Bonn. Recherchen des in Bonn erscheinenden
General-Anzeigers haben zur Aufklärung eines lange zurückliegenden
Mordes geführt. Dabei geht es um die vor 16 Jahren verschwundene
Rheinbacher Arzthelferin Trudel Ulmen. Wie sich jetzt erst
herausstellte, soll der damalige Ehemann Ulmens seine Frau nach einem
Streit erstickt, die Leiche in sein Auto geladen und in einem Wald in
Bad Honnef notdürftig verscharrt haben. Die Polizei hatte die Suche
nach der Vermissten damals nach
Remarque plus Impressionisten, Kunst plus Glamour: Die Ausstellung
mit Bildern der Sammlung des Literatur-Weltstars sollte ein Ereignis
werden. Mit der Absage verkehrt sich das Prestige-Projekt für
Osnabrück zum peinlichen Desaster. Nach den Debatten um das dicke
Minus im Etat der Ausstellung "Die verborgene Spur" steht das
Felix-Nussbaum-Haus wieder schlecht da, scheint Osnabrück als Ort für
große Kunstausstellungen weiter diskredi
Sein Prozess gibt Anders Breivik ein zweites
Mal eine Bühne, auf der er sich und seine verquere Sicht darstellen
kann. Nach seinen Taten, mit denen er so viel Leid über so viele
Menschen brachte, darf er dieses Handeln auch noch vor Gericht
erklären. So wenig nachvollziehbar wie die Taten selbst ist seine
Rechtfertigung, in "Notwehr" gehandelt zu haben, um ein Zeichen gegen
die Einwanderungspolitik seines Landes zu setzen. "Der ist verrückt",
ist der
WDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz hat erneut
bekräftigt, dass es bei den geplanten WDR 3-Programmänderungen nicht
darum gehe, Kosten zu sparen oder Personal abzubauen. In der WDR
5-Sendung "Funkhaus Wallrafplatz", die auch im Kulturradio WDR 3
ausgestrahlt wurde, antwortete Schmitz am Samstagmorgen auf
entsprechende Hörerfragen: "Es geht definitiv nicht um
Kostenersparnis. Kulturprogramme müssen sich verändern, weil sich die
Medienlandschaft
Der Philosoph und Publizist Richard David Precht hat
die geplanten Änderungen beim Kultursender WDR 3 scharf kritisiert.
"Hier wird durch immer neue Reformen die Substanz des Senders
zerstört – ohne, dass es dafür einen plausiblen Grund zu geben
scheint", schreibt Precht in einem Beitrag für den "Kölner
Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). "Ich sehe die Entwicklung bei WDR
3 schon seit längerer Zeit mit ungläubigem Staunen", f&
Potsdam bekommt eine Kunsthalle geschenkt. Und viel ist noch nicht
darüber zu hören, was das Haus einmal zeigen soll: DDR-Kunst des
Mäzens Hasso Plattner, und Wechselausstellungen.
Gerade diese Offenheit dürfte in der benachbarten Metropole Berlin
für spitze Ohren sorgen: Die Stadt ist voller Künstler, die seit
Jahren um eine ständige Adresse für Gegenwartskunst ringen. Von 2008
bis 2010 stieß die Temporäre Kuns
Ausgabe vom 14.04.2012 Es ist schon erstaunlich, wie es eine
kleine Gruppe radikaler Islamisten geschafft hat, binnen weniger Tage
für medialen Aufruhr zu sorgen. In der Empörungsgesellschaft ist es
einfach, das Interesse der Öffentlichkeit zu wecken, wenn man nur
über PR-Geschick und die nötigen Finanzmittel verfügt. Dann fällt es
dem Publikum wie der Politik schwer, gelassen auf eine gezielte
Provokation zu reagieren. Wir soll
Im Zweifel für die Rückgabe: In der kniffligen Frage der Raubkunst
haben die Bonner Museumsleute die richtige Entscheidung getroffen.
Auch dann, wenn leichte Zweifel bleiben, sollten Kunstwerke eher an
die Erben jüdischer Vorbesitzer zurückgegeben werden, als sie im
Museumsbesitz zu belassen. Es wäre umgekehrt unerträglich, Exponate
von zweifelhafter Herkunft weiter dem Publikum zu präsentieren.
Noch sind es wohl eher Ausnahmen, wenn Jugendliche
beim Schönheitschirurgen auftauchen, sich schmalere Nasen, vollere
Lippen, größere Brüste wünschen. Vor allem in Deutschland. Und
verantwortungsbewusste Ärzte schicken die 16-, 17-Jährigen nach einer
kurzen Beratung nach Hause. Sofern es sich nicht um medizinische
Notwendigkeiten handelt. Dass der Gesetzgeber mit Verboten reagieren
will, bevor es doch noch zum Trend wird, weil das Schönermachen auf