder

Das weltweit größte Wanderfest wartete dieses Mal in Melle mit
Neuerungen auf: Die Themen Schulwandern und Umweltschutz wurden
großgeschrieben. Kein Wunder, ist Wandern doch trotz aller Bemühungen
des Deutschen Wanderverbandes als der Dachorganisation aller 56
Gebirgs-und Wandervereine Deutschlands noch immer mit einem
angestaubten Image verbunden. Die Verbandsoberen stecken in dem
Dilemma, die treuen älteren Wanderfreunde nicht ve

Neue OZ: Kommentar zu Film / Festivals / Locarno

Elegante Notlösung

Zum zweiten Mal hat der Franzose Olivier Père jetzt das Filmfest
von Locarno organisiert. Über die Cinémathèque française war er als
Sektionsleiter zu den Festspielen von Cannes gekommen – und seine
Mission in der Schweiz scheint klar: Locarno soll endlich
gleichziehen mit den großen drei – Cannes, Venedig und Berlin.

Auch Pères Strategie ist inzwischen zu erkennen: Er nutzt seine
Kontakte, holt Arthouse-Prominenz

Neue OZ: Kommentar zu Literatur / Kinderbücher

Gegen die Retusche

Rassismus im Kinderbuch? Das schockiert. Vor allem dann, wenn es
um die Klassiker des Genres geht. Manche Verlage fackeln dann nicht
lange. Sie greifen in den Text ein, korrigieren, was aus heutiger
Sicht unzumutbar erscheint. Und machen damit genau das Falsche.

"Südsee-König" statt "Neger-König": Das ist eine solche
Textretusche, die eine Peinlichkeit aus einem Pippi-Langstrumpf-Buch
aus der Welt schaffen soll. Doch der Eingriff

WAZ: Medienschützer verlangt Kennzeichnung von Werbung in Games

Medienschützer Jürgen Brautmeier verlangt von
Games-Herstellern die Kennzeichnung von Werbung in Computerspielen.
Im Gespräch mit den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe
(Samstagausgabe) sagte der Direktor der nordrhein-westfälischen
Landesmedienanstalt (LfM) in Düsseldorf: "Wir fordern von der
Branche: Ein Spieler muss wissen, ob und wo es Werbebotschaften in
Spielen gibt."

Brautmeier verwies darauf, dass Werbung in Fernsehen und Hörfunk
f&u

„ttt – titel thesen temperamente“ am 14. August 2011

"ttt" kommt am Sonntag, 14. August, um 23.30 Uhr
vom HR und hat folgende Themen:

Auftakt einer neuen Frauenbewegung? ttt berichtet über den "Marsch
der Schlampen" in Berlin Ein Polizist riet im Frühjahr an der
Universität von Toronto jungen Frauen, sich nicht wie Schlampen zu
kleiden, um keine sexuellen Übergriffe zu provozieren. Dieser
Ratschlag, geäußert im Jahre 2011 in einem westlichen Land, empörte
junge Frauen und Feministinn

Neue OZ: Kommentar zu Computerspiele

Es bleibt kompliziert

Wie kommt das Böse in die Welt? Um diese Frage dreht sich alles.
Wann immer Akte unbegreiflicher Gewalt die Schlagzeilen beherrschen,
wird früher oder später das Killerspiel-Verbot gefordert. Und es wäre
ja auch so schön: Die sinnlose Aggression eines Amoklaufs ist im
Ego-Shooter doch schon vorhanden – da muss sich doch das eine aus dem
anderen ableiten!

Das Bedürfnis nach eindeutigen Antworten ist viel älter als die
Konsole: V

WAZ: Mehr Offenheit. Kommentar von Martin Tochtrop

Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als
15 000 Kinder sexuell misshandelt, die Dunkelziffer schätzt das
Bundeskriminalamt auf zehnmal so hoch. Da erscheint die Zahl von 560
Opfern, die im Laufe von Jahrzehnten von Mitgliedern der katholischen
Kirche missbraucht und jetzt entschädigt wurden, eher gering. War das
Ganze also nur ein Medien-Hype, eine willkürliche Hetzjagd auf Männer
im Talar?

Wohl kaum. Denn wer sein Kind in die Obhut der Kirche gibt, setzt
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