Kinder lernen die Sprache von selbst – wenn man mit
ihnen spricht. Schon bevor ein Kind Mama sagen kann, ist es auf die
fürsorgliche Ansprache angewiesen, denn in den ersten Lebensmonaten
wird die Sprachregion im Gehirn trainiert. Nähe, Sicherheit,
Geborgenheit und Entwicklung – alles hängt auch davon ab, wie viel
sprachliche Aufmerksamkeit Eltern ihren Kindern widmen. Fehlt es
daran? Ist das der Grund, warum bei mittlerweile jedem dritten
Vorschulkind Sprachentwicklungsst&
Von Künsten wird gern als Seismografen gesprochen, ganz so, als
seien sie Bewegungsmelder für das schwache Zittern, das dem großen
Beben vorausgeht. Hinter diesem Bild steht allerdings die
Überzeugung, dass die Künste nur Beiwerk sind. Sie taugen bestenfalls
zum Symptom. Wirklich wichtig sind sie offenbar nicht.
Lesen wir an Stand und Zustand der Künste also lediglich ab, was
sich eigentlich auf der Welt abspielt? Nei
Von Gelsenkirchen bis an das Mittelmeer ist es ein weiter Weg, von
"Ruhr 2010" bis "Marseille 2013" hingegen gerade mal ein
Katzensprung. Denn die Südfranzosen schließen nahtlos dort an, wo die
Menschen an der Ruhr am Ende ihres Jahres als Kulturhauptstadt
Europas angekommen waren. In Marseille soll wirken, was schon in
Essen zumindest kleine Wunder gewirkt hat – eine Kulturvision.
Lepra ist die älteste bekannte Infektionskrankheit der Welt. Mit
den heutigen medizinischen Möglichkeiten müsste sie zu besiegen sein.
Die Chancen dafür stehen schlecht – denn Pharmakonzerne verdienen
daran zu wenig. 2010 gab es weltweit knapp 230 000 Neuerkrankungen.
Fast vier Millionen Menschen müssen mit Verstümmelungen leben – zu
wenig, als dass sich die Entwicklung eines Impfstoffs für die
Pharmaindustrie lohnen würde. D
Jeder dritte Deutsche ist auch ohne schöne Stimme glücklich. Kaum
zu glauben, wenn man sich die langen Schlangen vor dem
"DSDS"-Castingbus vergegenwärtigt. Man kann gegen das RTL-Format
sagen, was man will: Aber selbst unter bildungsfernsten Teenies trägt
eine schöne Stimme mittlerweile viel zum Prestige bei. Das war nicht
immer so. Denn tatsächlich ist der Gesang ja gerade für Anfänger eine
heikle Angeleg
Im Vergleich zur Ärzteschaft kommen die Kollegen
Komiker in den Augen des Medizinkabarettisten Ludger Stratmann (63)
gut weg. "Die sind sehr nett, absolut kollegiale, sympathische Typen.
Ehrlich: In manchen westfälischen Ärztevereinen gibt es mehr
Arschlöcher als im Showgeschäft", sagte der Komiker, der vor 15
Jahren seine Praxis gegen die Bühne tauschte, in einem Gespräch mit
den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Samstagausgaben).
Ein schöner Prozess – um zwei 22 Jahre alte Fritten. Doch gemach.
Das hämische Gelächter ist vordergründig. Der Künstler Stefan
Bohnenberger, der heute in Brüssel lebt, setzte sich 1990 mit der
Komplexität der belgischen Nationalbeilage – frittierten
Kartoffelstäbchen – auseinander. Seine Münchner Galeristen Erik Mosel
und Andrea Tschechow stellten nicht nur sein Goldkreuz "Pommes d–Or"
sondern auch die Urform f&uu
Nach wie vor sitzen chinesische Künstler in Haft oder stehen unter
Hausarrest. Trotzdem bietet Deutschland dem Land eine Bühne, eröffnet
mit Christian Wulff der höchste Repräsentant unseres Landes ein
chinesisches Kulturjahr. Dabei wäre doch der Boykott die angemessene
Reaktion – oder?
Kultureller Austausch mit Staaten, die es mit den Menschenrechten
nicht so genau nehmen, ruft Kritiker auf den Plan – siehe die
Aufklärungsschau in
Chemnitz – Der von Sachsens Regierung in dieser
Woche beschlossene, aber um ein Jahr verschobene Antrag für den
Welterbetitel der Unesco für die Montanregion Erzgebirge ist
gefährdet. Nach Recherchen der in Chemnitz erscheinenden "Freien
Presse" (Feitagausgabe) ist ein geplanter Termin-Tausch mit
Sachsen-Anhalt nicht realisierbar. Die Regierung in Magdeburg will
sich 2014 mit dem Naumburger Dom bewerben. Prinzipiell gebe es gegen
den Tausch nichts einzuwenden. We
Bonn/München, 26. Januar 2012 – Schauspieler Miroslav
Nemec (Tatort) sieht den Schlüssel zur Integration in Deutschland in
der Bereitschaft vonseiten der Migranten. In der PHOENIX-Sendung IM
DIALOG (Ausstrahlung am Freitag, 27. Januar 2012, 24.00 Uhr und
Sonntag, 29. Januar 2012, 11.15 Uhr), sagte er: "Ich finde, in
Deutschland wird sehr viel gemacht. Der Deutsche hat eine Tendenz,
die Schuld auf sich zu nehmen. Aber man muss auch bei der Gegenseite
anfangen. Ich kann das al