WDR trauert um Hans Ulrich Humpert / Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz: „Außergewöhnlicher Künstler“





Der Komponist, Pädagoge und Hörspielmacher Hans
Ulrich Humpert ist am 29. August in Köln gestorben.

WDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz: „Hans Ulrich Humpert war ein
außergewöhnlicher Komponist und Künstler, mit dem wir im WDR viel
zusammengearbeitet haben. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.
Mit seiner Kompetenz und seinem offenen, phantasievollen Wesen
verkörperte er ein Stück Musikgeschichte, die nun um ein Kapitel
ärmer geworden ist.“

Hans Ulrich Humpert galt neben Karlheinz Stockhausen als einer der
Pioniere der Elektronischen Musik. Er leitete bis 2007 das Studio für
Elektronische Musik an der Kölner Musikhochschule, wo er seit 1968
Lehrbeauftragter und seit 1972 Professor war. Sein „Lexikon der
elektronischen Musik“ gilt als Standardwerk. Humpert war dem
Westdeutschen Rundfunk Köln seit 1967 eng verbunden: Seine Werke
„Assonanzen“ (1976), „Approci a Petrarca“ (1985) und „Construction in
MicroPolyGons“ (1994) waren Uraufführungen oder Kompositionsaufträge
des WDR, neun weitere wurden hier produziert. Auch als Autor von
Sendungen und Features war Humpert im WDR präsent: Knapp ein Dutzend
Beiträge aus seiner Feder – insbesondere über Themen der
Elektronischen Musik – wurden gesendet. Sehr aktiv war Humpert auch
für das „Studio Akustische Kunst“ des Kulturradios WDR 3, in dem zehn
Hörspiele entstanden. Das letzte, ein „Requiem für Heinrich Heine“,
das 2010 gesendet werden sollte, blieb unvollendet.

Pressekontakt:
Stefanie Schneck
WDR-Pressestelle
stefanie.schneck@wdr.de
Telefon 0221 220 2075

veröffentlicht von am 30. Aug 2010. gespeichert unter Allgemein, Musik. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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