Neue OZ: Kommentar zu Musik / Deutschland / Nahost

Bescheidener Beitrag – aber ein nachhaltiger

Das Konzert eines deutschen Orchesters in Ramallah wird die Region
nicht befrieden – genauso wenig wie es die Klavierabende von Daniel
Barenboim und das Konzert mit dem Divan-Orchester getan haben. Aber
aus zwei Gründen ist es richtig und wichtig, solche Konzerte
stattfinden zu lassen: Erstens begegnen sich Menschen
unterschiedlicher Lager, zweitens lenkt eine solche Veranstaltung den
Blick der Weltöffentlichkeit in die Krisenregion.

Schwäbische Zeitung: Casting-Formate haben ausgedient – Kommentar

Der Erkenntnisprozess bei Pro7 stockt offenbar.
Warum sonst darf Heidi Klum auch 2014 auf Modelsuche gehen? Denn
dieses Jahr war nicht nur die Quote schlecht, sondern auch die
Resonanz. K

aum einer hat über die Show diskutiert, kaum jemand die Mädchen
verglichen oder über Favoriten und Zicken gestritten. Es war, als
liefe eine Wiederholung. Der Grund: Casting-Formate haben ausgedient.

Ob Bohlen einen Superstar sucht oder Klum ein Model, ist egal.
Dummerweise erwirtsch

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu»Germany–s next Topmodel«

In einer der letzten Folgen kündigte Heidi Klum
ein freizügiges Fotoshooting mit den Worten an, die Mädchen hätten
dann etwa so viel an, wie ein Blatt Papier groß ist. Darf sich da die
Moderatorin von »Germany–s next Topmodel« über Vorwürfe wundern, ihre
Show sei sexistisch, Geschäftemacherei mit nackter Haut und eine
Verherrlichung von Idealmaßen? Selbst wer nicht darüber streiten
möchte, wie viel nackte Haut normal ist,

neues deutschland: (Sperrfrist 31. Mai 2000)Kabarettpreis DER EDDI 2013 geht an Michael Hatzius

Der Berliner Puppenspieler Michael Hatzius wird am
heutigen Abend mit dem nach 25 Jahren Unterbrechung erstmals wieder
verliehenen Kabarettpreis DER EDDI ausgezeichnet. Im Berliner
Filmtheater Babylon wird dem vor allem durch seine sprechende Echse
bekannte Hatzius eine handgefertigte Bronze-Statuette, die den
Namensgeber des Preises Edgar Külow (1925-2012) nachbildet, sowie das
Preisgeld von 1.000 Euro übergeben. Hatzius selbst wird sein
philosophisch-altkluges Reptil präse

Das Erste / „ttt – titel thesen temperamente“ am 2. Juni 2013 im Ersten

"ttt" kommt am Sonntag, 2. Juni 2013, um 23.00
Uhr, vom Norddeutschen Rundfunk und hat folgende Themen:

"Ish bin ein Bearleener" – Wie John F. Kennedy vor 50 Jahren in
Berlin triumphierte / Bis kurz vor seinem Auftritt hat John F.
Kennedy noch mit einem Dolmetscher geübt, am Ende las er den letzten
Satz seiner berühmten Rede im Juni 1963 vor dem Schöneberger Rathaus
von einem Zettel mit Lautschrift ab: "Ish bin ein Bearleener". Die
Bevö

„Mich quälen Eltern, die immer genau wissen, wie alles geht“ – Brigitte Hobmeier im Nido-Interview

Die Schauspielerin Brigitte Hobmeier, 37 Jahre,
steigt lieber in den Sandkasten zu den Kindern anstatt sich mit
Erwachsenen auf dem Spielplatz zu unterhalten. Im Interview mit dem
Familienmagazin Nido (Ausgabe 6/2013, ab heute im Handel) sagt sie:
"Mich quälen Eltern, die immer genau wissen, wie alles geht, und die
dementsprechend alles negativ kommentieren müssen, was nicht so ist
wie bei ihnen." Manchmal habe sie das Gefühl, junge Eltern würden
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IBUg 2013 im Zwickauer Eisenwerk

IBUg 2013 im Zwickauer Eisenwerk

Die Industriebrachenumgestaltung (kurz IBUg) geht in diesem Jahr bereits in ihre achte Auflage. Was als kleines und inoffizielles Graffitimeeting in Meerane begann, hat sich seit 2006 zu einem Festival und Kunstprojekt von internationalem Renommee entwickelt – mit Künstlern aus der ganzen Welt, faszinierender Kunst und einer einzigartigen Atmosphäre.

Neue OZ: Kommentar zu Theater / Auszeichnungen

Auftrieb für die Jungen

Fast ist man ein klein wenig erleichtert, dass nicht schon wieder
Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek das Rennen um den Mülheimer
Dramatikerpreis gemacht hat. Nun hat mit Katja Brunner eindeutig der
Nachwuchs reüssiert. Das gibt der jungen Dramatiker-Szene mit
Sicherheit gehörigen Auftrieb. Zumal der Intendant der Berliner
Festspiele und damit auch des renommierten Theatertreffens, Thomas
Oberender, gerade eine Lanze für Regisseure

Neue OZ: Kommentar zu 60 Jahre Erstbesteigung Mount Everest

Der Mythos hat ein Ende

Seit der Erstbesteigung im Mai 1953 hat der Mount Everest Menschen
immer wieder in den Bann gezogen. Sie wollen ihn bezwingen, den
höchsten aller Berge. Und als sei das nicht genug, werden wie am
laufenden Band Rekorde gebrochen: die erste beinamputierte Frau auf
dem Gipfel, der erste 80-Jährige und damit älteste Mensch, die erste
Frau aus Saudi-Arabien und die erste Frau aus Pakistan.

Mittlerweile hat der Berg seinen Mythos verloren. Denn die