Weser-Kurier: Kommentar von Uwe Dammann zur Weserburg-Debatte

Es war fast zu erwarten: Vor der Wahl am 10. Mai
werden in Bremen keine heißen Eisen mehr angefasst. Da scheinen sich
alle Fraktionen einig zu sein. Jedenfalls drängt sich dieser Eindruck
nach der Sitzung der Kulturdeputation auf. Nach der hitzigen Debatte
um die Zukunft des Museums mit Plagiatsanschuldigungen und
Rücktrittsforderungen in der vorigen Woche wehte hier nur noch ein
Lüftchen an Schuldvorwürfen. Stattdessen herrschte die (weitgehende)
Einigkeit der De

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Isolde Stöcker-Gietl zum Blitzmarathon

Die Polizei rührt kräftig die Werbetrommel,
doch es wird alles nichts nützen. Auch beim dritten Blitzmarathon
werden die über 13 000 Polizeibeamten an den rund 7000 Messstellen
Temposünder blitzen. Und definitiv nicht wenige. Der
Abschreckungseffekt dieser Aktion hält sich in Grenzen – und doch ist
sie wichtig, um das Thema Geschwindigkeit am Steuer regelmäßig
öffentlich zu thematisieren. Denn die meisten Verkehrsunfälle mit
tödlichem

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Thomas Spang zum Jahrestag der „Deepwater Horizon“-Katastrophe

Fünf Jahre sind vergangen, seit die Explosion
auf der "Deepwater Horizon" die größte Ölkatastrophe in der
Geschichte auslöste. Unvergessen bleiben die Bilder der brennenden
Plattform im Golf von Mexiko, auf der elf Menschen wegen
unverzeihlicher Schlampereien ihr Leben verloren. Beispiellos bleibt
der gigantische Ölteppich, der sich in 87 Tagen auf 9 900
Quadratkilometern ausbreitete. Die Verantwortlichen bei BP,
Haliburton und Transocean zahlten d

BFG-THE BIG FRIENDLY GIANT / Die Besetzung von Steven Spielbergs neuestem Film steht fest

Steven Spielbergs
Bestsellerverfilmung von Roald Dahls BFG-THE BIG FRIENDLY GIANT nimmt
immer mehr Form an. Wie bereits angekündigt wird der dreimalige
Tony-Preisträger Mark Rylance die Titelrolle des "Big Friendly Giant"
übernehmen. Newcomerin Ruby Barnhill spielt an seiner Seite die Rolle
der Sophie. Bill Hader, Jemaine Clement, Michael David Adamthwaite,
Daniel Bacon, Chris Gibbs, Adam Godley, Jonathan Holmes, Paul Moniz
de Sa und Olafur Olaffson schlüpfen in

Badische Zeitung: Zum Tod von Günter Grass / Unbequeme Stimme Kommentar von Thomas Hauser

Grass war weit mehr als Schriftsteller und
Grafiker. Er hat viel getan für die Verbesserung des Rufs der
Deutschen in aller Welt nach dem Zusammenbruch des Hitlerreichs. Und
er hat wesentlich die Versöhnung der Intellektuellen mit der Politik
in den siebziger Jahren vorangetrieben. Insbesondere mit der SPD
unter Willy Brandt. Er steht allerdings auch für die wachsende
Entfremdung in den vergangenen 25 Jahren. http://mehr.bz/khsts085

Pressekontakt:
Badische Zeitung
Schluss

Westfalen-Blatt: zum SC Paderborn

Nein, Herr Hack, diese Aktion war nicht »frech«,
sie ist eine Frechheit. Spätestens mit Ihrer irreführenden Aussage
gegenüber der Deutschen Presse-Agentur haben Sie sich und dem SC
Paderborn einen Bärendienst erwiesen. Was als Gag gemeint gewesen
sein mag, endet im Fiasko. Nicht nur die Polizei ist sauer. Und das
vollkommen zu Recht. Ärger, Häme und Spott sind nun Ihr Lohn. In der
Aufmerksamkeitsmaschine Fußball-Bundesliga mag vieles erlaubt

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Tod von Günter Grass

Am 12. August 2006 erklärt Günter Grass, dass er
bei Kriegsende 1945 in der Waffen-SS gedient hatte. Wissentlich?
Unwissentlich? Egal. Der Kritiker Grass wird zum Angeklagten, wird
selbst einer derjenigen, für die Wahrheit mitunter nur ein Wort ist.
Unerträglich aber ist nicht das Agieren als Ladeschütze in den
letzten Kriegstagen, sondern die aufgesetzt wirkende Annäherung an
das Thema. Die Politik geht endgültig wieder auf Abstand zur Kunst.
Günter