Schuld und Sühne, Liebe und Vergebung, darum geht
es am Mittwoch, 4. Januar 2012 um 20.15 Uhr, in dem Melodram "Die
lange Welle hinterm Kiel" nach dem gleichnamigen Roman von Pavel
Kohout. In den Hauptrollen spielen Mario Adorf, Veronica Ferres,
Christiane Hörbiger und Christoph Letkowski.
Die exzentrische Millionärin Margarete Kämmerer (Christiane
Hörbiger) geht 1990 an Bord eines luxuriösen Kreuzfahrtschiffes. Ihr
junger Neffe Sigi (Christoph L
Eine Schau voller Fälschungen? Die Freiburger Idee, den Betrüger
Beltracchi auszustellen, klingt verlockend kurios. Und sie trifft
zugleich ein zentrales Thema: die Verführbarkeit des Kunstmarkts. Das
Unterfangen dürfte sich allerdings als kompliziert erweisen, gerade
weil der Fall des Fälschers so publikumswirksam ist.
Das virtuose Kopisten-Talent, die Dreistigkeit, die hohen Gewinne,
all das ließe sich leicht in eine launige Köpen
Das kann ja eine heiße Silvesterparty werden – und
zwar buchstäblich. In dem Punkt sind sich die Veranstalter und
Meteorologen diesmal offenbar einig; zumindest, wenn es um den Westen
Deutschlands geht. Eis gibt–s hier zum Jahreswechsel nur in Gläsern
und Dessert-Schälchen. Und ich frage mich: Ist dieses Wetter-Jahr
eigentlich noch zu retten?! Wir hatten Sommerhitze im April und
Aprilwetter im Sommer; goldene Oktobersonne im November, dafür
Novemberregen in der
Die Hamburger Elbphilharmonie wird anscheinend
doch nicht teurer. Der Baukonzern Hochtief hat gegenüber ENERGY
Hamburg 97.1 bestritten, dass er für den Bau des Prestigeprojekts
noch einmal zusätzlich 180 Millionen Euro von der Hansestadt
verlangt. Das hatte die BILD-Zeitung (Mittwochsausgabe) berichtet und
sich dabei auf Unternehmenskreise berufen. Er bestreite, dass diese
Aussage gemacht wurde, sagte der Sprecher des Essener Konzerns, Bernd
Pütter, im ENERGY-Hamburg-Int
Alle Jahre wieder beklagen die Offiziellen aus Kirche und Kultur:
Vor lauter Kommerz ist das Weihnachtsfest nicht mehr
wiederzuerkennen. Ein Standard-Befund, in den jeder gerne einstimmt,
außer vielleicht der Handelsverband Deutschland, der gegen das
Verkaufen vermutlich kaum etwas einzuwenden hat. Ausgerechnet von
dieser Seite kommt nun allerdings eine Botschaft, die alle mit dem
Fest versöhnen dürfte: Jeder dritte Deutsc
Natürlich werden sich wieder Menschen beklagen, dass
all das Geld, das fürs Silvesterfeuerwerk über den Tisch geht, die
größte Verschwendung überhaupt ist. Ja, sie haben Recht. Es ist
Verschwendung! Und ja! Man darf sich ab und zu ruhig mal ein bisschen
Verschwendung gönnen! Diese Debatten, dass klamme Familien, die für
zwanzig Euro Knaller in den Einkaufswagen geladen haben, doch auch
hätten etwas Vernünftiges einkaufen können, sind im
Die neunstündige Echtzeit-Reportage "Hautnah
Heiligabend – 30 Menschen, 30 Geschichten im Südwesten" am 24.
Dezember stieß beim Fernsehpublikum auf großes Interesse. Insgesamt
1,5 Millionen Zuschauer im Südwesten schalteten im Laufe des Tages
das große TV-Event ein und verfolgten die Erlebnisse der 30
Protagonisten aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in Echtzeit
im SWR Fernsehen. Der Marktanteil lag mit sieben Prozent deutlich
übe
Das Kulturprogramm SWR2 startet am 2. Januar
mit einem neuen und temporeichen Konzept für Themen rund um
Gesellschaft, Alltag und Beziehungsfragen ins Jahr 2012. Die neue
Sendung "SWR2 Tandem" gibt es in zwei Ausgaben: eine 25-minütige
Sendung am Vormittag (10.05 Uhr) und eine 40-minütige am Abend (19.20
Uhr). Von Montag bis Freitag sind hier Menschen sowie ihre
Geschichten zu hören, die so persönlich sind, dass die Hörer
mitfühlen können.
Brechts Kapitalismuskritik im RWE-Theater? Das klingt ähnlich
uncharmant wie Imtech-Arena oder Easycredit-Stadion. Aber im Fußball
geht schon lange nichts mehr ohne das finanzielle Engagement der
Wirtschaft – und dafür fordern die Unternehmen den öffentlichen
Imagetransfer: Wir verdienen nicht nur Geld, wir engagieren uns auch
für den Sport, lautet, völlig zu Recht, die Botschaft.
Wie das schon anfängt: Da soll einer die Welt
retten, landet aber erst mal in einer Futterkrippe fürs Vieh. In
Windeln. Und jener, der ihn schickt, leistet sich dazu den größten
anzunehmenden Schnitzer in der Öffentlichkeitsarbeit: "Hirten erst
kundgemacht", heißt es darüber in der Deutschen liebstem
Weihnachtslied. Mit anderen Worten: Die Kunde von der Ankunft des
Retters geht glatt vorbei an allen Wichtigen. Und siehe da: Es
funktioniert. O