Selbst am letzten Tag des Jahres bleiben dem Klassikfreund
schwerwiegende Entscheidungen nicht erspart: In der ersten Reihe
sitzen bei den Berliner Philharmonikern und dem jugendlichen Dudamel
oder gut sehen mit der Dresdner Staatskapelle und dem
traditionsbewussten Thielemann?
Normalerweise spielt klassische Musik im Fernsehen so gut wie
keine Rolle. Da mutet es wie ein schlechter Witz an, dass sich an
Silvester zwei große Orchester um Zuscha
Schneezeit gleich Schmökerzeit? So ist es. Der Schnee bremst das
Leben. Der Alltag ist damit erschwert – sehr zum Vorteil einer Muße,
die jetzt mehr Raum gewinnt. In der Winterlandschaft klingen Schritte
anders, das Licht gewinnt eine neue Klarheit, Gedanken schweifen
weiter. So viel Ruhe sollte in Lektüre investiert werden. Der Winter
ist die richtige Zeit für die ganz dicken Bücher, nicht nur für
diejenigen, welc
Jedes Jahr zu Weihnachten feiert die Christenheit die Menschwerdung Gottes. Der normale Sterbliche wundert sich: Gott soll Mensch geworden sein? Ist er denn nicht Gott geblieben? Der gesunde Menschenverstand sagt doch ziemlich klar: Das Wort „Gott" meint etwas anderes als das Wort „Mensch". Gott – wenn es ihn gibt – ist nicht Mensch, sondern eben: Gott. Was also soll die Aussage von der Menschwerdung Gottes? Hat sie eine Bedeutung für unser Leben – eine tiefere Bedeutung als die e
„EAGL“ (European Artists Going Live) ist die Konsequenz der Arbeit einiger Berliner
Künstler. Bereits die erste Ausstellung „BAGL“ (Berlin Artists Going Live) hatte im
Herbst 2009 parallel zu den großen Berliner Kunstmessen großen Erfolg – mit
vorwiegend galerieungebundenen und auch weniger bekannten bildenden
Künstlern aller Stilrichtungen.
Die schillernde Abschlussfeier in vier
Revierstädten, der zweite Teil des Wintermärchens nach der Eröffnung
auf der schneeverzuckerten Zeche Zollverein, hat noch einmal gezeigt,
dass die Kulturhauptstadt vor allem eines war: ein großes Fest, bei
dem den Menschen warm ums Herz werden konnte – nicht nur beim
sonnenverwöhnten Picknick auf dem Ruhrschnellweg. "Wandel durch
Kultur, Kultur durch Wandel"? Nur allzu gern haben die Macher der
Kulturhauptstadt in