Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema „News of the World“

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt–s sich gänzlich
ungeniert. Das Ansehen der englischen Massenblätter war immer schon
schlecht. Um die Privatsphäre der königlichen Familie und die von
Schauspielern und Sportlern scherten sich die »Sun« oder der »Daily
Mirror« noch nie besonders. Kein Wunder, dass Prinz Philip bei einer
Krankenhauseinweihung in der Karibik stöhnte: »Ihr habt Moskitos, wir
haben die Presse.« Vor und bei Fußball

Lübecker Nachrichten: Lübeck montiert Liebesschlösser ab

Enttäuschung bei vielen Liebespaaren in Lübeck:
Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben am Donnerstag 50
Vorhängeschlösser abmontiert, die Liebespaare am Geländer einer
Altstadtbrücke angebracht hatten, um ihre Zuneigung auszudrücken. Das
berichten die "Lübecker Nachrichten" (Freitagsausgabe). Die mit
Herzen und Gravuren verzierten Schlösser würden rosten und könnten
die Obertravebrücke beschädigen, begründete ein

WAZ: Unberechenbar. Kommentar von Frank Preuß

Nur ein Bruchteil der entlassenen Sexualstraftäter
wird rückfällig, pflegen Gutachter gerne zu berichten. Das mag
stimmen. Aber: Was für eine Bedeutung hat Statistik für die Opfer?
Wer will ihnen beibringen, dass sie einfach nur das Pech hatten, an
einen Ausnahmefall zu geraten?

Es ist zynisch.

Wie unberechenbar der Mensch ist, zeigt ja gerade der aktuelle
Fall aus Dortmund. Der Mann, der sich an einem siebenjährigen Mädchen
verging, hatte gute Pr

Das Erste / „ttt – titel thesen temperamente“ am 17. Juli 2011

"ttt" kommt am Sonntag, 17. Juli, um 23.15 Uhr vom
Mitteldeutschen Rundfunk und hat folgende Themen:

Martin Walser – sein neues Buch "Muttersohn"
"Muttersohn" heißt Martin Walsers neuer Roman und seine Hauptperson
mit dem merkwürdigen Namen Percy ist dann auch ein Mann ohne Vater.
Selbst für sein Zustandekommen war kein Vater nötig, wie es seine
Mutter immer wieder behauptet. Er ist ein Engel ohne Flügel, ein
Geleiteter, ein Jasager z

Neue OZ: Kommentar zu Musik / SuperHeavy

Auf Abwegen

Seit Jahren spielen die Rolling Stones mit uns das ewig gleiche
Spiel: Fans und Feinde der Rock-Methusalixe erwarten deren baldiges
Ende, und dann gibt es doch wieder eine Platte und noch eine Tournee.
Mittlerweile mag niemand mehr vorhersagen, wann denn nun Schluss ist
mit der "größten Rock—n–Roll-Band der Welt".

Für Mick Jagger scheint die Legende ohne Ende nicht mal
auszureichen, um Energie und Kreativität auszuleben: Kurz vor seinem

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Missbrauch an Schulen

Schulen sehen sich immer mehr mit dem Thema
Missbrauch konfrontiert. Die Kirche ist also keineswegs der einzige
Ort, an dem sexuelle Übergriffe stattfinden. Das war den meisten
Bürgern auch vor der Veröffentlichung neuer Daten klar. Doch die
aktuellen Zahlen enthüllen das tatsächliche Ausmaß. Dass Lehrer damit
schnell überfordert sind, ist selbstverständlich. Nicht umsonst sind
es Psychologen, die Experten bei der Aufarbeitung sexuellen
Missbrauchs

WAZ: Fehler im System – Kommentar von Christopher Onkelbach

Mit dem FDP-Politiker Chatzimarkakis haben die
Plagiatejäger wieder einen prominenten Abschreiber enttarnt. Das
kostet die Betroffenen mindestens die akademische Ehre, im
schlimmsten Fall bedeutet es das Ende ihrer Karriere. Die Hauptschuld
liegt bei ihnen selbst, sie haben wissenschaftliche Standards
fahrlässig verletzt, doch werfen die Fälle auch ein bedenkliches
Licht auf das wissenschaftliche System, das dies ermöglicht. Dass die
verdächtige Doktorarbeit der FDP

WDR-Intendantin Monika Piel zum Tod von Oliver Storz

WDR-Intendantin Monika Piel zum Tod
von Oliver Storz:

Oliver Storz war einer der renommiertesten Filmemacher im
deutschen Raum und ein Pionier des Fernsehens. Als Erfinder des
Essener Tatort-Kommissars Haferkamp hat er sich bleibende Verdienste
um die populärste deutsche Krimireihe erworben. Für den WDR und die
Bavaria hat er Tatort-Bücher geschrieben, die Hansjörg Felmy zu einer
frühen TV-Kultfigur werden ließen.

Pressekontakt:
Barbara Feiereis, WDR Pr

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Malerei

Ein wirkliches Wunder?

Sensationen produziert die hektisch getaktete Medienwelt jeden
Tag. Und am liebsten solche, die am nächsten Tag schon keine mehr
sind. Doch nun taucht ein lange verschollenes Bild ausgerechnet von
Leonardo da Vinci auf. Das ist, seine Echtheit vorausgesetzt, nicht
nur eine Sensation, sondern ein wirkliches Wunder, vor allem deshalb,
weil sich dieser Fund von vornherein jeder Vergleichbarkeit entzieht.
Eine solche Kostbarkeit wiegt niemand mit Geld auf.

Die

WAZ: Ohne Mut kein Fortschritt – Kommentar von Jutta Bublies

Es gibt begnadete Ärzte. Und es gibt mutige
Patienten. Pioniere, ohne die medizinischer Fortschritt nicht möglich
wäre. Der Fall des jungen Mannes, dem jetzt – wenn er viel Glück hat
– in der Uniklinik von Valencia zwei neue Beine geschenkt wurden,
zeigt dies erneut. Ob dieser höchst komplizierte Eingriff gelungen
ist, der Körper die neuen Beine akzeptiert, wird sich in den nächsten
Tagen, Wochen und Monaten zeigen. Dem Patienten ist es aus tiefstem
Herzen