Kunst darf provozieren, irritieren, erschüttern. Nichts ist
langweiliger als eine Kunst, die nur Erwartungen erfüllt. Aber darf
Kunst menschenverachtend sein, die Unfreiheit feiern, nichts als Ekel
erregen? Die Freiheit der Kunst ist mit Recht weit gesteckt.
Aber deckt die Freiheit der Kunst wirklich alles Denkbare und
Undenkbare ab? Die Frage bezeichnet einen heiklen Grenzbereich. In
den führt uns wieder einmal Jonathan Meese. Den wilden Mix aus Hi
Sat1 ist in der Zuschauergunst deutlich hinter
ZDF, ARD und RTL zurückgefallen. Jetzt soll alles besser werden.
»Deutschlands schönstes Unterhaltungsfernsehen« verspricht
Sat1-Geschäftsführer Nicolas Paalzow vollmundig. Hier sind aber
größte Zweifel angebracht. »Big Brother« kehrt zurück – wie
originell! Nur weil Promis auf Schritt und Tritt beobachtet werden,
ist das nicht gleich eine Programminnovation, sondern nur der
Versuch,
Wer ein Smartphone besitzt, hat immer etwas zu tun.
Dabei spielt es keine Rolle, ob fünf Minuten an der Bushaltestelle zu
überbrücken sind oder die stundenlange Zugfahrt. Das ist praktisch,
denn wer ein Smartphone besitzt, ist nicht allein. Die virtuellen
Freunde sind immer dabei, schwätzen, kommentieren und nörgeln
gleichfalls ungeniert. Mithilfe des Smartphones kann man sich
verabreden. Ins Restaurant, an den Badesee, ins Kino oder ins
Konzert. Das Smartphone als
Die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse
bekommt den Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln im Jahre 2013,
berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitagausgabe).
Die Jury hat sich nach lebhafter Diskussion für die Autorin
ausgesprochen, die zuletzt den Roman "Quasikristalle" veröffentlicht
hat. Die Preis¬verleihung findet im November statt.
Der Böll-Preis ist die wichtigste literarische Auszeichnung der
Stadt Köln.
Zwei Produktionen von ERF Medien (Wetzlar) sind in St. Louis im
US-Bundesstaat Missouri mit drei Filmpreisen ausgezeichnet worden.
Beim Filmfestival der International Christian Visual Media (ICVM)
zeichneten die Juroren den Film "Wider das Vergessen – Holzfiguren
von Gottfried Reichel" von Martina Eibach als besten internationalen
Film und als besten Kurzfilm in Gold aus. In dem Film der Sendereihe
"Gott sei Dank – Spezial" wird das Schicksal des 87-jährigen Sa
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr
geht das Festival "Rock im Pott" am 18. August 2013 in die zweite
Runde. In der Arena auf Schalke bilden System Of A Down, Volbeat,
Casper und Tenacious D das spektakuläre Headliner-Paket. Einsfestival
überträgt live von 15.55 bis 23.45 Uhr im Fernsehen. Als Moderatoren
sind Anja Backhaus und Ingo Schmoll vor Ort. Zwischen den Auftritten
führen sie Interviews mit den Künstlern, fangen Stimmen aus dem
Pub
Mit dem Satz "Ich bin ein Berliner" eroberte
US-Präsident John F. Kennedy vor 50 Jahren die Herzen der Deutschen.
Es herrschte der Kalte Krieg, zwei Jahre zuvor war die Mauer
errichtet worden. Kennedys Rede beeinflusste das Amerika-Bild der
Bundesbürger nachhaltig. Vergangene Woche war mit Barack Obama wieder
ein amerikanischer Präsident zu Gast in Berlin. Doch das Amerika-Bild
der Deutschen hat sich seit Kennedy verändert. Aktuell sorgt das
US-Spähprogram
Die Ausstellung "Egon Schiele und seine Zeit" im
Museum der schönen Künste (Szépmüvészeti Múzeum) in Budapest ist die
bisher umfassendste Präsentation von Werken Egon Schieles in Ungarn.
Die Werke stammen aus dem Leopold Museum in Wien, erweitert um
ungarische Leihgaben. Bis 29. September ist die Schau im
bedeutendsten Kunstmuseum Ungarns, dem Szépmüvészeti Múzeum zu sehen.
Was immer der Grund sein mag für die geplanten Sparmaßnahmen am
Ingeborg-Bachmann-Literaturpreis in Klagenfurt – sein Ansehen in der
Welt dürfte schon jetzt Schaden nehmen. Denn wenn deutschsprachige
Länder wie Österreich, die Schweiz und Deutschland derart
hochkarätige und traditionsreiche Kultur-Institutionen infrage
stellen, dann ist das ein verheerendes Signal nach außen: Hochkultur
ist auch hier nicht mehr viel wert, das Giere
Rainald Goetz hat es mal probiert: 1983, sein
Roman war nicht so toll, da schnitzte er sich mit einer Rasierklinge
eine Treppe in die Stirn und las den Text blutend zu Ende. Die Jury
der »Tage der deutschsprachigen Literatur«, wie der Wettbewerb um den
Bachmann-Preis offiziell heißt, wandte sich mit Grausen – den Preis
jedenfalls bekam Goetz nicht. Wo gibt es das heute noch? In einer
Zeit der sorgfältig inszenierten Skandale sind Juroren, die wie die
Klagenfurter auf