Der türkisch-deutsche Schauspieler Adnan Maral
findet, dass Toleranz allein noch keine Grundlage für das
Zusammenleben verschiedener Kulturen ist: "Ich finde Toleranz als
Begriff schwierig. Am Ende müssen wir uns nicht tolerieren, sondern
akzeptieren, anerkennen, dass wir alle gleich sind. Das steht sogar
in der Verfassung – aber wir reden immer noch von Toleranz. Das ist
doch Wahnsinn", sagte Maral dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Samstags-
Mittwoch, 4. Juni 2014, 20.15 Uhr, 3sat
Erstausstrahlung
Der Erste Weltkrieg war nicht nur die Urkatastrophe des 21.
Jahrhunderts, er war auch der erste Film- und Medienkrieg der
Geschichte. Bereits 1914 erkannten die am Krieg beteiligten Mächte
die enorme Bedeutung von Film und Fotografie für Propaganda – und
nutzten sie für ihre Zwecke. Wie Fotografien und Filme während des
Kriegs eingesetzt wurden und wie authentisch sie tatsächlich sind,
zeigt am Mittwoch,
In Halle (Saale) werden im Sommer die ersten
Mietshäuser in Deutschland gebaut, in denen totales Rauchverbot
herrschen soll. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe). Weder in der Wohnung
noch auf dem Balkon oder auf dem Grundstück darf demnach geraucht
werden. Das soll in einem Zusatz zum Mietvertrag eigens vereinbart
werden. Das Rauchverbot erstreckt sich demnach auch auf Besucher.
Auch diese müssen auf ein begrüntes "
Schauspieler Devid Striesow übernimmt im
Kinofilm "Ich bin dann mal weg" die Rolle des Hape Kerkeling. Das sei
eine "Hammerherausforderung". "Hape Kerkeling ist großartig. Ich
finde ihn so schnell, so wahnsinnig intelligent und radikal in seinem
Tun", sagte der 40-Jährige der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinische Post" (Donnerstagausgabe). Er selbst habe noch keine
Erfahrungen auf dem Jakobsweg gesammelt. "Pilgern war ich ni
Schauspielerin Jeanette Hain (45) träumt noch heute
von ihrer Jugendliebe. Das sagte die Grimme-Preisträgerin im Gespräch
mit der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ, Donnerstagausgabe).
Die gebürtige Münchnerin sagte: "Mit meiner ersten großen Liebe
war ich fünf Jahre lang zusammen. Ich träume heute noch von ihm. Ich
habe ihn kürzlich noch getroffen, und als ich ihn sah, war das eine
unglaubliche Zeitreise. Ich war sofort
Es ist jedes Jahr das gleiche Bild: An Christi
Himmelfahrt – jenem Kirchenfest, dem wir in Deutschland einen
gesetzlichen Feiertag verdanken – ziehen Gruppen von Männern übers
Land. Fast immer einen mit reichlich Alkohol beladenen Bollerwagen im
Schlepptau, feiern sie »Vatertag«. Und in dem Maße, wie sich die
Menge der Spirituosen auf dem Wägelchen verringert, steigt der
Promillepegel der Fußgänger.
Das deutschlandweit erste Dokumentarfestival
startet am Mittwoch (28. Mai) in Karlsruhe. Bis zum 1. Juni werden in
der Kinemathek Karlsruhe Dokumentarfilme, Hördokumentationen und
dokumentarische Installationen gleichberechtigt präsentiert und
diskutiert. Erwartet werden 20 Künstler, Autoren und Regisseure aus
allen drei Sparten. Das Kulturradio SWR2 begleitet das Festival in
seinem Programm und unterstützt den Wettbewerb um die beste
Hördokumentation. Am Sonntag u
WDR-Intendant Tom Buhrow diskutiert am 4. Juni im "WDR Check" ein
weiteres Mal mit Publikum, MedienkritikerInnen und Prominenten über
den WDR und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Tom Buhrow: "Wir
stehen vor Riesenherausforderungen: Wir wollen verstärkt crossmedial
produzieren und mehr junge Menschen erreichen. Gleichzeitig müssen
wir drastisch sparen. Das wollen wir den Menschen in NRW vermitteln,
denn sie sind unse
Hashtag, E-Bike, Crowdfunding – Sprachpuristen
sind schnell darin, sich über die angebliche Flut von Anglizismen in
der deutschen Sprache zu beschweren. Dabei vergessen sie, dass
Sprache lebt und sich beständig verändert. So haben die New Yorker
einige Brocken aus dem Jiddischen in ihr Alltagsenglisch übernommen.
Ein paar deutsche Worte tauchen auch in englischsprachigen Medien
immer wieder auf: So finden Autoren von Lifestyle-Magazinen manche
Dinge "über-coo
Auf eine 60-jährige Geschichte kann der
"Eulenspiegel" zurückblicken, im Mai 1954 erschien die
Satirezeitschrift zum ersten Mal. "Der Eulenspiegel war ein
ostdeutsches Blatt und ist es auch geblieben. In Ostdeutschland haben
wir unsere vielen Abonnenten, nach 25 Jahren aber glücklicherweise
auch etliche im Westen", sagt Chefredakteur Mathias Wedel im
Interview mit der Tageszeitung "neues deutschland"
(Dienstagsausgabe). In Konkurrenz zur "T