Die Kenntnis der deutschen Sprache, kulturelle Zusammenarbeit und
die Vermittlung eines Bildes von Deutschland, darum bemüht sich das
Goethe-Institut in über 90 Ländern. Für gewöhnlich bringen die
Mitarbeiter dazu Literatur, Musik, Filme und Kunst in die Welt. In
Kairo ist nun alles anders: Hier präsentiert das Goethe-Institut
nicht den deutschen Kulturbetrieb. Stattdessen macht sich das Haus
zum Forum für die innerägyptische Debat
Wer Gutes erreichen will, muss laut darüber reden. Hilfreich sind
zudem prominente Förderer, je schillernder, desto besser. So gesehen
sind Barenboim und Neudeck ein Segen für Schlingensiefs Operndorf:
Sie erhöhen die Aufmerksamkeit und lassen – hoffentlich –
Spendengelder fließen.
Wer Gutes erreichen will, muss allerdings auch verdammt vorsichtig
sein: Manchmal genügt ein falscher Zungenschlag, und schon springen
Förder
Jedes Jahr bekommt das Wort, das es verdient. Insofern ist
"Stresstest" auf Platz 1 eine gute Wahl, allgemeingültiger jedenfalls
als "hebeln" (Platz 2), "Arabellion" (Platz 3) und "Merkozy" (Platz
4). Der Stresspegel ist eindeutig gestiegen in unserer Gesellschaft.
Aber noch wird dem eher positiv und sportlich begegnet, sonst würde
es ein solcher Begriff nicht nach vorn schaffen, sondern
Warum "Stresstest"? Warum wird nicht ein positiv besetzter Begriff
oder etwas Heiter-Skurriles zum Wort des Jahres erklärt? Die Antwort
ist einfach: Weil wir mehr über das Unerquickliche reden als über
Positives, mehr über das, was uns stört, als das, was uns freut. Die
Gesellschaft für deutsche Sprache hebelt – Entschuldigung: hebt jene
Wörter auf ihre Rankingliste, die die öffentliche Diskussion eines
Jahres beson
Am Montag, dem 19. Dezember 2012, ehren das
Berliner Ensemble, die Tageszeitung junge Welt und Deutschlands
älteste Musikzeitschrift melodie&rhythmus mit einem Konzert plus
Lesung den kürzlich verstorbenen Liedermacher und Schriftsteller
Franz Josef Degenhardt. 27 Künstler werden im Brecht-Theater zwischen
20 Uhr und 23.00 Uhr unter dem Motto "80 Jahre Franz Josef
Degenhardt. Farewell Karratsch – Freunde feiern sein Werk" 13
Degenhardt-Lieder und 13 aus dem jew
"Das Wort zum Sonntag", am Samstag, 17. Dezember
2011, um 22.10 Uhr zum Thema "Warten" kommt vom NDR und wird von
Pastorin Nora Steen gesprochen.
Hektik und Ungeduld beherrschen derzeit die Innenstädte. Doch
Advent ist eigentlich die Zeit des Wartens. Eine Fähigkeit, die viele
Menschen scheinbar verloren haben. Im "Wort zum Sonntag" vor dem 4.
Advent stellt Pastorin Nora Steen das Warten in den Mittelpunkt ihrer
Überlegungen. Worin liegt, alle
Das schönste Geschenk ist gemeinsame
(Kultur-)Zeit
Mit Geschenken werden zuweilen Statussymbole überreicht. Im guten
Fall Herzensbindungen bekräftigt. Oder nur schlechte Gewissen
beruhigt. Mit Geschenken ist das eben so eine Sache. Mal kündet ihre
Wahl von echtem Einfühlungsvermögen, zuweilen nur von
Einfallslosigkeit.
Kulturpräsente bieten sich als die bessere Schenkentscheidung an –
zumindest tendenziell. Wer Kultur verschenkt, der gibt das, was
Das Hickhack um einen neuen
Glücksspielstaatsvertrag ist beendet" – so lauteten gestern Meldungen
über den neuen Glücksspielstaatsvertrag. Ministerpräsidenten von 15
Bundesländern unterzeichneten den Kontrakt, der den Markt für 20
kommerzielle Anbieter öffnet. Nur Schleswig-Holstein bleibt außen vor
und bei seiner wesentlich liberaleren Lösung, die dortigen Sportklubs
bei der Sponsorensuche erhebliche Vorteile gegenüber der
bundesrepubl
»Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der
Lebensbewältigung« – es ist schon ein gewaltiges Wortgebilde, mit dem
die Kassenstatistik ein folgenschweres Krankheitsbild umschreibt.
Dabei wäre die Bezeichnung Seelenleid nicht nur einfacher, sondern
auch treffender gewesen. Immer mehr Menschen haben mit derart
massiven psychischen Belastungen zu kämpfen, dass sie das tägliche
Leben – ob im Beruf oder im privaten Umfeld – nicht mehr meistern
können. Dab
Bei einer Schießerei in Bottrop sind gestern gegen
17.40 Uhr zwei junge Männer lebensgefährlich verletzt worden. Zeugen
hatten in der Nähe der Albrecht-Dürer-Grundschule Schüsse gehört und
die Polizei alarmiert. Die beiden 25 und 26 Jahre alten Männer, bei
denen es sich um türkische Brüder handeln soll, wurden schwerverletzt
auf dem Gehweg entdeckt. Es wurde sofort eine Großfahndung
eingeleitet. "Wir wissen bislang weder, ob es s