Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Louisa Knobloch zum Thema Plagiate/Universitäten

Der Fall Guttenberg hat eine gesellschaftliche
Diskussion über wissenschaftliches Fehlverhalten ausgelöst. Man
müsste dem Ex-Bundesverteidigungsminister dafür fast dankbar sein,
sagte Prof. Dr. Henning Ernst Müller beim Plagiatssymposium an der
Universität Regensburg. Das ist traurig, aber wahr – denn ohne so
einen prominenten Fall hätte es noch viel länger gedauert, bis an den
Universitäten ein Umdenken einsetzt. Schärfere Kontrollen mit
P

Kölner Stadt-Anzeiger: Brasilianischer Bischof plädiert für pastorale Verantwortung der Laien – Luiz Flavio Cappio: „Wo Laien in den Vordergrund rücken, können wir von kirchlichem Fortschritt sprechen“

Der brasilianische Bischof Luiz Flavio Cappio hat
sich für den verstärkten Einsatz von Laien im kirchlichen Dienst
ausgesprochen. "Wir zählen auf die kompetente Mit-wirkung der Laien,
speziell der Frauen, und wir geben ihnen dafür auch die
entspre-chende Autorität," sagte der 64-Jährige dem "Kölner
Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). Dadurch habe sich das kirchliche
Leben sehr gut entwickelt. "Ich möchte fast sagen: Über

Kölner Stadt-Anzeiger: Schriftstellerin Cecelia Ahern glaubt an Karma

Wer negativ durchs Leben laufe, dürfe sich nicht
wundern, wenn er niemals belohnt werde

Köln. Cecelia Ahern, Schriftstellerin und Tochter des ehemaligen
irischen Premierministers Bertie Ahern, glaubt an Karma. "Wenn man
versucht, der bestmögliche Mensch zu sein, sollte man auch eine gute
Zeit haben dürfen", sagte die 30-Jährige dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Samstagausgabe). Negative Personen sind dagegen ihrer Meinung nach
oft unglü

Kölner Stadt-Anzeiger: Richard David Precht: „Kinder brauchen keinen Gott“

Kölner Bestsellerautor verbietet seinem Sohn
Mobiltelefon und Facebook-Eintrag vor dem 13.Geburtstag

Köln. Der Philosoph und Publizist Richard David Precht erzieht
seinen acht Jahre alten Sohn agnostisch, also in Distanz zum Glauben.
"Ich sage ihm nicht, dass es einen Gott gibt, oder dass es keinen
gibt. Wer soll das wissen?", sagte der 47 Jahre alte Kölner dem
"Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe). Kinder brauchen seiner
Meinung nach kei-nen G

Neue OZ: Kommentar zu Internet / Medien / Musik

Zukunftsmusik

Gema und Bitkom machen den Weg für neue Online-Musik-Abos frei.
Eine gute Nachricht. Die Nutzer können sich damit auf Netz-Dienste
freuen, die sie legal und bequem mit Musik versorgen. Auch für die
Industrie ist ein wichtiger Etappen-Sieg erzielt: Bislang zahlten
Anbieter wie iTunes Gebühren auf vorläufige Hinterlegungskonten. Mit
der Übergangslösung ist jetzt Schluss. Das ist gut für Urheber, die
an ihr Geld kommen. Und auch die H&

Neue OZ: Kommentar zu Film / Internet / Medien / Recht

Gebt den Nutzern verständliche Spielregeln

Zwei Meldungen, eine Misere: Im Prozess um das illegale
Download-Portal kino.to fallen harte Strafen für die Betreiber. Die
Botschaft: Wer Filme im Internet verfügbar macht, ist ein Verbrecher.
Gleichzeitig experimentiert Delphi mit der digitalen Nutzung seiner
Filme. Der Verleih hat die Komödie "Sonnenallee" mit voller Absicht
bei YouTube eingestellt, um an der Werbung zu verdienen. Trotzdem
landeten User bei ders

Schwäbische Zeitung: Ein zeitgemäßer DFB-Präsident – Leitartikel, Sport

Weißer Rauch ist gestern keiner aufgestiegen
über der DFB-Zentrale, doch das erstaunlich einhellige Votum für
Wolfgang Niersbach hat die Fußball-Funktionäre erleichtert. Niersbach
wird zwar kein kirchliches Oberhaupt, doch als Präsident des größten
Sportfachverbandes der Welt hat er nun ein Amt inne, dem in
Deutschland große Bedeutung zukommt.

Die Präsidenten-Chronik des Deutschen Fußball-Bundes ist eine gar
bunte. Menschen mit

WAZ: Loveparade, ein Teil ihres Lebens. Kommentar von Hayke Lanwert

Wir haben es zur Seite geschoben, gedanklich, ja,
irgendwie abgehakt. Eine schlimme Katastrophe war das. Wir haben die
Bilder gesehen, nicht nur einmal, wir haben die Überlebenden gehört.
Wir haben mit ihnen gelitten. Und es dann aus unserem Alltag
verdrängt. Wie manch anderes Unglück. Doch genau das können die
Opfer, können die Angehörigen der Toten nicht. Viele leiden bis heute
an den Folgen der Verletzungen, sind traumatisiert durch das, was sie
erleb

Neue OZ: Kommentar zu Literatur / Auszeichnungen

Tradition der Publikumsbeschimpfung

Leider könne das Theater nicht die Welt verändern, weil es der
Gegenwart immer hinterherhinke, hat Claus Peymann vor knapp drei
Jahren sinngemäß und mit tiefem Bedauern im Interview mit unserer
Zeitung gesagt. Die Aussage zeigt: Der Theatermacher ist seiner
Haltung bislang treu geblieben, auch wenn er sich manches Scheitern
beim Verändern der Welt eingestehen musste. Der Lessing-Preis an eine
Verkörperung deutscher Polit

WAZ: Menschenfeinde. Kommentar von Martin Tochtrop

Die Feuerwehr genießt hierzulande allerhöchstes
Ansehen, vor allem die freiwillige. Wenn Mitglieder dann in einem
sozialen Netzwerk wie Facebook dazu aufrufen, es bei der Rettung von
Türken extra langsam gehen zu lassen, ist das ein Schlag ins Gesicht
ihrer Kollegen. Der großen Mehrheit ihrer Kollegen, sei hier
festgestellt.

Dass es nun in Gladbeck nach den Hitlergruß-Posen der
Jugendfeuerwehr zum zweiten Mal binnen Jahresfrist zu rechtsradikalen
Bekundungen