Neue OZ: Kommentar zu Medien / Fernsehen

Finger weg vom Wok!

Kapitän Gottschalk geht von Bord. Das alte Flaggschiff der
Samstagabendunterhaltung liegt führungslos im Hafen. Diese Zeit will
das ZDF nutzen, um den Quotenbringer "Wetten, dass . .?" einer
Generalüberholung zu unterziehen. Die Frage muss erlaubt sein: Was
genau soll anders werden?

Soll Peter Maffay im Wok einen Eiskanal entlangflitzen? Iris
Berben Synchron-Turmspringen mit Hannelore Elstner vollführen?
Herbert Grönemeyer ein

WAZ: Bücher statt Events – Kommentar von Jens Dirksen

Einen neuen Fahrradstau beim "Stillleben" auf der
A 40 wird es 2012 nicht geben. Aber immerhin einen "Day of
Song". Und das eine oder andere kulturelle Großereignis
wahrscheinlich auch noch, die Städte und Gemeinden des Reviers haben
2,4 Millionen Euro dafür zusammengelegt, das Land NRW hat noch einmal
dieselbe Summe draufgelegt. Das hätten sie ohne das
Kulturhauptstadt-Jahr gewiss nicht getan. Die Frage ist aber, ob es
zusätzlicher E

WAZ: Ein Clown verlässt die Bühne – Kommentar von Petra Koruhn

Gottschalk geht – und die gute Nachricht ist: Es
hängt nicht unser Leben davon ab. Dass man manchmal einen anderen
Eindruck gewinnen konnte, liegt daran, dass der Mann mit dem
Brokatjäckchen das geschafft hat, was in dieser Weise keinem mehr
gelingt: Er hat Generationen vor dem Couchtisch vereint. Ob
Schulkind, Teenie, Oma, Opa, Mama oder Papa – bei Gottschalk saß man
zusammen in der Clubgarnitur oder auf dem Designersofa, beim
Bierchen, Sekt oder beim Grünen Tee. Und

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Literatur / Wolf / Tod

Dichter als Richter?

Hundert Nachrufe, ein Wort: Christa Wolf war die "moralische
Instanz". Da sind sich alle einig: Der "Focus", "n-tv" und
"Inforadio", die online mit der Formel titeln. Auch der Linke-Chef
Ernst gebraucht den Begriff, Berlins Kulturstaatssekretär Schmitz
desgleichen, der Akademie-Präsident Staeck und auch Sigmar Gabriel.

Der Dichter als Richter in allen ethischen Fragen: Das Konzept ist
populär, aber gefäh

Internationale Einladung: Wiener GARAGE X zu Gast am Hamburger Thalia Theater

MY LIFE AS A TERRORIST
Nach einem Film von Alexander Oey
Mit Tom Buhrow, Moderator der Abendnachrichten (s. Fotolink).
Alexander Simon, Ensemble-Mitglied des Hamburger Thalia Theater.

Ali M. Abdullah inszeniert das Stück als Live-Interview, das der
Frage nachgeht, wie der ehemalige deutsche Terrorist Hans-Joachim
Klein zum Spielball politischer Mächte wurde, ohne jemals die
Hintergründe zu durchschauen.

Der Regisseur und Leiter der GARAGE X setzt sich mit dem neuen
Einzug

Das Erste: „ttt – titel thesen temperamente“ am 4. Dezember 2011

"ttt" kommt am Sonntag, 4. Dezember, um 23.35 Uhr
vom Mitteldeutschen Rundfunk und hat folgende Themen:

Hélène Grimaud spielt Mozart
Hélène Grimaud ist eine herausragende Pianistin und Vollblutmusikerin
– eine Diva ist sie nicht. Die Französin hasst übertriebenen Rummel
um ihre Person. Jährlich bestreitet sie über hundert Konzerte auf den
großen Konzertbühnen der Welt, in rustikalen Sportschuhen und einem
unverwechselbarem

Fritz Eckenga erhält deutschsprachigen Radio-Kabarettpreis „Salzburger Stier 2012“

Sperrfrist: 01.12.2011 00:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

Der Kabarettist und Satiriker Fritz Eckenga, unter anderem bekannt
als "Fußballmanager A." in der Reihe WDR 2 Kabarett und als
WDR-Hörfunkmoderator, erhält den internationalen Radio-Kabarettpreis
"Salzburger Stier 2012". Die renommierte Auszeichnung ist mit 6.000
Euro dotiert und wird am 12. Mai in Saa

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Musik

Traurige Gestalt

Vor vier Jahren wählten ihn Fachleute noch zum "Kulturmanager des
Monats": Hans-Christian Wille. Und jetzt steht der Chef der Edelmarke
Braunschweig Classix unter Anklage, wurde vom Best Boy zum Bad Guy.

Komisch mutet es schon an, dass er nun Magdalena Kozená in den
Harz vermittelt, die berühmte Sängerin schmückt ein Firmenjubiläum.
Aus Sicht der Firma ist es ein würdiger Höhepunkt, Kozená und ihr
Orchester h

Berliner Zeitung: Kommentar zum verbot von Wildtieren im Zirkus

Ein Verbot wilder Zirkustiere wäre, ziehen wir mal
unser gesamtes Verhalten dem Tier gegenüber in Betracht, nichts als
eine weinerliche Ersatzhandlung. Die Millionen von Legehennen, die
noch immer zu 70 Prozent in engen Massenkäfigen gehalten werden,
stellen ein weit belastenderes Problem dar als die Zirkustiere; von
der industriellen Schweinemast gar nicht zu reden. Die widerliche
Praxis bleibt, nur der kulturelle Überbau wird geschönt, indem im
Zirkus kein Elefa

Neue OZ: Kommentar zu USA / Unternehmen / Facebook / Börse

Es werde Geld

Wann, wenn nicht jetzt? Schon die Reaktionen auf die
Börsengang-Gerüchte im "Wall Street Journal" machen deutlich, dass
der Zeitpunkt gut gewählt ist: Facebook geht an die Börse? Schon
überschlagen sich die Medien, schreiben vom "Mega-Börsengang", von
"Hochstimmung" bei Anlegern, die "schon lange heiß" sind. Facebook,
das hört sich einfach gut an, das riecht förmlich nach Erfolg. Und
nat