Neue OZ: Kommentar zuÄgypten / Goethe Institut





Gelebte Kultur

Die Kenntnis der deutschen Sprache, kulturelle Zusammenarbeit und
die Vermittlung eines Bildes von Deutschland, darum bemüht sich das
Goethe-Institut in über 90 Ländern. Für gewöhnlich bringen die
Mitarbeiter dazu Literatur, Musik, Filme und Kunst in die Welt. In
Kairo ist nun alles anders: Hier präsentiert das Goethe-Institut
nicht den deutschen Kulturbetrieb. Stattdessen macht sich das Haus
zum Forum für die innerägyptische Debatte, zeigt arabische Filme,
bietet Aktivisten und Intellektuellen Raum zur Diskussion und gründet
ein Web-Journal.

Ist damit der Vereinszweck verfehlt? Ganz bestimmt nicht! Kultur
drückt sich nicht nur in den einzelnen Werken aus. Der Kampf um
demokratische Mitbestimmung, um Meinungs- und Versammlungsfreiheit,
all das beschreibt die Ursprünge jenes Selbstverständnisses, das das
Goethe-Institut verbreitet. Wenn seine Mitarbeiter die Bewegung nun
mit Erfahrung und Infrastruktur unterstützen, dann ist das nichts
anderes als Kulturvermittlung im Praxisverfahren.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

veröffentlicht von am 19. Dez 2011. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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