WAZ: Der lange Marsch – Kommentar von Jens Dirksen

Verglichen mit den 1,7 Millionen Englisch-Schülern
in Deutschland sind die 8600, die Chinesisch lernen, ein Klacks. Aber
eine Steigerungsrate von 45 Prozent bei den Schulen, die Chinesisch
als Fach anbieten, übertrifft sogar noch das rasante
Wirtschaftswachstum im Land der Großen Mauer. Ob in dem Bemühen, die
ersten 3000 bis 5000 Schriftzeichen fürs Alltags-Chinesisch zu
lernen, schon die Spekulation auf eine Zukunft steckt, in der China
die USA als Weltmacht Nr.

Deutscher Radiopreis: Söhne Mannheims spielen live und überreichen Preis für beste Höreraktion

Sperrfrist: 31.08.2011 04:00
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Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

Gut eine Woche vor der Verleihung des Deutschen Radiopreises am 8.
September in Hamburg konnten die Veranstalter einen weiteren
musikalischen Top-Act verpflichten. Neben Herbert Grönemeyer, Roxette
und James Blunt werden sich bei der Gala im Schuppen 52 im Hamburger
Hafen auch die Söhne Mannheims die Ehre geben. Die 14-köpf

Neue OZ: Kommentar zu Italien / Film / Festivals

Berliner Neurosen

Wenn Venedig und Cannes den roten Teppich ausrollen, wirft
Deutschland scheele Blicke gen Süden. Da geht es immer ganz ungerecht
zu: Warum haben die Konkurrenz-Festivals wieder die besseren Stars?
Wieso ist so wenig deutsches Kino im Wettbewerb? Und wie konnte die
Berlinale mit ihrem ekelhaften Februartermin den anderen nur die
Sonne überlassen?

In den letzten Jahren haben Fatih Akin und Tom Tykwer das hiesige
Filmschaffen nach Venedig getragen. Diesmal i

WAZ: Was Sicherheit bringt – Kommentar von Dietmar Seher

Tempo 130 auf Autobahnen, Tempo 30 in Städten, die
0,3 Promille-Grenze, der Tauglichkeitstest ab 75. Was der NRW-Arm der
Gewerkschaft der Polizei (GdP) hier will, ist so oft gefordert worden
– und so oft Worthülse geblieben. Deutschland ist nicht das Land, in
dem sich Autofahrer widerstandslos schärferen Restriktionen
unterwerfen. Macht ein generelles Tempolimit das Fahren auf
Autobahnen wirklich sicherer? Wäre es so, dürfte die Zahl der
Verkehrstoten in Italien, Fr

WAZ: Licht und Schatten – Kommentar von Birgitta Stauber-Klein

In Europa ist die Energiesparlampe längst Standard,
auch die Entsorgung des giftigen Materials klappt. Die Ausnahme ist
Deutschland: Hier streiten Experten, Politiker und Verbraucher um
Effizienz, Entsorgung und mehr oder weniger signifikante Giftstoffe.
Und wer an der bewährten Glühbirne hängt, füllt mit ihr Kellerregale.
Offenbar zweifeln viele Deutsche an der Qualität des Leuchtstoffs. In
der Tat reichen günstige Schreibtisch- oder Stehlampen, die mit de

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Berlin

Kultur macht Geld

Der Berliner Staatssekretär für Kultur kann sich auf die Schulter
klopfen: Von neun Touristen, teilte André Schmitz gestern mit, haben
sieben kulturelle Gründe für ihre Reise in die Hauptstadt. Über 20
Millionen Übernachtungen pro Jahr machen deutlich: Die Kultur ist ein
enormer Wirtschaftsfaktor. Vom Adlon bis zu Konnopkes berühmter
Wurstbude lebt die Stadt von ihrer kulturellen Anziehungskraft. Die
Kulturförderung des La

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar der Mittelbayerischen Zeitung Regensburg zum Wirbelsturm Irene

Schlechte Quoten

Der Jahrhundert-Sturm Irene hat Millionen von sensationsgierigen
Fernsehzuschauern und potenzielle Katastrophentouristen schwer
enttäuscht. Schäden von bis zu 20 Milliarden Dollar, 21 Tote,
Hochwasser und Verwüstungen in elf Bundesstaaten sind zwar recht
ordentlich. Aber man hätte doch zu gerne noch herumfliegende Autos,
auf Sturzbächen dahintreibende Holzhäuser, entglaste Hochhausfassaden
und am besten noch live und in Zeitlupe die herunte

Neue OZ: Kommentar zu Red Hot Chili Peppers/Konzert in Köln

Raus auf die Bühne

Diesmal hat die klassische Musik die Nase vorn. Zwar werden
Geiger, Pianisten und Sänger recht effizient nach den Prinzipien des
Pop vermarktet. Bei den Live-Übertragungen von Musikereignissen in
den Kinosaal setzt die Klassik den Trend. Ein Konzert mit den Red Hot
Chili Peppers ist ein Ausnahmefall, wenn auch ein aus deutscher Sicht
spektakulärer. Denn die Band geht nicht irgendwo in Amerika auf die
Bühne, sondern in Köln.

Für di

WAZ: Dem Sturm die Stirn geboten – Kommentar von Thomas Spang

Es hätte noch schlimmer kommen können. Hurrikan
"Irene" hinterließ an der Ostküste der USA zwar eine Spur der
Zerstörung. Die befürchtete Mega-Katastrophe blieb aber aus. Ein Lob
verdienen die Behörden für ihre umsichtige Vorbereitung. Sie haben
aus dem Desaster nach dem Hurrikan "Katrina", der vor sechs Jahren
New Orleans verwüstete, gelernt und rechtzeitig gehandelt. Lieber ein
wenig zu viel mobilisieren als nachher von den

SWR-Literaturnacht 2011: Preis der SWR-Bestenliste an Aris Fioretos

SWR-Literaturnacht 2011: Preis der SWR-Bestenliste an Aris Fioretos

Mainz. Der Schriftsteller Aris Fioretos erhält in diesem Jahr den
mit 10.000 Euro dotierten "Preis der SWR-Bestenliste". Er wird
ausgezeichnet für seinen Roman "Der letzte Grieche", der im März 2011
auf der SWR-Bestenliste stand.

Die Begründung der Jury: "Der Roman –Der letzte Grieche– von Aris
Fioretos umspannt den ganzen Kontinent, er erzählt eine Emigrations-
und Familiengeschichte mit vielen untergründigen Verbindungen und