Wenn wir den Experten glauben können, dürfen wir im
Ruhrgebiet in diesem Jahr noch zum Zahnarzt gehen. Man schlägt uns
nicht die Türe vor der Nase zu, auch dann nicht, wenn wir nur zur
Prophylaxe oder zum Check kommen. Wir haben zu danken. Hallo, wie
verrückt ist das denn?
So verrückt es ist, so sehr ist es woanders vielleicht bald
Normalität: In anderen Bundesländern will man die Patienten nach
Hause schicken. Das Budget ist überschritten!
Zum großen Abschlusskonzert des SWR SonntagsChors am
Sonntag, 14. November, 16 Uhr, in der ehemaligen Reichsabteikirche
St. Maximin, Maximinstraße in Trier, laden der Chorverband
Rheinland-Pfalz e.V., der Chorverband der Pfalz e.V. und der
Südwestrundfunk herzlich ein. Mit dabei sind Sängerinnen und Sänger
aus ganz Rheinland-Pfalz, Star-Tenor Johannes Kalpers und das
bekannte Vokalensemble St. Martin Schweich mit seinem Chorleiter
Johannes Klar. Auf dem Programm
Das Bergamt in Sachsen-Anhalt warnt nach dem
Erdrutsch im thüringischen Schmalkalden vor Erdfällen auch in
Sachsen-Anhalt. Im Land ereignen sich im Schnitt zwei solcher
Phänomene pro Woche, schreibt die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Dienstagausgabe. Sachsen-Anhalt gilt damit im
bundesweiten Maßstab als besonders betroffen. Gründe dafür sind
zahlreiche Salzlagerstätten und Karstgebiete sowie die vielen Relikte
des Altbergbaus. Derzeit regis
Die Staatschefs von Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der
Schweiz wollen das Deutsche verbreiten. Ja, spricht man denn in all
diesen Ländern Deutsch? Den Düwel ook, c–est la question!, möchte man
mit dem alten Buddenbrook antworten. In der Buddenbrook-Stadt haben
die Staatsleute den Plan ja ausgeheckt.
Ein guter Ort, denn ein Blick in Thomas Manns Klassiker lehrt, was
sprachliche Identität alles bedeutet: Mundart und Lehnworte zum
Welches größere Berliner Haus Sasha Waltz wohl im Auge hat – das
ist die spannende Frage der nächsten Zeit. Nicht nur für die
Choreografin und ihre Compagnie, sondern auch für die deutsche
Tanzszene insgesamt. Denn Waltz– gleichberechtigte Leitung der
Berliner Schaubühne mit Schauspielchef Thomas Ostermeier von 1999 bis
2005 war zum Modellfall geworden: für die Träume ehrgeiziger
Tanzensembles nach struktureller
Keine Documenta ist wie die andere, aber in einem sind sie sich
gleich: Sie haben das Format der Weltkunstausstellung immer wieder
neu erfunden. Die von Carolyn Christov-Bakargiev verantwortete
Ausgabe von 2012 wird diese Tradition fortsetzen.
Das ist es dann aber auch schon. Denn nach der räumlichen
Globalisierung, die Okwui Enwezor der Kasseler Ausstellung 2002
verordnete, wird Christov-Bakargiev die inhaltlichen Grenzen der
Kunst radi
Der Fahndungserfolg der Polizei hat einmal mehr
deutlich gemacht: Absolute Sicherheit beim Online-Banking gibt es
nicht, zu raffiniert gehen Computer-Kriminelle mittlerweile vor. Aber
das Risiko für den Bankkunden lässt sich zum Glück deutlich
verringern. Der Anwender sollte seine Software, Betriebssystem und
Browser, Firewall und Virenscanner aktuell halten. Das muss so
selbstverständlich sein, wie das Anlegen des Sicherheitsgurtes im
Auto. Sparkassen und Banken mü
Dieter Moor glaubt, dass Bioprodukte nicht nur für
Besserverdienende erschwinglich sind. "Solange die Leute eine
Fertigpizza kaufen können, können sie auch einen Bio-Salat kaufen",
sagte der Moderator dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Samstagausgabe). Moor ist im Nebenberuf Landwirt in der Nähe von
Berlin und produziert ökologisch. Die harte Arbeit auf dem Hof
eröffnet dem 52-Jährigen nach eigenen Angaben einen ganz neuen B
Die Obsteiger Künstlerin Kyra Vögele-Müller
hat den von der Tirol Werbung und der Tiroler Künstlerschaft
ausgeschriebenen Wettbewerb zur Gestaltung des TirolBergs gewonnen.
Das Siegersujet, ein stilisierter Skifahrer, wurde in Innsbruck und
Sölden präsentiert und mit 3000 Euro honoriert. Insgesamt haben 30
KünstlerInnen an dem zweistufigen, offenen Wettbewerb mitgemacht.
Hamburgs Politik rudert zurück. Das ging wohl kaum mehr anders. Zu
undurchsichtig waren die Rechenspiele, nach denen schmerzhafte
Sparsummen angeblich bald von einer Kulturtaxe aufgefangen werden
sollten. Zu harsch hagelte es Proteste, die das Kaputtsparen von
alteingesessener Hamburger Kultur mit dem Millionenverschleudern für
die Elbphilharmonie aufrechneten.
Auf juristisch zu wackeligen Füßen stand auch die geplante
Schließung des Alto