Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu»Germany–s next Topmodel«





In einer der letzten Folgen kündigte Heidi Klum
ein freizügiges Fotoshooting mit den Worten an, die Mädchen hätten
dann etwa so viel an, wie ein Blatt Papier groß ist. Darf sich da die
Moderatorin von »Germany–s next Topmodel« über Vorwürfe wundern, ihre
Show sei sexistisch, Geschäftemacherei mit nackter Haut und eine
Verherrlichung von Idealmaßen? Selbst wer nicht darüber streiten
möchte, wie viel nackte Haut normal ist, findet es zumindest
bedenklich, dass die Reize von 16-Jährigen, Kindern also, vermarktet
werden, um hohe Einschaltquoten zu erzielen. Wissenschaftler wettern
seit langem gegen das fragwürdige Format, das Weiblichkeit auf Brust,
Bauch und Po verkürzt, und auch TV-Moderatorinnen wie Lisa Ortgies
warnten vor der fatalen Botschaft an junge Mädchen, wonach im Leben
ein makelloser Körper wichtiger sei als ein kluger Kopf. An
Geschäftsfrau Klum prallen aber alle Vorwürfe ab. Sie will die Show
weitermachen, und Pro7 wird sie lassen, solange die Einschaltquote
stimmt. Proteste wie die von »Femen« werfen kurz ein Schlaglicht auf
die Sendung, ändern aber leider nichts.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

veröffentlicht von am 31. Mai 2013. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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