Wenige Bilder, kaum Besucher, Stille im Ausstellungsraum: Martin
Tröndles Vision von der Zukunft der Museen muss provozieren. Der
Kulturwissenschaftler fordert Besucher heraus, die den Kitzel des
Kulturevents verlangen, er düpiert Kuratoren, welche die Jagd nach
Leihgaben wie einen Sport betreiben. Und schließlich nervt er
Kulturpolitiker, die Museen so wie andere Kultureinrichtungen nur
über Kennzahlen wahrnehmen kö
Ariane Friedrich ist zu weit gegangen. Wer den
vermeintlichen Autor einer obszönen E-Mail öffentlich anprangert,
indem er Name und Adresse ins Internet stellt, der übt Selbstjustiz.
Die Leichtathletin muss es wissen: Sie ist Kommissarin. Und als
solche ein schlechtes Vorbild. Denn ihr Vertrauen in die Justiz kann
nicht groß sein.
Hartnäckige Belästigung ist keine Bagatelle, "Stalking" nicht ohne
Grund seit 2007 im Strafgesetzbuch verankert. Bei d
Der einzige Staat, in dem heute noch Latein
gesprochen wird, ist der Vatikan, und selbst hier immer seltener. Der
Nutzen von Latein bei Auslandsreisen schwindet ja schon seit einigen
Jahrhunderten. Es gibt nur noch zwei Gründe, Latein zu lernen.
Erstens, weil es Universitäten in etlichen Studienfächern von Medizin
bis Geschichte immer noch verlangen – selbst wenn es gar nicht mehr
gebraucht wird. Oft ein überflüssiger Zopf, der abgeschnitten gehört.
Zweitens abe
Sittensen. Wende im Fall des im Dezember 2010
erschossenen jugendlichen Räubers: Die Staatsanwaltschaft in Stade
erhebt nun doch Anklage gegen den damals 77-jährigen Todesschützen.
Das berichtet der WESER-KURIER (Bremen) in seiner Dienstagsausgabe.
Noch im vergangenen Jahr hatte sie das Ermittlungsverfahren gegen den
Rentner mit der Begründung eingestellt, der Mann habe in Notwehr
gehandelt. Jetzt klagt sie ihn wegen Totschlagverdachts an. Der
16-Jährige hatte am 1
In Halle hat sich offenbar ein Elfjähriger im
Internat einer Sportschule an einem gleichaltrigen Mädchen
vergangen. Zwei Mitschüler sollen den Vorfall gefilmt und im
Internet veröffentlicht haben, berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Dienstagausgabe). Polizei und
Staatsanwaltschaft gehen einer entsprechenden Strafanzeige nach, die
von den Eltern der Schülerin in der vergangenen Woche erstattet
worden ist. Es werde wegen sexuellen Missbra
Lennestadt-Elspe (ERF). Bei einem
Schlunz-Abenteuertag auf dem Gelände der Karl-May-Festspiele in Elspe
(Sauerland) am Samstag, 22. September 2012, dreht sich von 10 bis
16.30 Uhr alles um den "Schlunz". Die literarische Figur, die durch
Bücher, Hörspiele und die Filmreihe "Der Schlunz – Die Serie" weithin
bekannt ist, steht zum einen im Mittelpunkt des Abenteuertages, zum
anderen bietet Elspe in Europas größtem reinen Show- und Festivalpark
ein
Kölner sehen ihre Stadt gern als gar nicht so heimliche
Hauptstadt. Dieser Anspruch, der sonst so penetrant, weil
unbescheiden wirkt, hat doch etwas für sich. Das belegen jetzt die
Grabungsfunde, die mit ihrer schieren Masse wie mit ihrer
bestechenden Qualität beeindrucken. Sie zeigen noch eindrucksvoller
als bisher, dass unter dem heutigen Köln nicht nur ein oder zwei,
sondern unzählig viele weitere Versionen der Stadt l
Zur 25. Ausgabe des Media Art Festivals gab es viel Lob: Der
Philosoph Lischka sah in der Dominikanerkirche Werke von Weltrang.
Shelly Silver – eine Künstlerin, die sonst in New York und Paris
ausstellt – nennt die Hasestadt Europas Zentrum der Medienkunst.
Wissen die Osnabrücker eigentlich, was für ein Kaliber sie
beheimaten?
Wer sich umhört, bekommt den Eindruck: Auch beim 25. Mal fragen
sich zu viele, was Media Art überhaupt ist. Antwort: z. B.
Dortmund macht den Meistertitel klar – und das ganze
Revier jubelt. Selbst in Schalke sollen am Samstagabend zufriedene
Fans gesichtet worden sein – immerhin hielten die Dortmunder mit dem
Sieg über Gladbach den Schalkern ihren härtesten
Tabellen-Konkurrenten vom Leib. Zudem hat S 04 beste Chancen
auf die Champions League. Da muss man auch mal gönnen können. Doch
die deutsche Fußball-Hauptstadt heißt zumindest für ein weiteres Jahr
Dortmund. Di
Die Freude in und um Regensburg ist groß. Daniele Negroni hat es
ins Finale von "Deutschland sucht den Superstar" geschafft – und da
ist Lokalpatriotismus durchaus erlaubt. Raus aus dem Titelrennen ist
seit Samstag Jesse Ritch – der laut Jury beste Sänger des
Halbfinaltrios. Nicht zum ersten Mal in dieser DSDS-Staffel muss
einer der besseren Sänger die Koffer packen. Geht es nun in der
RTL-Castingshow noch um Gesang oder nur noch u