Eigentlich konnten sie nur alles falsch machen
und haben jetzt doch etwas richtig gestellt. Zahlen die Jesuiten
Missbrauchsopfern eine Entschädigung, heißt es, sie wollen sich von
der Schuld freikaufen. Zahlen sie nicht, bleibt es bei der bisherigen
Kritik, außer verbaler Abbitte tue der Orden nichts. Im Lichte dieses
Konflikts ist die Ankündigung von Stefan Kiechle ein bemerkenswertes
Zeichen. Der Provinzial der Jesuiten hat als Erster in der
katholischen Kirche den O
Heino hat ja schon einmal mit Revolte gedroht, als
das ZDF die "Lustigen Musikanten" vor drei Jahren in den Ruhestand
schickte. Einen Euro sollten die Gebührenzahler der GEZ doch einfach
vorenthalten, empfahl der große Blonde mit der schwarzen Brille. Nun
dreht das Zweite auch noch dem "Grand Prix der Volksmusik" den Saft
ab. Es dürfte Beschwerden hageln. Der Sender will sich langsam von
seinem Rentner-Image befreien, wohlwissend allerdings, dass gerade
Was wurde auf deutschen Bühnen nicht alles
angestellt. Da war Raum für Ekstase und Wahnsinn, für Depression und
zwischenmenschliche Zerfleischungen. Blut ist geflossen und Seelen
wurden zerstört. Mal triumphierten die Schauspieler, mal die
Regisseure, hier die Stückezertrümmerer und Bilderstürmer, dort die
behutsamen Bewahrer und ehrfürchtigen Exegeten. Traut man dem Tonfall
einiger Feuilletonisten, ist am Theater trotz großer Geste eine
Ersch&
Im klassischen Agrarland Pommern lebten und
arbeiteten noch zu Beginn des 20. Jahr¬hunderts rund 60 Prozent der
Bevölkerung auf dem Land. Schwere körperliche Arbeit, aber auch Feste
und Bräuche im Rhythmus des Jahreslaufs prägten das Leben. In
Zusammenarbeit mit dem Pommerschen Landesmuseum Greifswald ist im
Hinstorff Verlag ein Bildband erschienen, der faszinierende Einblicke
in den Alltag der Jahre 1900 bis 1945 gibt.
Nun auch das noch, möchte man aufstöhnen. Einem Manager und nicht
einem Künstler die Geschicke eines Theaters anzuvertrauen hat sich im
Fall Bremen als verhängnisvoll erwiesen. Dabei sollte und wollte doch
gerade der Sparkommissar Hans-Joachim Frey mit deutlich weniger Geld
als sein Vorgänger spannendes Theater machen.
Die Politik ist eines Besseren belehrt worden und sollte es sich
merken: Ein Manager ist mitnichten Garantie dafür, dass B
Missbrauchsfälle in der Kirche, an Schulen, in
der Ferienfreizeit, jetzt offenbar im Kinder-Kurheim und im privaten
Umfeld hinter verschlossenen Türen täglich. Dass sich Erwachsene an
Kindern vergehen, ist mittlerweile trauriger Justizalltag. Aber dass
Kinder andere Kinder sexuell nötigen, demütigen, missbrauchen? Nein,
es war kein Druckfehler: Einer der Rädelsführer der von der DAK
zunächst als »erweiterte Doktorspiele auf freiwilliger Basis&l
Vom 7. bis 10. Juni 2012 veranstaltet der Deutsche Chorverband in
Frankfurt das Deutsche Chorfest. Was das für eine Stadt bedeutet und
vor allem wie es klingt, wurde bei einer "singenden Pressekonferenz"
zum Kampagnenstart "Chorfest 2012 – Frankfurt ist ganz Chor" am 15.
September auf dem Frankfurter Römerberg deutlich: 2.000 Kinder der
Frankfurter Initiative "Primacanta – Jedem Kind seine Stimme" sorgten
auf dem Römerberg für eine eindr
Dem Leopold Museum ist es gelungen, die Spitzenwerke
der in Riehen bei Basel beheimateten Fondation Beyeler nach Wien zu
bringen. Kurz vor seinem überraschenden Ableben im Juni hatte Prof.
Dr. Rudolf Leopold die Werke noch persönlich ausgewählt. Auch das von
Ernst Beyeler besonders geliebte Picasso-Gemälde "Femme" (1907) aus
der Periode der "Demoiselles d–Avignon" wird in Wien zu sehen sein,
ein Bild das sonst nie das von Stararchitekten Renzo Piano f&uu
Am 17.09.2010 erhält der Berliner Literatur-, Kunst-
und Musikwissenschaftler Norbert Miller in einem Festakt den
Deutschen Sprachpreis 2010 der Henning-Kaufmann-Stiftung im
Stifterverband. Die Preisverleihung findet im Festsaal des
Goethe-Museums in Weimar statt. Die Laudatio übernimmt der
Kunsthistoriker Andreas Beyer, der das Deutsche Forum für
Kunstgeschichte in Paris leitet.
In der Jurybegründung heißt es: "Er hat ein weitgespanntes
wissenschaftliche
Freitag, 1., und Samstag, 2. Oktober 2010, 19.20 und 22.45 Uhr, 3sat
Erstausstrahlungen
Am 2. Oktober 1995 startete ein ungewöhnliches Fernsehexperiment:
"Kulturzeit", das einzige werktägliche Kulturmagazin im
deutschsprachigen Raum, live produziert, in der Primetime zwischen
"heute" und "Tagesschau" platziert. Nach über 3.400 Sendungen und
über 130.000 Sendeminuten, vollgepackt mit Berichten, Tipps und
Nachrichten rund um Film und B&uum