WDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz hat erneut
bekräftigt, dass es bei den geplanten WDR 3-Programmänderungen nicht
darum gehe, Kosten zu sparen oder Personal abzubauen. In der WDR
5-Sendung "Funkhaus Wallrafplatz", die auch im Kulturradio WDR 3
ausgestrahlt wurde, antwortete Schmitz am Samstagmorgen auf
entsprechende Hörerfragen: "Es geht definitiv nicht um
Kostenersparnis. Kulturprogramme müssen sich verändern, weil sich die
Medienlandschaft
Der Philosoph und Publizist Richard David Precht hat
die geplanten Änderungen beim Kultursender WDR 3 scharf kritisiert.
"Hier wird durch immer neue Reformen die Substanz des Senders
zerstört – ohne, dass es dafür einen plausiblen Grund zu geben
scheint", schreibt Precht in einem Beitrag für den "Kölner
Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). "Ich sehe die Entwicklung bei WDR
3 schon seit längerer Zeit mit ungläubigem Staunen", f&
Potsdam bekommt eine Kunsthalle geschenkt. Und viel ist noch nicht
darüber zu hören, was das Haus einmal zeigen soll: DDR-Kunst des
Mäzens Hasso Plattner, und Wechselausstellungen.
Gerade diese Offenheit dürfte in der benachbarten Metropole Berlin
für spitze Ohren sorgen: Die Stadt ist voller Künstler, die seit
Jahren um eine ständige Adresse für Gegenwartskunst ringen. Von 2008
bis 2010 stieß die Temporäre Kuns
Ausgabe vom 14.04.2012 Es ist schon erstaunlich, wie es eine
kleine Gruppe radikaler Islamisten geschafft hat, binnen weniger Tage
für medialen Aufruhr zu sorgen. In der Empörungsgesellschaft ist es
einfach, das Interesse der Öffentlichkeit zu wecken, wenn man nur
über PR-Geschick und die nötigen Finanzmittel verfügt. Dann fällt es
dem Publikum wie der Politik schwer, gelassen auf eine gezielte
Provokation zu reagieren. Wir soll
Gazprom ist nicht nur einer der mächtigsten Energiekonzerne der Welt mitüber 400 000 Mitarbeitern, eigenen Fernsehkanälen und einem eigenen bewaffneten Geheimdienst. Er ist, was gemeinhin gerneübersehen wird, auch die politische und wirtschaftliche Waffe der in Russland herrschenden Kleptokratie, die keinerlei Interesse an einer demokratischen Entwicklung hat. Wer mit Gazprom Geschäfte macht, der füttert daher diese Kleptokratie unter Führung von Wladimir Puti
Im Zweifel für die Rückgabe: In der kniffligen Frage der Raubkunst
haben die Bonner Museumsleute die richtige Entscheidung getroffen.
Auch dann, wenn leichte Zweifel bleiben, sollten Kunstwerke eher an
die Erben jüdischer Vorbesitzer zurückgegeben werden, als sie im
Museumsbesitz zu belassen. Es wäre umgekehrt unerträglich, Exponate
von zweifelhafter Herkunft weiter dem Publikum zu präsentieren.