Wenn RTL C-Promis in den Dschungel schickt, geht ein Aufschrei
durch die Nation: Das Fremdschäm-TV führe zur Volksverdummung. Warum
die Aufregung? In Zeiten von digitalem Fernsehempfang und Internet
ist kein Zuschauer mehr dem zweifelhaften Verständnis eines
Privatsenders von guter Abendunterhaltung ausgeliefert. Wer
qualitativ-hochwertiges Fernsehen sucht, der findet es auch. Er muss
sich nur in der Programmhierarchie nach unten zu den Spartenkan&a
Die These bleibt: Die Zeit sollte reif genug sein, sich mit Adolf
Hitlers "Mein Kampf" kritisch auseinanderzusetzen. Davon abgesehen
bleibt der Fall zweischneidig: indem ausgerechnet ein englischer
Verleger ausgerechnet am Kiosk und nicht im Fachbuchhandel Auszüge
aus Hitlers Schrift als Mitnehmware anbietet.
Doch ob das alles eine Rolle spielt für die Position des
Freistaats Bayern im Rechtsstreit mit Verleger Peter McGee, bleibt
noch offen
Drei Nominierungen für Deutschland! Für die Oscar-Verleihung wurde
also nicht nur, wie erwartet, Wim Wenders mit seiner
3-D-Dokumentation "Pina" nominiert. Auch ein deutscher Kurzfilmer und
deutsche Schauspieler können sich Hoffnungen machen. Benno Fürmann,
Herbert Knaup und Maria Schrader dürfen den Lorbeer zwar nur als
Beteiligte an einem ausländischen Film ersehnen. Dass es aber gerade
ein polnischer Kriegsfilm mit
Oscar-Chancen für "Pina" und Wim Wenders: Die
3-D-Hommage an die verstorbene Choreographin Pina Bausch ist als
einer von fünf Filmen in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" für
den diesjährigen Oscar nominiert. Der Film entstand als Koproduktion
von Neue Roadmovies mit dem ZDF, dem ZDF-Theaterkanal und ARTE,
gefördert wurde "Pina" von der NRW-Filmstiftung. Die Redaktion liegt
bei Wolfgang Bergmann, Gabriele Heuser und Dieter Schneider
Seal und Heidi trennen sich. Wen diese Nachricht überrascht hat,
der ist der perfekten Selbstinszenierung der Klum auf den Leim
gegangen. Die glückliche Ehe mit dem Schmusesänger, das makellose
Patchwork-Familienglück sowie die mühelose Vereinbarkeit von Kindern
und Karriere waren Teil des Sauberfrau-Images, das das
geschäftstüchtige Model akribisch aufgebaut hat. Was hinter den
Kulissen passierte, wurde kaum publik – auch das is
Die Türen mögen wieder offen sein, doch die kostbarsten Exponate
liegen hinter Panzerglas: Das Kasseler Brüder-Grimm-Museum
präsentiert mit den Erstausgaben der berühmten Märchensammlung seine
Kronjuwelen, aber so, dass sie auch sicher aufgehoben sind. Gerade
kleine Besucher würden sicher gern in den kostbaren Büchern blättern.
Doch als Exponate von unwiederbringlichem Wert verdienen die Bücher
allen Schutz. Ein una
Ein Hohenzoller in der Kutsche! Aber niemand
schaut hin. Als im Sommer Georg Friedrich, der Chef der Dynastie,
seine Prinzessin Sophie heiratete, nahm die Republik davon keine
Notiz. Jetzt würde ein kleiner, gebeugter Herr mit Hut und Gehhilfe
300 Jahre alt – und die Republik feiert. Nein, tut sie nicht. Da
müssen erst die Windsors kommen . . . Berlin ruft »Vivat, Fritz!«,
kleine Ortschaften, in denen noch ein pensionierter Oberstudienrat
lebt, der diesen Friedrich v
Mit der Geschichte des eigenen Volks ist es wie mit
der Familie: Man kann sie sich nicht aussuchen; man muss sie nehmen,
wie sie ist. Im Guten wie im Bösen. Selbst nach Jahrhunderten. Der
Preußenkönig Friedrich II., im 19. Jahrhundert zum Großen befördert,
ist ein schönes Beispiel dafür. Ein Monarch mit zwei Gesichtern. Als
Philosoph eine Ausnahmeerscheinung schon zu Lebzeiten, der der
Aufklärung, also den Prinzipien von Vernunft, Toleranz, Freiheit
Immer mal wieder hörte man davon: Hinter der
Alzheimer-Krankheit soll eine Infektion stecken. Diese Erkenntnis
wurde lange hinter vorgehaltener Hand gehandelt. Jetzt ist sie Thema
großer Fachkongresse. Infektion – da denken viele an Ansteckung von
Mensch zu Mensch, an Epidemien oder daran, dass man in Gefahr ist,
wenn man den erkrankten Opa oder die Nachbarin besucht. Die Angst ist
menschlich – doch das, was die Wissenschaft zurzeit an Beweisen für
eine Übertragung von
Die Kölner Polizei ermittelt gegen einen Domschweizer
wegen des Verdachts des Dieb-stahls. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Montagsausgabe) berichtet, soll der 62-Jährige Geld aus Opferstöcken
gestohlen haben. Das Domkapitel wollte sich zu den Vorwürfen auf
Anfrage nicht äußern: "Das ist eine Personalangelegenheit, aus
Datenschutzgründen werden wir dazu nichts sagen", erklärte der Kölner
Domprobst Norbert Feldhoff auf Anfr