Jürgen Steib (42) ist ab sofort neuer
Cheftrainer des Fußball-Landesligisten VfB Eichstätt. Der bisherige
Co-Trainer wird Nachfolger des vor zehn Tagen entlassenen Trainers
Ralf Andresen, er hat die Mannschaft nach der Entlassung Andresens
bereits als Interimstrainer betreut. Als neuer sportlicher Leiter
kehrt zudem Erich Hock nach Eichstätt zurück. Der 68-Jährige hatte
den VfB mit dem Beinahe-Aufstieg in die Bayernliga zu seinem bisher
größten E
Es ist ein weiter Weg, zu dem die katholische
Kirche gestern aufgebrochen ist. Mit der Verschärfung der Richtlinien
gegen sexuellen Missbrauch stimmt zumindest die Richtung. Das Ziel
ist jedoch noch in weiter Ferne. Die neue Vorgabe, bei jedem
Missbrauchsverdacht die Staatsanwaltschaft einzuschalten, ist
eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die auch vorher schon hätte
gelten müssen. Dies ist ein weiterer Beleg, wie schwer die
katholische Kirche sich mit dem Thema tut
Das Thema ist absolut unpolitisch und hat jetzt
doch einen politischen Repräsentanten erster Güte gefunden. Mit der
Nierenspende von Frank-Walter Steinmeier an seine Ehefrau wird eine
vernachlässigte Debatte neu angestoßen. Gut so. Gerade die stille Art
des prominenten Lippers ist der Sache dienlich. Kurz und korrekt zog
er sich dieser Tage ins höchst Private zurück, um seiner schwer
kranken Frau die Chance auf ein Weiterleben zu ermöglichen. Es muss
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WDR Funkhaus Europa und KölnMusik laden gemeinsam zu
einem großen Kulturfest mit Konzerten und Kulinarischem zum Ende des
Fastenmonats Ramadan ein. Vom 10. bis 12. September können
Besucherinnen und Besucher unter dem Motto DIWAN AM RHEIN in und vor
der Kölner Philharmonie eine sinnliche Reise ins Morgenland erleben.
Bekannte Gruppen und Musiker wie die Formation des in New York
lebenden Türken İlhan Erşahin, der algerische Superstar
Khaled und
Trotz Digital-5.1-Surround-Sounds und hochauflösenden Bildern:
Kein Kino der Welt kann das Erlebnis ersetzen, ein Orchester live im
Konzert zu hören oder einer Oper im Opernhaus zu folgen. Wozu also
das Ganze? Auf jeden Fall streben die Protagonisten der digitalen
Revolution im Klassiksektor mehr an, als nur neue Einnahmequellen zu
erschließen. Wer das versucht, wäre ziemlich naiv, da die Einnahmen
aus Kino- und Internetlizenzen allenfall
Der Sprachlosigkeit folgt jetzt die
Informationsflut: Nachdem sich die Sicherheitsverantwortlichen der
Loveparade am Tag nach der Katastrophe in einer grotesk anmutenden
Pressekonferenz durch beharrliches Nichtssagen die Schuld gegenseitig
in die Schuhe schieben wollten, tragen sie jetzt die vorgerichtliche
Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit aus. Bisheriger Höhepunkt
ist die Eröffnung einer Web-Seite, auf der Loveparade-Veranstalter
Rainer Schaller und seine Firma Lopa
Der Komponist, Pädagoge und Hörspielmacher Hans
Ulrich Humpert ist am 29. August in Köln gestorben.
WDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz: "Hans Ulrich Humpert war ein
außergewöhnlicher Komponist und Künstler, mit dem wir im WDR viel
zusammengearbeitet haben. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.
Mit seiner Kompetenz und seinem offenen, phantasievollen Wesen
verkörperte er ein Stück Musikgeschichte, die nun um ein Kapitel
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Festspiele sind magische Orte. Wer sie besucht,
reist oft weite Strecken an, nimmt ein luxuriöses Hotelzimmer, speist
in erlesenen Restaurants, trifft interessante Menschen. Wer im August
in Salzburg oder in Bayreuth residierte, hat meist den schnöden
Alltag auf größtmögliche Distanz gebracht und widmete sich allein den
schönen Künsten und subtilen Genüssen. Jürgen Flimm, der scheidende
Intendant der Salzburger Festspiele, hat für diesen Kult
Die katholische Kirche gilt ja nicht gerade als
Speerspitze der Emanzipation. Umso mehr Lob gebührt den Herren vom
Erzbistum München-Freising für ihre Entscheidung, eine Frau ans
Dirigentenpult zu berufen. Eigentlich kein Wunder; was zählt, ist
Können und nichts sonst.
Im Orchester sitzen Frauen gleichberechtigt neben den männlichen
Kollegen, zumindest solange es nicht um die Schlüsselposition des
Konzertmeisters geht. Auch als Solistinnen stellt sie
Negativpreise schaffen große Momente für Besserwisser und
Pedanten. Besonders, wenn es um Sprache geht. Der Eifer der Empörten
ist hier enorm und trifft oft die Falschen – zuletzt ein Unwort, das
nur per Hörensagen in die Welt gekommen war. Diesmal ist zumindest
auf dem ersten Rang ein echter Übeltäter. Wenn die Kulturhauptstadt
ihre eigene Sprache nicht spricht, ist das peinlich.