Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Theater / Köln

Teure Visitenkarte

Stockhausens "Licht"? Es wäre mehr als peinlich, hätte sich die
Kölner Oper die posthume Uraufführung des Kölner Komponisten abjagen
lassen. Das kostet allerdings. Oper, Theater, Kultur zum Nulltarif:
Man sollte es eigentlich nicht mehr sagen müssen, dass es das nicht
gibt. Jedem kommunalen Politiker muss außerdem klar sein, dass die
Bühnen unter Tarifsteigerungen, erhöhten Energiekosten und
dergleichen mehr st&

Mitteldeutsche Zeitung: Korrektur !!!! Kultur Kulturkonvent Sachsen-Anhalt startet am 19. Oktober in Magdeburg

Das wichtigste kulturpolitische Vorhaben der neuen
Landesregierung Sachsen-Anhalts nimmt Gestalt an: Der Kulturkonvent
des Landes tritt am 19. Oktober um 10 Uhr im Schauspielhaus Magdeburg
zu seiner ersten Sitzung zusammen, sagt Kultusminister Stephan
Dorgerloh (SPD) im Gespräch mit der Mitteldeutschen Zeitung
(Donnerstagausgabe). Vor zehn Tagen hatte der sachsen-anhaltische
Landtag einstimmig die Einrichtung des Gremiums beschlossen, das bis
Ende 2012 Empfehlungen zur künftigen

Mitteldeutsche Zeitung: Kultur Kulturkonvent Sachsen-Anhalt startet am 19. Oktober in Magdeburg

Das wichtigste kulturpolitische Vorhaben der neuen
Landesregierung Sachsen-Anhalts nimmt Gestalt an: Der Kulturkonvent
des Landes tritt am 19. Oktober um 10 Uhr im Schauspielhaus
Magdeburg zu seiner ersten Sitzung zusammen, sagt Kultusminister
Stephan Dorgerloh (SPD) im Gespräch mit der Mitteldeutschen Zeitung
(Mittwochausgabe). Vor zehn Tagen hatte der sachsen-anhaltische
Landtag einstimmig die Einrichtung des Gremiums beschlossen, das bis
Ende 2012 Empfehlungen zur künftigen

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Musik / Orchester / Umfrage

Veränderte Zeiten

Das Bedauerliche an Umfragen ist oft, dass nicht die Gründe für
Trends mitgenannt werden. Es lassen sich also nur Beobachtungen und
Vermutungen anstellen. Bühnen stellen fest, dass Besucher geringere
Kenntnisse in Sachen Schauspiel-, Opern- oder Musikrepertoire
besitzen als noch in früheren Jahren. Gegenüber fremden Stücken aller
Art ist allerdings die Hemmschwelle höher. Dazu kommt eine
schnelllebige Gegenwart, in der vielf&auml

Neue OZ: Kommentar zu Bulgarien / Kunst / Museen

Olymp oder Rumpelkammer?

Für die einen ist es der Aufstieg in den Olymp der Kunst, für die
anderen der Abstieg in die Rumpelkammer der Geschichte: Der Weg in
das Museum bedeutet nicht für jedes Werk das Gleiche. Ob Bilder und
Plastiken im Museum Wirkung entfalten oder sie nachhaltig einbüßen,
hat mit dem Kontext ihrer Entstehung zu tun.

Die Denkmalsklötze des sozialistischen Bulgarien liefern dafür das
beste Beispiel. Im Museum verlieren sie endg&u

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Papstbesuch:

Eine Viertelmillion Deutsche wird sich in den
kommenden Tagen auf den Weg machen. Bei einem der fünf
Großgottesdienste wollen sie mit Papst Benedikt XVI. die Heilige
Messe feiern, seine Worte hören und die Kommunion empfangen.
Hunderttausende auf der Straße werden versuchen, einen Blick zu
erhaschen oder gar ein Handyfoto zu schießen, wenn der Deutsche auf
dem Stuhl Petri einen seiner 30 Auftritte von Donnerstag bis Sonntag
ansteuert. ARD und ZDF sind hohe Zusc

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema U-Bahn-Schläger:

Was ist die angemessene Strafe für einen
Heranwachsenden, der auf einen am Boden liegenden Menschen eintritt
wie auf ein morsches Stück Holz? Diese Frage hatte angesichts der
erschütternden Video-Bilder in den vergangenen Monaten für viele
Diskussionen gesorgt. Jetzt hat das Landgericht Berlin Recht
gesprochen. Es ist gut, dass der Gymnasiast im hellblauen Hemd, der
so wenig dem Klischee eines Straßenschlägers entspricht, nicht mit
einer Bewährungsstra

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Theater / Film

Geborgter Anspruch

Ralph Fiennes bringt Shakespeare auf die Leinwand, Almodóvars
Filme werden für die Bühne adaptiert, und Leander Haußmann inszeniert
nach dem Kino-Erfolg doch wieder für die Bühne. Erlebt die Verbindung
von Film und Theater eine neue Blüte? Eher nicht.

Die goldenen Jahre liegen lang zurück. Das gilt für große
Doppelbegabungen wie Bergman und Visconti genauso wie für den
Einfluss des Theaters auf den Film. Von

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Benedikt XVI.:

Der Papst spricht am Samstag um 23.23 Uhr zu
beinahe unchristlicher Zeit in der ARD – und 2,36 Millionen schauen
zu. Das schlug fast den Raab, der auf Pro7 mit den üblichen
Albernheiten nur geringfügig mehr Aufmerksamkeit fand. Der Papst ein
Quotenbringer? Sicher nicht. Aber wer könnte besser ein »Wort zum
Sonntag« sprechen als der Deutsche auf dem Stuhl Petri? Mehr noch:
Der Spitzentheologe predigte genau so, wie ein Menschenfischer reden
muss. Er sprach von de

Neue OZ: Kommentar zu Literatur / Auszeichnungen

Weckruf für Europäer

Außergewöhnlich aufrüttelnd waren die Reden bei der diesjährigen
Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis-Verleihung. Sie beinhalteten einen
schrillen Weckruf für uns Europäer, Politiker wie Bürger: Trotz
berechtigter Zukunftsängste angesichts der Eurokrise sollten wir uns
nicht gegenüber Flüchtlingen abschotten.

Im Gegenteil: Wir sollten uns mit Respekt um Menschen kümmern, die
eine lebensgefährlich