Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT zu den Sterbefällen in einer Mainzer Klinik

Die Nierenspende von Frank-Walter Steinmeier und
drei tote Babys innerhalb von nur 72 Stunden: Zwei aktuelle Fälle aus
der modernen Medizin, wie sie unterschiedlicher nicht sein können,
haben uns sehr berührt und betroffen gemacht. Auf der einen Seite die
mit so viel Hoffnung verbundene Nachricht, dass ein Ehemann seiner
schwerkranken Frau mit einer Organspende das Leben retten möchte und
im harten Kontrast dazu der Tod dreier Kinder, der uns traurig und
sprachlos macht.

Donaukurier: DEL-Vorsitzender: Diskussionüber Satzung nötig

Jürgen Arnold, der Aufsichtsratsvorsitzende der
Deutschen Eishockey-Liga, äußerte sich im Interview mit dem
DONAUKURIER zum Urteil des Oberlandesgerichts München, das den
Lizenzentzug der Kassel Huskies bestätigte: "Ich finde es nur
beruhigend, dass ordentliche Gerichte unsere Lizenzordnung bestätigt
haben." Zugleich kündigte er eine interne Diskussion über die
Strukturen innerhalb der Liga an: "Das Urteil von München hat aber
ge

Erster Freitag-Salon im Maxim Gorki Theater am 21. 9.2010: „Blühende Landschaften 1990/2010: Was vom Versprechen übrig blieb“

Am 21. September 2010 spricht „Freitag“-Verleger Jakob Augstein mit Hellmuth Karasek, Jana Hensel und Ulf Porschardt über das Vermächtnis Helmut Kohls und die deutsche Sehnsucht nach einer sozialen Marktwirtschaft. Der Abend bildet die Auftaktveranstaltung der ab sofort monatlich stattfindenden Gesprächsreihe Freitag-Salon im Maxim Gorki Theater Berlin.

Fotoausstellung „Kunduz, 4. September 2009“ kommt nach Hamburg

Auf Initiative des „Freitag“ und im Rahmen der Austellungsreihe „Friday Rewind“ wird zum Jahrestag des Bundeswehr-Luftangriffs in Kunduz die Ausstellung „Kunduz, 4. September 2009“ in Hamburg gezeigt. Die Fotoausstellung des Fotografen Marcel Mettelsiefen und des Journalisten Christoph Reuter wird vom 3. bis zum 9. September in den Play Rent Studios im Hamburger Schanzenviertel präsentiert.

Mitteldeutsche Zeitung: Stiftung Moritzburg Halle
Direktorin: Ich werde jetzt die Probleme lösen

"Ich werde jetzt die Probleme der Moritzburg lösen",
sagt die Direktorin der Stiftung Moritzburg, Katja Schneider, der
Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). Das Kunstmuseum des Landes
Sachsen-Anhalt war in der vergangenen Woche in heftige Kritik
geraten, nachdem bekannt geworden war, dass die Stiftung seit Beginn
dieses Jahres von der Stiftung Dome und Schlösser Sachsen-Anhalt
verwaltet wird. Eine undurchsichtige Haushaltsführung hatte die
Maßnahme erford

Neue OZ: Kommentar zu Morgenland Festival

Weniger Politik

Das Morgenland Festival ist zur Erfolgsmarke geworden. Volle Säle,
euphorisches Publikum und begeisterte Musiker zeugen von der
Festivalgemeinde, die in Osnabrück herangewachsen ist: Neben dem
kulturellen ist das Festival auch zum gesellschaftlich relevanten
Phänomen geworden. Dabei hat Festivalchef Michael Dreyer im Verlauf
der sechsjährigen "Morgenland"-Geschichte das Gewicht verlagert: Nach
den politisch hochbrisanten Festivals, in denen d

Donaukurier: Landesligist Eichstätt trennt sich von Trainer Andresen

Der VfB Eichstätt, der vergangene Saison nur
knapp am Aufstieg in die Bayernliga gescheitert war, hat auf seiner
aktuellen sportlichen Talfahrt in der Fußball-Landesliga Süd die
Reißleine gezogen und sich nach nur sieben Spieltagen überraschend
von seinem Trainer Ralf Andresen (47) getrennt. Die Suche nach einem
Nachfolger ist bereits aufgenommen. Viel spekuliert wird bereits über
die Rückkehr von "Sir" Erich Hock, der die Domstädter in de

Neue OZ: Kommentar zu Personalien / Schlingensief

Die Angst als Kunst

Trash-Kino zum Mauerfall, Parteigründung, ironischer Mordaufruf
gegen Kohl. Schlingensief lieferte Schlagzeilen. Im Kulturbetrieb
führte das zur doppelten Wahrnehmung: Die einen sahen ihn als
geniales Enfant terrible. Die Gegenseite witterte einen
narzisstischen Selbstvermarkter – obwohl sein Anliegen stets das Wohl
der anderen war, das der Arbeitslosen, der Behinderten, zuletzt der
Afrikaner.

Das Paradoxe: Der Vorwurf der Selbstdarstellung verstummte g

WAZ: Schlingensiefs trotziger Kampf –
Die letzte unbekannte Größe
– Leitartikel von Lars von der Gönna

Christoph Schlingensief hat über seine
Krebserkrankung ein öffentliches Tagebuch geschrieben. Er hat den
drohenden Tod zu Theater gemacht: Eine seiner Arbeiten zeigt dort, wo
sonst in der Monstranz die Hostie steckt, ein Röntgenbild der Lunge.
Man möchte die Formel vom "öffentlichen Sterben" gebrauchen, aber das
trifft es schlecht. Schlingensief, der Umstrittene, hat das Gegenteil
getan, er hat dem Sterben etwas entgegengesetzt: fast bis zuletzt
sein sichtb

Geldstrafe für Initiatoren der Ausstellung „Verbotene Kunst“ in Moskau
art sprach exklusiv mit Kunstexperte Viktor Misiano über den gesellschaftlichen Skandal

Mitte Juli ging im Moskauer Bezirksgericht ein
spektakulärer Prozess zu Ende. Der ehemalige Direktor des
Sacharow-Museums Juri Samodurow und Andrej Jerofejew, Ex-Kurator der
Tretkajow-Galerie, wurden zu Geldstrafen von umgerechnet 5100 und
3800 Euro verurteilt. Ihr Vergehen: Gotteslästerung. Die Kuratoren
hatten 2007 die Ausstellung "Verbotene Kunst" organisiert. Zahlreiche
Werke der Gegenwartskunst, die in den vorigen Jahren Opfer der Zensur
geworden waren, wurden hier